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Stonehenge ist noch immer ein Rätsel: Weder versteht man, wie der Steinkreis errichtet wurde, noch ist klar, warum die Menschen vor 5000 Jahren überhaupt die Mühsal auf sich nahmen, die über vier Tonnen schweren Steine kilometerweit an den heutigen Ort zu bringen.

Selbst wenn man den geomantischen Theorien glaubt, dass Stonehenge an einem wichtigen Energiepunkt der des energetischen System der Erde liegt, bleib unklar, welche Funktion das Monument erfüllt. Diente es der Nutzung oder Kontrolle der Erdenergien? War es ein Tempel, Ritualplatz, ein oder Heilungsort? Noch ist das Rätsel nicht gelöst.

Die Untersuchungen von verschiedenen Forschern wie Steven J. Waller, Bruno Fazenda und Dr Rupert Till aus den letzten Jahren förderten nun eine neue Besonderheit des Ortes zu Tage: Die Beschaffenheit und Ausrichtung der Steine verleiht dem Kreis offenbar sehr besondere akustische Eigenschaften, wie nun durch einen virtuellen Nachbau bestätigt werden konnte. Nicht nur sind die Steine also nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet, sie wurden auch so behauen, dass sie Schall optimal reflektieren. Bestimmte Frequenzen werden dabei verstärkt, es kommt zu akustischen Halluzinationen und der Klang gleiche dem in einer Kathedrale, beschreiben die Wissenschaftler. Allein wegen des Halls dürfte der Kreis aber kaum errichtet worden sein – schließlich haben auch Höhlen einen ähnlichen Effekt. Stonehenge könnte aber ein Ort für religiöse Zeremonien und Heilungen gewesen sein, bei denen Klang eine zentrale Rolle spielte.

 

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