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Viele Soldaten können mit den Bildern und Erlebnissen ihrer Kriegs-Einsätze nicht weiterleben. Depressionen und Drogenabhängigkeit nach den Einsätzen sind bei Weitem keine Seltenheit. Und fast jeden Tag nimmt sich mittlerweile ein US-Soldat das Leben – dieses Jahr töteten sich schon 154 Soldaten. Die US-Armee verliert damit mehr Soldaten durch Selbstmord als in den Kriegshandlungen selbst.

Immer mehr Soldaten erkennen auch die Falschheit ihres Tuns: Zehntausende Soldaten desertierten bisher während des Irak- und Afghanistankrieges, vergangene Woche gaben zahlreiche Veteranen ihre Medaillen zurück, um sich von der Politik Amerikas und der NATO zu distanzieren. Die Einsätze im Irak und in Afghanistan bezeichneten sie dabei als eine Lüge und illegale Angriffskriege und bedauerten zutiefst ihre Teilnahme.

 

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2 Responses

  1. Leo

    Eine traurige und brutale Angelegenheit.
    Am 10.6. wurden im Telepolis auch die Kriegskosten von 1,735 Billion US Dollar veröffentlicht.
    „Billionen vom Staat für Blei, Stahl, Sprengstoff und Elektronik“
    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37028/1.html

    „…. die USA sind mit gesamten Militärausgaben in Höhe von 711 Milliarden Dollar weiterhin unangefochten an der Spitze der SIPRI-Liste….
    Aus dem Bundeshaushalt für das Jahres 2011 geht hervor, dass dem Bundesministerium der Verteidigung 31,55 Milliarden Euro (ca. 40 Milliarden US Dollar) zustehen. Bemerkenswert ist dabei, dass ungefähr die Hälfte davon zur Deckung der Personalkosten aufgewendet wird und nur rund ein Drittel (10,43 Milliarden Euro) für Beschaffungen und Anlagen vorgesehen sind. Der Verteidigungsetat entspricht damit ca. 10 % des Gesamthaushaltes von 305,8 Milliarden Euro der Bundesrepublik …..“

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