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In fünf Jahren könnte das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen, ohne dass es zu Problemen mit der Stromversorgung käme. Und dafür müsste man noch nicht mal das Stromnetz ausbauen.

Das sind die Ergebnisse der „Studie über die Machbarkeit eines schnellen Atomausstiegs“ von der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Der schnelle Ausstieg ist machbar, dabei werden weder die Strompreise explodieren, noch brauchen wir Tausende Kilometer neuer Stromleitungen, wie immer wieder behauptet wird.

„Die Analyse zeigt eindeutig, dass für einen Atomausstieg bis Ende 2015 kein Netzausbau erforderlich ist“, meinte Studien-Autor Olav Hohmeyer. Die gegenwärtige Diskussion über einen möglichst zügigen Um- und Ausbau der Stromnetze sei dennoch „absolut notwendig, um den Übergang in das regenerative Zeitalter bis 2050 oder sogar schon bis 2030 zu schaffen, aber unwesentlich für einen schnellen Atomausstieg“.

Die DUH hat auch gleich einen Gesetzentwurf vorgelegt, nach welchem alle AKWs nach 28 Jahren Laufzeit vom Netz gehen sollen – ohne dass der Staat weitere Entschädigungen zu zahlen hätte. Nach diesem Gesetz ginge dann 2017 das letzte Werk vom Netz.

 

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