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Eine aggressive Form der Tuberkulose (TB), die völlig resistent gegen die Behandlung mit Antibiotika ist, haben jetzt erstmals Ärzte des Hinduja National Hospital emeldet. Zwölf Patienten erkrankten an einer vollständig resistenten Form der Infektion. Die Patienten verstarben daraufhin. Das indische Gesundheitsministerium untersucht die Fälle und hat Experten nach Mumbai entsandt.

Die Beunruhigung über Tuberkulosestämme, die gegen Medikamente resistent sind, nimmt zu. Ähnliche Fälle wurden bereits in Italien und im Iran bekannt. TB gilt weltweit als eine der häufigsten Todesursachen. Übertroffen wird sie bei den Infektionskrankheiten nur noch durch HIV, schreibt die BBC.

 

Armenviertel betroffen

Normalerweise erhalten Patienten für die Dauer von sechs bis neun Monaten Antibiotika. Neue Bakterienstämme erweisen sich jedoch als zunehmend resistent gegen die am häufigsten eingesetzten Medikamente. Teilweise Resistenzen sind derzeit weltweit aus mehreren Ländern bekannt. Resistenzen gegen mehrere Medikamente treten in Russland und China auf. Die aktuellen Berichte aus Indien verstärken die Beunruhigung darüber, ob die Medizin in Zukunft in der Lage sein wird, diese Krankheit zu kontrollieren.

Die Ärzte des Hinduja National Hospital berichten, dass sie Patienten bis zu zwei Jahre lang erfolglos mit einer Vielzahl von Medikamenten behandelt hatten. Die Betroffenen stammten aus den Armenvierteln der Stadt. Die dort herrschende Enge mache eine weitere Ausbreitung wahrscheinlich. Die Centers for Disease Control (CDC) haben unterdessen bestätigt, dass der in Indien verbreitete Bakterienstamm vollständig resistent zu sein scheint. Laut Kenneth Castro ist ein rasches Handeln entscheidend, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Pharmaindustrie wurde bereits mehrfach aufgefordert, mehr in die Entwicklung neuer Antibiotika zu investieren.

 

Längst kein Indien-Problem mehr

Ruth Mcnerney von der London School of Hygiene and Tropical Medicine betont, dass das Auftreten dieser Erkrankungen eine erste Bedrohung für die weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung dieser Krankheit bedeuten. „Wir sehen wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges. Wir wissen nicht, wie weit verbreitet diese Resistenzen bereits sind. Nur wenige Menschen werden auf die Resistenz gegen Medikamente getestet.“ Die Wissenschaftlerin geht davon aus, dass es massiver Anstrengungen bedürfen wird, um dieses Problem zu lösen. „Das ist ein weltweites Problem und längst kein Problem, das nur Indien betrifft.“

Auch durch den oft überflüssigen Einsatz von Antibiotika seitens der Schulmedizin und den völlig unkontrollierten Einsatz in der Tierzucht, werden Resistenzen zu einem immer größeren Problem, dass nun immer mehr Menschenleben fordert.

 

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Text: Pressetext.de

 

Eine Antwort

  1. paulus

    Derartige Resistenz kommt in der ‚Natur‘ nicht vor, sondern einzig im LABOR, d.h., es wird resistent gemacht (gezüchtet)!
    Ist also TB eine der neuen Pandemien, die als solche die Weltbevölkerung dezimieren soll und zugleich die Massen dazu bewegen, sich mit toxischen ‚Pseudoimpfungen‘ vergiften zu lassen, um die Dezimierung um so perfekter zu machen?
    Leute, wacht endlich auf!
    ‚London School of Hygiene and Tropical Medicine‘ befindet sich m.E. voll unter der Kontrolle derjenigen, die ein grosses Interesse an dem Massenmord haben.

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