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Die Bundesregierung bittet mit der Webseite dialog-ueber-deutschland.de seine Bevölkerung, sich an der Diskussion über drei Fragen zu beteiligen:

1. Wie wollen wir zusammenleben?
2. Wovon wollen wir leben?
3. Wie wollen wir lernen?

Die Aktion „Zukunftsdialog“ ist in ihrem Kern durchaus begrüßenswert, wenngleich sich natürlich die Frage stellt, wie ernst es der Bundesregierung mit dieser Aktion ist und ob es sich nicht eher um groß angelegte Augenwischerei handelt. Es sind immerhin wichtige Fragen, die hier zur öffentlichen Diskussion gestellt werden und welche die grundsätzliche Organisation unserer Gesellschaft betreffen.

Aus dem Text der Webseite:

„Jeder kann bis zum 15. April Vorschläge machen. Die Absender jener zehn Vorschläge, denen die meisten Nutzer ihre Stimme gegeben haben, werden nach dem Ende des Zukunftsdialogs ins Bundeskanzleramt eingeladen, um mit der Bundeskanzlerin über ihre Ideen zu sprechen. […]

Mit dem Zukunftsdialog hat die Bundeskanzlerin eine neue Art von Beteiligung geschaffen, wie sie in Deutschland bislang noch nicht stattgefunden hat. Es geht um eine neue Kultur des Zuhörens und eine neue Form des Dialogs. Der Zukunftsdialog ist ein Experiment, das stark auf den Prozess des gemeinsamen Arbeitens und Diskutierens setzt, Fehler bewusst zulässt und vor allem eines im Blick hat: das Hinzulernen. Konsenspapiere und klassische Kommissionsberichte sind nicht vorgesehen.“

Kann man so etwas ernst nehmen von einer Regierung, die längst von Eliten- und Wirtschaftsinteressen unterwandert scheint? Es fällt schwer, andererseits ist dies fasst eine Art Mini-Schritt in Richtung echte Demokratie – darum sei es hier zumindest mal erwähnt.

Hier ist die Webseite:
https://www.dialog-ueber-deutschland.de

 

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Eine Antwort

  1. Friederike

    1. Wie wollen wir zusammenleben?

    Freiwillig, respektvoll für Menschen, Tiere und Natur und ohne jegliche Zwänge, jedoch mit einer gerechten Verfassung.
    http://bewusst.tv/verfassung-jetzt/
    http://www.verfassung-jetzt.org/

    2. Wovon wollen wir leben?

    Vom Bedingungslosen Grundeinkommen, Beruf, Hobby und Tausch.
    Dabei soll schmutzige und schwere Arbeit, die niemand machen will extrem gut entlohnt werden, damit sich immer Freiwillige finden.

    http://www.forum-grundeinkommen.de/filme-bge/grundeinkommen-filmessay-daniel-haeni-enno-schmidt

    „Leben ohne Existenzangst, Arbeit ohne Zwang“
    http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/leben-ohne-existenzangst-arbeit-ohne-zwang.html
    „Schuften im Schlaraffenland: Warum ein Bedingungsloses Grundeinkommen möglich und notwendig ist“
    http://www.connection.de/artikel/politik-wirtschaft/bedingungsloses-grundeinkommen.html

    3. Wie wollen wir lernen?

    Freiwillig und ohne jegliche Zwänge.
    Man kann sich am Beispiel von Andre Stern orientieren:

    André Stern Porträt / TV ZDF und 3sat
    http://www.youtube.com/watch?v=XdsyQDqgpBg
    http://www.youtube.com/watch?v=xFOK3pi7rc8&feature=related

    „Ein Leben lang schulfrei“ – Interview mit André Stern über das Lernen
    http://www.connection.de/artikel/interviews/interview-mit-andre-stern.html

    „Geschichte eines glücklichen Kindes: …und ich war nie in der Schule“
    http://www.amazon.de/dp/3898832287/?tag=googhydr08-21&hvadid=3489102205&ref=pd_sl_isjtdiyvd_e

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