Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, ruft Fridays for Future am 20. September zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten auf. Sie rufen dazu auf, weltweit für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung auf die Straße zu gehen.

Dieses Mal richtet sich der Aufruf nicht nur an junge Menschen: Auch Arbeitgeber- und nehmer*innen, Eltern, Lehrer*innen, Arbeitssuchende und Auszubildende – kurz: jede*r – ist eingeladen, sich dem Streik anzuschließen. In Deutschland wird gleichzeitig an vielen verschiedenen Orten gestreikt werden, eine Übersichtskarte und Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen findet man hier. Man kann sich einer Veranstaltung in seiner Nähe anschließen und sich im Vorfeld bei den Organisator*innen vor Ort informieren, ob Eigenwerbung für Verbände erwünscht ist.

Seit Monaten streiken weltweit Kinder und Jugendliche unter dem Motto Fridays For Future für eine Zukunft ohne Klimakrise. Die Proteste sind auch in den Sommerferien nicht abgeebbt, denn Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen vernichten bereits heute Leben und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Die Klimakrise verschärft bereits bestehende Ungleichheiten und verletzt grundlegende Menschenrechte. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Die Veranstalter wollen durch den globalen Klimastreik den Druck auf die Regierungen erhöhen: Statt ambitionierter Klimapolitik liefern die Regierungen weltweit bisher nur unzureichende Antworten.

Auch Verdi-Chef Frank Bsirske hat die rund zwei Millionen Mitglieder der Gewerkschaft dazu aufgerufen, sich an dem Protest zu beteiligen: „Wir werden zur Teilnahme an den Veranstaltungen aufrufen. Es geht darum, Flagge zu zeigen – wir brauchen ein deutlich konsequenteres Handeln der Politik beim Klimaschutz“, sagte er. Bsirske betonte, dass er nicht zu einem ordentlichen Streik aufrufe und dass nicht jede/r seine Arbeit unterbrechen könne. „Aber wer kann, sollte ausstempeln und mitmachen. Ich werde jedenfalls hingehen.“

Über 1.450 Unternehmen in Deutschland haben ihre Unterstützung zugesagt!

Hier ein eindrucksvoller Artikel von Benni Bärmann – Die vielleicht wichtigste Demo deines Lebens

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