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Noch etwas mehr als ein Jahr und in Los Angeles wird es keine Plastiktüten mehr geben. Als bisher größte Stadt der USA hat der Stadtrat beschlossen, die Ausgabe von Plastiktüten im Stadtgebiet zu verbieten. Papiertüten dürfen weiterhin angeboten werden, sollen in Zukunft jedoch teurer werden, damit die Menschen endlich beginnen, ihre eigenen Taschen mit zum Einkaufen zu bringen.

Plastiktüten werden im Durchschnitt nur wenige Minuten gebraucht, belasten die Umwelt aber für viele hundert Jahre. Allein in Los Angeles geben die Geschäfte jedes Jahr die schwindelerregende Menge von 2,3 Milliarden Plastiktüten aus. Auch im vermeintlich „grüneren“ Deutschland sind Plastiktüten wider allen besseren Wissens noch immer legal und werden massenhaft verwendet.

In Kalifornien haben nun bereits 45 Städte Plastiktüten verboten, ein Verbot für den ganzen Bundesstaat scheiterte jedoch an massiver Lobbyarbeit der Hersteller.

In Deutschland liegt es noch immer am Konsumenten, dem Wahnsinn ein Ende zu setzen, indem man einfach die eigene Tasche mit ins Geschäft nimmt. Aber auch solch einfache Schritte scheitern scheinbar noch an der Bequemlichkeit – noch immer verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich etwa 500 Plastiktüten im Jahr.

 

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2 Responses

  1. Thomas Flad

    Finde ich sehr gut. Plastiktüten gehören Weltweit verboten. Die Lobbyisten sollen für den Schaden den die Plastiktüten anrichten geradestehen, mal sehen ob sie dann noch so
    dafür sind.

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  2. Deep

    Nun, ich verwende allerdings alle einkaufstüten noch als Mülltüte.. soll
    Ich etwa Haushaltsmüll in meinen Rucksack füllen?
    Und Mülltüten sind auch wiederum „tüten“.
    So ein drama ists nicht..man muss es halt zu verwenden wissen und nicht wirklich übertrieben Einkaufen.

    Antworten

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