Mathematiker der University of Adelaide in Australien haben Albert Einsteins spezielle Relativitätstheorie um weitere Faktoren erweitert und sagen, dass die Lichtgeschwindigkeit theoretisch überwindbar ist.

„Wir haben eine Theorie jenseits von Geschwindigkeit und Licht entwickelt, die aber erst belegt werden muss. Sie könnte uns Einsichten in Dinge wie die Dunkle Materie und Dunkle Energie geben. Im Grunde teilen wir die Welt in zwei Teile, unser Universum und ein Paralleluniversum, in dem sich alles schneller bewegt als das Licht. Das könnte der Schlüssel sein, den wir brauchen, um Schwarze Löcher und kollidierende Galaxien zu verstehen“, sagt Mathematiker James Hill.

Mystisches Paralleluniversum: Höhere Dimensionen?

Auch aus esoterischer Sicht ist die Theorie deshalb interessant, weil verschiedene Denker wie zum Beispiel Dr. Manjir Samanta-Laughton die Theorie aufgestellt haben, dass das, was in esoterischen Kreisen als „Astralebene“ oder „höhere Dimensionen“ bezeichnet wird, einfach Bereiche jenseits der Lichtgeschwindigkeit sind – und deshalb für uns unsichtbar.

Bisher ist die Theorie nicht mehr als eine mathematische Formel, die sich nun in der Praxis bewähren muss. Der australische Forscher Craig Savage ist skeptisch: „Diese Theorie hat nichts mit unserer Welt zu tun. Sollte das beschriebene Paralleluniversum tatsächlich existieren, dann dürften wir mit sehr interessanten Resultaten konfrontiert werden“, so Savage

Lichtgeschwindigkeit: Die magische Grenze

Die neue Theorie erweitert Einsteins Relativitätstheorie nur in einigen wenigen Punkten und kommt so zu einer neuen Theorie, die mathematisch ebenso schlüssig ist. Wie in Eisteins Theorie kollabiert auch in der neuen Theorie beim Erreichen der Lichtgeschwindigkeit alles in eine Singularität. Entgegen der gängigen Meinung glauben die Forscher um Hill nun aber, dass man diese Barriere möglicherweise trotzdem durchbrechen könne.

Was dann passiert, sagt freilich auch die neue Formel nicht aus. Hill vergleicht die Situation mit dem Durchbrechen der Schallmauer, das bis 1947 vielen ebenfalls als unmöglich galt:

„Die Menschen fragten sich damals, was passieren würde“, vergleicht Hill. „Werden wir alle in unsere Atome zerfallen? Wird das Flugzeug auseinanderfallen? Es stellte sich heraus, dass die Überschreitung der Schallgeschwindigkeit einfach zu einem großen Knall führt. Ich vermute, das Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit wird interessanter. Ich habe das Gefühl, die Welt wird sich auf dramatische Weise verändern, wenn wir die ‚Lichtmauer‘ durchbrechen.“

Nun sucht Hill nach Möglichkeiten, seine Formel durch praktische Experimente zu testen.

 

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Bild: ESO/Y. Beletsky

Text: dr/sein.de;Mit Material von Pressetext.de

 

Eine Antwort

  1. Werner Schneider
    Die Überlichtgeschwindigkeit und ihre Ursache

    Überlichtgeschwindigkeit ist anders.
    Es nützt nichts, eine Postkutsche mit Atomantrieb zu bauen und hoffen, damit schneller als Licht oder elektromagnetische Wellen zu reisen.
    Im Vakuum gibt es auch keine E,H-Wellen die sich langsamer als das Licht ausbreiten und was besonders auffällt, keine Masse mit M(0)>O erreicht die Lichtgeswindigkeit.
    Wenn man also schneller sein will, als das Licht, muss man den Grund bzw die Ursache der Lichtgeschwindigkeit kennen, vermuten, herleiten. Anders gehts nicht.
    Als Vergleich kann man die akustischen Wellen heranziehen, sie breiten sich relativ
    schnell in der Lufthülle aus und zwar schneller als jeder bekannte Sturm die Luftmoleküle vor sich her treiben kann.
    Hier könnte man einen Rahmen definieren und festlegen:
    Die Ausbreitungsgschwindigkeit c(Luft) ist die Grenze mit der sich Luftmoleküle
    einer bestimmten Dichte mit Aufwand von Beschleunigungsarbeit ausbreiten können.
    Bei der Akustischen Welle fehlt aber diese Beschleunigungsarbeit, diese wird einfach durch die Anregungsenergie des Tongebers ersetzt und breitet sich dann selbständig ohne weitere Energiezufuhr im vorhandenen Transportmedium der Lufthülle aus.
    Wenden wir nun dieses Übertragungsmodell mit AnregungsQuelle auf das Licht an,
    so erkennen wir sofort, dass dafür ein Träger oder Transportmedium erforerlich ist,
    denn die stete Antriebsenergie für die Lichtteilchen oder Wellen fehlt hier ebenfalls.
    Im Vakuum messen wir aber keinen solchen Träger der Lichtwellenausbreitung und sind nun gezwungen – ganz ohne Flachs – diesen Träger nachzureichen bzw
    logisch zwingend einzusetzen.
    Warum? Deshalb, weil die Lichtausbreitung im Vakuum vollig unglaubwürdig bzw
    willkürlich in einem LEEREN RAUM stattfinden soll.
    Dann schicken wir mal ein Trompeten-Signal durch den LEEREN RAUM – da kommt
    natürlich nichts beim Empfänger an.
    Das ginge einem Lichtstrahl ebenso, wenn das Vakuum tatsächlich materiell völlig
    leer wäre – wir wissen aber, dass dort ein sog. elektromagnetischer Wellenwider
    stand vorhanden ist – und der ist nicht „leer“.
    Für die akustische Welle können wir aber einen Wellenwiderstand des gasförmigen
    Mediums definieren -on nun zweckmässig oder nicht – und damit zeigen, was die tiefere Grundlage der Wellenausbreitung bestimmt.

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