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Die Fleischproduktion verursacht etwa so viel vermeintliche Klimagase wie der gesamte Transportsektor. Eine Behörde des schwedischen Landwirtschaftsministeriums hat deshalb den Vorschlag gemacht, Fleisch mit einer Konsumenten-seitigen Steuer zu belegen. Dadurch soll der Fleischkonsum gesenkt und die Umwelt entlastet werden.

Ein Kilo Rindfleisch soll nach dem Plan mit etwa 1,50 Euro Steuer belastet werden, dies würde etwa 13 Prozent weniger Fleischkonsum führen, hoffen die Schweden. Die Steuer müsse in der gesamten EU eingeführt werden, um Wirkung zu zeigen.

Zahlreiche Tierschutzverbände begrüßten den Vorstoß. Fleisch habe viele verdeckte Umwelt-Kosten, die derzeit von der Allgemeinheit getragen werden, daher sei es gerechtfertigt, eine Fleischsteuer einzuführen. Zudem könne eine entsprechende Steuer vielleicht Millionen von Tierleben retten.

 

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