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Das Geheimnis um das Jahr 2012

Neben den Daten um die bevorstehende Jahrhundertwende herum (1998-2001) scheinen die Jahre um 2012 von besonderer Bedeutung für die prophetische Zunft zu sein. Viele Vorhersagen beziehen sich auf dieses Jahr als ein Jahr der Vollendung, des Übergangs, eines Entwicklungssprungs oder gar des Endes der Zeit. Ursprünglich beruht diese Datierung auf dem jahrtausendealten Kalender der Maya, für die zur Wintersonnenwende, also am 21.12 des Jahres 2012 ein großer Zeitzyklus zum Abschluß kommt.
Für die SEIN befaßte sich Argante Steuernthal (unter Mitwirkung von Andreas Fuls) mit dem alten MAYA-Wissen.

Als ich gefragt wurde, ob ich etwas zum Thema Prophezeihungen, bezogen auf den Maya-Kalender, beisteuern wollte, willigte ich sofort ein, da ich seit September erstaunliche persönliche Erfahrungen mit diesem Kalender als Meditationshilfe gemacht habe. Aus der Lektüre des Popul Vuh (das “Buch des Rates”, ein altes, heiliges Buch der Maya) erinnerte ich mich noch schwach an mehrere Stellen über Prophezeihungen und machte mich sogleich daran, sie aufzuspüren. Nun ja, eine Schatzsuche im tiefen Ozean erschien mir im Vergleich zu dieser Recherche der reinste Spaziergang zu sein, denn die Maya pflegten eine Kultur, in der Prophezeihungen, Mythologie, Kalenderwissen und Astrologie untrennbar miteinander verwoben sind.
Laut Maya-Kalender und der entsprechenden Zeitrechnung wiederholen sich alle Ereignisse alle 260 Jahre – eine Beobachtung, von der wir vielleicht auch heute noch profitieren könnten. Die Krux ist nur, daß es damals eine entsprechende Kaste von Kalender-Priestern gab, die einzig und allein für die Interpretation des Kalenders und der dazugehörigen Astrologie ausgebildet waren. Sie waren die einzigen, die Zutritt zu den Buch-Häusern hatten, wo diese Schriften aufbewahrt wurden. Diese Handschriften waren ”nur” die Basis für die Prophezeihungen der Priester, d.h. erst die Kombination von Schriften und der Intuition der Priester ergaben die ”gültige” Prophezeihung.
Die Mayas haben zwei Kalendersysteme (”Tzolkin” und ”Haab”, sprich: Ha-ab), die ineinandergreifen, zusammen angewandt werden und an einem bestimmten Punkt immer wieder zusammentreffen (nämlich nach 73 Tzolkin und 52 Haab = 52 Jahren). Aus dem Zusammenwirken dieser beiden Systeme ergibt sich darüberhinaus die sogenannte ”Lange Zählung”, die 5128 Jahre dauert. Dies ist der Zyklus, der sich zur Wintersonnenwende 2012 schließt.

Der Tzolkin beruht auf einem System von 13 Tageszahlen und 20 Tagesglyphen, die bestimmte Energien repräsentieren und aus deren Kombination miteinander sich die 260 verschiedenen Tagesenergien eines Zyklus ergeben. Diese 260 Kombinationen entsprechen außerdem verschiedenen Lebensthemen und sind deshalb hervorragend geeignet zur Meditation auf die jeweilige Tagesschwingung.

Weil ich wissen wollte, ob speziell der auf die Erde ausgerichtete Haab – Zyklus etwas über unsere Zukunft aussagt, schickte ich einige Fragen per E-Mail an José Argüelles, den Autor des leider vergriffenen Buches ”Der Maya-Faktor”.

Seine Antwort:
”Aufgrund der Verwirrungen bei der Unterwerfung der Maya durch die Europäer sind die Anfangs- und Endpunkte (des Haab) umstritten. Aus der prophetischen Tradition heraus wurde aber eine Neuordnung geschaffen, die sowohl die Kalender synchronisiert als auch die prophetischen Traditionen der Maya mit denen aus anderen Teilen der Welt, und diese definieren die Zeit zwischen 1987 und 2012 als “Endzeit”. Der Haab selbst sagt nichts über das Ende der Zeit. Es ist der Tzolkin in Verbindung mit den größeren Zyklen, die Material für Interpretation geben. Nichtdestotrotz existiert der Konsens, daß der 13 Baktun-Zyklus (auch Lange Zählung genannt ) zur Wintersonnenwende 2012 endet.
Ganz allgemein sagen die Prophezeiungen der Maya, daß die Menschheit sich selbst zerstören wird, wenn sie nicht zu einem Leben in Harmonie mit der Natur zurückkehrt. Der Maya Kalender existiert, um uns dabei zu unterstützen und das wachsende Interesse an ihm ist vielleicht ein Zeichen, daß wir auf dem Weg sind, die schlimmsten der Voraussagen zu vermeiden – aber wir müssen dafür einen Weg finden, der über die Technologie hinausführt.”

Im Laufe meiner Internet-Recherche stieß ich auf folgende Aussage von Gerardo Barrios, einem heute lebenden “Maya-Hüter der Zeit”. Er sagt über unsere aktuelle Situation:

”Wir leben jetzt im Zyklus des Lichts, das Ox Lahun Baktun genannt wird, d.h. übersetzt: Der Zyklus der 13 Himmel. Er beschreibt eine Periode von 13 x 52 Jahren. Das macht 672 Jahre zusammen. Dieser Zyklus begann 1991.
Wir Mayas sind uns bewußt, daß der Zyklus des Lichts nicht sofort beginnt; daß sich alles graduell entwickelt, nicht wie bei einer Lampe, wo du den Schalter betätigst und sich das Licht sofort einschaltet. Es braucht einfach seine Zeit. Dieser Zyklus ist wie eine neunjährige Schwangerschaft. Diese 9 Jahre werden 2001 enden. Diese Schwangerschaftsjahre der 13 Himmel sind den Wachstumsprozessen ähnlich, durch die ein Baby geht. Die Mutter durchlebt die Zeit, in der sie sich übergeben muß und dann spürt sie das Strampeln in ihrem Bauch. Bis die Geburtsschmerzen einsetzen, wenn das Baby die Gebärmutter verläßt, bis dann ein anderer Zyklus beginnt.
Diese Veränderungen geschehen auf einer planetarischen Ebene. Danach wird der Planet umstrukturiert werden. Es wird eine Vereinigung von zwei Zyklen geben: Ein anderer Kalender umfaßt einen Zyklus von 5128 Jahren. Er begann 3114 v.Chr. und er endet und wechelt von der vierten Sonne, um Platz zu machen für die fünfte Sonne. Dies passiert am 21. Dezember 2012 (gregorianischer Kalender). Wenn wir diese beiden Kalender zusammenfügen, erhalten wir eine Zeitspanne, in der für die Menschheit große Umwälzungen stattfinden werden. Es verbleiben noch 14 Jahre, bis dieser Kalender-Zyklus vollendet wird. Danach wird eine weitere Umstrukturierung auf dem Planeten stattfinden. Seit drei aufeinanderfol- genden Frühlingsanfängen hat etwas im Himmel stattgefunden, das auf ein Ende bzw. Anfang eines neuen Zeitalters hinweist. An diesem nächsten Frühlingsanfang (21. März 98) wird eine planetarische Ausrichtung stattfinden, die auf die Plejaden hinweist. Sie markiert damit diesen Zyklus der Zeit als eine Erweckung des Kraftzentrums des inneren Christus.”

Diese planetarische Ausrichtung wird der Menschheit helfen, sich auf ihre innere Kraft und ihr Erwachen auszurichten. Deshalb sollen zu Frühlingsanfang die ”4.th Annual Worldwide Solar Ceremonies For The Planetary Awakening” (4. jährliche Solar-Zeremonien für das planetarische Erwachen) stattfinden.

Wie ich mit dem Maya-Kalender im Alltag lebe

Die tägliche Anwendung der Frequenzkombination des Tzolkin ermöglicht sowohl eine behutsame wie auch eine umfassende Erweiterung unserer Erfahrungen. Durch die damit einhergehende Frequenzerhöhung aktivieren wir den Selbstheilungsprozeß, können in unseren Zellen mehr Licht halten und sind dadurch auch in der Lage, auf der Erde mehr Licht zu verankern.

Meiner persönlichen praktischen Arbeit mit dem Maya-Kalender geht eine Sternentormeditation von Chandara/EarthLinkMission (siehe auch Beitrag auf Seite….)  voraus, die als Nebeneffekt hat, daß ich zentriert, geklärt und mit allem, was ist, verbunden bin, wenn ich beginne, mich mit den Frequenzen der Tageszahl zu verbinden.

Durch glückliche Umstände bekam ich das Maya-Kalender-Geburtstagsbuch und die dazugehörigen Frequenzbeschleunigungskarten der Tagesglyphen von Mary Fran Koppa in meine Hände. In diesem Buch ist es möglich, ein Geburtsdatum von 1900 bis 2050 nachzuschlagen, um die an dem Geburtstag aktive Tagesglyphe und Tageszahl herauszufinden.
Seit letztem Sommer war ich innerlich sehr unruhig geworden, da ich immer noch nicht meine Lebensaufgabe für diese Inkarnation kannte.
Die Tagesglyphe gibt an, mit welcher Aufgabe ich inkarniert bin und die Tageszahl zeigt auf, welche unterstützenden Fähigkeiten mir zur Verfügung stehen, um meine Lebensaufgabe bewältigen zu können. Da sich die Kombination von Tageszahl und Glyphe alle 260 Tage wiederholt, habe ich alle 260 Tage die Möglichkeit, intensiv mit diesem Lebensaufgabethema zu arbeiten. Außerdem kann ich mich jeden Tag mit der für diesen Tag aktiven Frequenz der Tagesglyphe und Tageszahl verbinden, um mein spirituelles Wachstum zu fördern.

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