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Hunde helfen Familien mit autistischen Kindern

Man sagt ihm nach, er sei der beste Freund des Menschen. Doch nicht nur Treue und Liebe zeichnen den Hund aus, die Einsatzmöglichkeiten der Tiere im täglichen Leben scheint fast unendlich. Ob Blinden- oder Rettungshunde, Hunde, die Krebsgeschwüre riechen können, bevor modernste Technik imstande ist, sie zu entdecken, Tiere im Altenheim – oder als heilsamer Gefährte autistischer Kinder.

Letzteres untersuchten nun Forscher der University of Lincoln und verglichen 20 Familien mit Hund mit 20 Familien ohne Hund. Daniel Mills erklärte auf einer Konferenz der Royal Society of Medicine, dass erste Ergebnisse nahelegen, dass jede Hunderasse die Kommunikation und die Beziehungen in der Familie verbessern kann. Der Experte für tierisches Verhalten hofft mithilfe von Videos zeigen zu können, wie Hunde den Kindern beim Essen, Schlafen und bei Wutanfällen helfen können.

Auch die Familien beschrieben mehr als tausend Arten, wie die Hunde ihnen geholfen hätten. Die Bandbreite reichte vom Sprechenlernen und dem Überwinden von Ängsten bis zur Abnahme von konfrontativem Verhalten. Die Hund gäben den Kinder Sicherheit und sind für viele ein wichtiger Bezugspunkt im Leben.

Mills betonte, es gebe keinen Mangel an Meinungen darüber, wie Hunde helfen könnten. Es fehlte jedoch bisher an Geld für eine wirkliche wissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens. Wohl auch deshalb, weil mit Hunden medizinisch kaum Geld zu machen ist.

 

 

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Text mit Material von Pressetext.de

 

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