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Bund informiert: Ob im Körperpeeling, im Duschen oder in der Zahnpasta – Plastikkügelchen finden sich überall. Manche Produkte enthalten sogar bis zu 10% Mikroplastik. Durch die wasserabweisenden Eigenschaften ziehen die Mikroteilchen diverse Umweltgifte an und werden schließlich von Fischen und anderen Meeresbewohnern mit der Nahrung aufgenommen – je kleiner die Teilchen, desto mehr Tiere sind betroffen.

Die Teilchen sind so klein, dass sie vom Körper nicht mehr ausgeschieden werden können, der Organismus wird das Mikroplastik nicht mehr los. Bei einigen Tieren führt die Aufnahme von Plastik zu einem vollen Magen, zu Darmverschlüssen und Schleimhautverletzungen. Natürliche Nahrung kann nicht mehr aufgenommen werden und das Tier verhungert. Mikroplastikteilchen sind zudem natürlichen Hormonen ähnlich und können zu Unfruchtbarkeit sowie Bildung von Tumoren führen. Durch die Nahrungskette landen diese Teilchen auch im Menschen. Was sie dort anrichten, wurde noch nicht untersucht.

Da das Material bisher auch von den Klärwerken nicht ausgefiltert werden kann, landen das Mikroplastik ungehindert in Flüssen und Meeren. Da es von dort mit den bisherigen Mitteln nicht entfernt werden kann, sind die Auswirkungen kaum abzuschätzen. Daher setzt sich BUND dafür ein, den Einsatz von Mikroplastik – eben auch in Kosmetikmitteln – zu stoppen und hat eine Liste mit kontaminierten Produkten veröffentlicht:
www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/

 

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ur / Sein.de

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