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HWS-Syndrom aus psychosomatischer Sicht

Verspannter Nacken und Schultern und ihre psychosomatische Bedeutung: Der Innere Antreiber oder was uns im Nacken sitzt. HWS-Syndrom und starke psychische Spannungen

Es gibt offensichtliche Wechselwirkungen zwischen somatischen, also organischen Erkrankungen und bestimmten psychischen Problemfeldern in unserem Leben. In diesem Artikel möchte ich Ihnen nahe bringen, wie Sie die Weisheit des Körpers als Ratgeber für ein gesundes Leben nutzen können. Im ersten Teil dieser Serie betrachten wir Verspannungen in Schultern und Nacken und ihre möglichen psychosomatischen Ursachen.

Psychosomatische Zusammenhänge zwischen dem Schulter-Nacken-Syndrom und Stress.

Das Schulter-Nacken-Syndrom ist eine Art fehlgeleitete Antwort auf große seelische Spannungen. Wer viel Stress, Sorgen oder innere Spannung hat, ist mit seiner Aufmerksamkeit im Kopf. Insbesondere jene Menschen neigen zum Schulter-Nacken-Syndrom, die viel „tragen“ müssen, sei es in einem verantwortungsvollen Job, in der Familie oder jene, die sich selbst viel „aufhalsen“ weil sie das Gefühl haben, für alle und alles verantwortlich zu sein. Es hat fast etwas von „strammstehen“ und manche Klienten tun sich auch extrem schwer damit, die Spannung oder die „Last“ wieder loszulassen.

Wir spannen uns an, oft ohne es zu merken, atmen flach und „vergessen“ uns selbst in dem Wunsch danach, zu funktionieren und unsere Probleme zu lösen. Problematisch wird es vor allem dann, wenn wir keine Ruhephasen mehr finden. Nicht mehr abschalten zu können, unterbricht den natürlichen Fluss, die natürliche Pulsation unseres Körpers. Dann laufen wir Gefahr, in dieser Haltung zu erstarren.

Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, zwischendurch abzuschalten und aus dem Problem heraus zu treten, um einen neuen Standpunkt einnehmen zu können.

Dauerspannung der Schulter und Nackenmuskulatur

Eine stressbedingte Dauerspannung der Schulter und Nackenmuskulatur bewirkt im Laufe der Zeit Verhärtungen im Gewebe, Durchblutungsstörungen in der Muskulatur, erzeugt Druck auf die Nerven, Muskeln und Sehnen und blockiert unsere Beweglichkeit. Der Schulter-Nacken-Bereich erstarrt und unsere Flexibilität wird eingeschränkt. Im schlimmsten Falle können sich daraus entzündliche Prozesse entwickeln.

Nun kann man sich natürlich fragen, was das für einen Sinn haben soll, wenn der Körper uns dermaßen das Leben schwer macht…

Psychosomatik des verspannten Nackens: Die Antwort liegt im Symptom!
Die Erstarrung kann ein ganz direkter Hinweis sein, worum es geht. Folgende Fragen können Ihnen Hinweise auf die tieferen psychosomatischen Ursachen der Symptome geben:

Bin ich erstarrt in meiner Sicht auf das Leben?
Überlaste ich mich?
Meine ich, alles alleine „schultern“ zu müssen?
Habe ich das Gefühl, mir sitzt etwas oder jemand im Nacken, dem ich es nur recht machen muss, und dann hört es auf?
Aber wann ist das – und hört es je auf?

Normalerweise nicht, außer wir schauen hin und schütteln unsere inneren und äußeren Verfolger ab!

Vielleicht habe ich auch Angst, die andere Seite eines Problems anzuschauen, weil ich die Antwort längst kenne, aber Angst vor der Botschaft oder den Konsequenzen habe, die sie nach sich ziehen würde: Vielleicht bedeutet sie einen Jobwechsel, meinen Partner zu verlieren oder andere existentielle Entscheidungen treffen zu müssen!

Vielleicht stütze ich auch immer noch unbewusst eine „schwache Mutter“ aus Kindertagen und das ist so sehr zu einer zweiten Natur geworden, ich bis heute nicht aufhören kann, die Probleme anderer über die eigenen Bedürfnisse zu stellen?

Vielleicht telefonieren ich zu lange mit Freundinnen, die mir ihre ganzen Probleme „aufhalsen“.
Oder übernehme die Arbeit von Kollegen, die sich schon beim kleinsten Schnüpfelchen krankmelden, während ich mich noch mit Bronchitis zur Arbeit schleppe?
Peitsche ich mich selbst durch den Tag, ohne Pausen, weil ich denke, die anderen schaffen das doch auch irgendwie? Aber habe ich die mal gefragt?

Fallbeispiel: Psychosomatik Halswirbelsäulensyndrom

Eine Klientin von mir mit einem sehr ausgeprägten HWS-Syndrom mit chronisch hochgezogenen Schultern und einem Schulterschiefstand war von klein auf darauf gedrillt worden, es ihren sehr anspruchsvollen Eltern recht zu machen. So machte sie es bis heute, bei der Arbeit, in ihrer Beziehung und im Freundeskreis. Sie war restlos überfordert und verspannt im Schulter-Nacken-Bereich vom ihrem pausenlosen strammstehen.

Die Muskulatur war so verhärtet, dass ihre Schultern verschieden hoch standen und ihre Fähigkeit, tief ein und aus zu atmen, war eingeschränkt. Durch ihre starke innere Spannung kam das Symptom auch nach jeder Behandlung z.B. mit Physiotherapie sofort zurück und entzog sich dadurch hartnäckig allen bisherigen Behandlungsversuchen.

Wenn es zur zweiten Natur wird, zu tragen und anderen etwas abzunehmen.

Als wir anfingen, den Schulter-Nacken-Bereich zu entspannen und bewusst mit dem Körper zu arbeiten, konnte sie wahrnehmen, wie schwer es anfangs für sie war, dieses Muster zu ändern. Sie konnte ihre Schuldgefühle spüren, die ihr im Nacken saßen, die ihre Eltern ihr eingebläut hatten. Sie konnte es sich kaum erlauben loszulassen oder gar zu genießen. Es wurde deutlich, wie tief es förmlich in ihren Knochen saß. Es war ihr zur zweiten Natur geworden, zu tragen, anderen etwas abzunehmen, es allen recht zu machen, die Bedürfnisse der anderen über ihre eigenen zu stellen. Dadurch konnte sie kaum noch ihre eigenen spüren – was die Spannung in ihrem Inneren zusätzlich erhöhte und sie in ihrer Beziehung unglücklich sein ließ.

Dieses Muster loszulassen – abzuschütteln, könnte man schon sagen – war mit vielen Ängsten und Befürchtungen verbunden. Sie lernte, in einem sicheren Raum loszulassen – und konnte sich erlauben, ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu spüren. Mit Hilfe der Körperorientierten Psychotherapie konnte sie lernen, sich auch mal anzulehnen oder tragen zu lassen, das waren für sie ganz neue Erfahrungen. Wichtig war auch die Erkenntnis, das sie sich nicht zwingend von ihrem Mann trennen musste, um glücklich zu werden, sondern dass sie ihr Leben selbst aktiv verändern konnte, indem sie ihre angelernten Haltungen und Werte überprüfte und veränderte. Auf diese Weise konnte sie ihr Leben selbst neu gestalten, unabhängig von ihrem Umfeld.

Was sitzt Ihnen im Nacken? Angst oder die inneren Antreiber?

Ich möchte den Verlauf einer Stunde mit Körperorientierter Psychotherapie vorstellen, um die Verwandlung zu demonstrieren, die möglich ist, wenn wir uns Raum und Zeit nehmen, uns mit unseren Gefühlen, unserer gefühlten Wahrheit auseinander zu setzen.

Eine Klientin kommt in die Praxis mit sehr starken Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich.
Das ist sowieso ihre Schwachstelle. Sie wünscht sich eine Massage, um die Spannungen abzubauen.

Sie ist seit einiger Zeit bei mir in Behandlung und geht gerade durch einen sehr intensiven Wandlungsprozess, der jetzt auch zu einem Umzug in eine andere Stadt führt.
Muster und Verhaltensweisen, die sich im Laufe der Analyse gezeigt haben, lösen sich und sind durchschaubar geworden, so dass sie immer öfter die Wahl hat, zu entscheiden: Auf die herkömmliche Art reagieren oder bei sich bleiben und etwas Neues ausprobieren?

Wir arbeiten im Liegen auf der Matratze, um mit dem Symptom in Kontakt zu treten. Ich gebe ihr Unterstützung in Form von Druck, Halt und Massage an verschiedenen Bereichen des Körpers, damit sich die angespannten Muskeln lösen können.

Zunächst zeigen sich Ärger und das Gefühl, strammstehen zu müssen, da sie gerade sehr viel zu tun hat und erschöpft ist. Dann wird es ruhiger, ich gebe ihr weiterhin Halt an den Schultern, sie entspannt sich und da taucht plötzlich wie aus dem Nichts der Satz auf, das Gefühl, was die Schultern so blockiert hat:

In die Stille hinein sagt sie: „Eigentlich sitzt in den Schultern ganz viel Angst vor dem Neuen, vor der Zukunft.“ Und sie kann ganz deutlich spüren, wie sie versucht hat, diese Angst durch das viele Arbeiten wegzudrücken.

Ich ermutige sie, jetzt und hier die Angst zuzulassen, weiter zu atmen und zu spüren, wie es ihr damit geht. Sie stellt fest, dass sie das Neue schon deutlich in der unteren Körperhälfte spüren kann, oben aber noch nicht. Sie atmet bewusst in ihren Körper und erlaubt sich innerlich, dass sich das Gefühl des Neuen nach und nach im ganzen Körper ausbreiten kann. Wir nehmen uns für diesen Teil viel Zeit, so dass sich Körper und Seele in einem bewussten Prozess verbinden können.

Am Ende hat sie noch Zeit zum Ruhen und Nachspüren von dem, was passiert ist. Als sie zum Abschluss der Stunde wieder im Sessel sitzt, sagt sie: „Erstaunlich wie stark ich das Neue jetzt im ganzen Körper spüren kann.“ Ihr wird deutlich spürbar, dass dieser Wandlungs- und Wachstumsprozess nicht etwas rein Geistiges ist, sondern auch durch „Mark und Bein“ geht. In der Stunde hat eine Verwandlung stattgefunden.

Dadurch, dass sie sich Zeit und Raum genommen hat, ihre Angst in einem sicheren Raum zuzulassen, konnte das dahinter liegende Thema sichtbar werden – und zu einer konstruktiven Lösung führen.

Ihre neuen Erkenntnisse und das neue positive Körpergefühl kann sie direkt mitnehmen. Es hat eine innere Aufrichtung stattgefunden, die sie nun trägt und ihr einen neuen Stand im Leben ermöglicht. Indem sie sich Ihrer Angst gestellt hat, kann sich nun auch die Vorfreude auf das Neue entfalten.

Oft sind es ja genau diese alten Ängste und Befürchtungen, die eine sinnvolle Auseinandersetzung mit den Symptomen verhindern.

Psychosomatik – Versteckte Weisheit in Sprichwörtern?

Unsere ganz einfachen Volksweisheiten können tatsächlich hilfreich sein, wenn sie wohlwollend und liebevoll angewandt werden – in einer ganzheitlichen Deutung, die unser inneres Für und Wider mit einbezieht. Wenn Sie unter dem HWS-Syndrom leiden, sollten Sie sich einmal ganz klar und unverblümt fragen:

Was bereitet mir Kopfzerbrechen?
Wer hat mir den Kopf verdreht?
Welche Lasten habe ich mir aufgehalst?
Was macht mich so unbeweglich und halsstarrig?
Warum glaube ich, das Gewicht der Welt tragen zu müssen?
Wer oder was sitzt mir im Nacken? Angst, Vater, Mutter, Oma, Opa, die Schule, meine Ansprüche, mein Chef?

Verstehen Sie Ihre Antworten als Wegweiser zu sich selbst, Sie können dadurch ihre Beziehungen liebevoller gestalten, am Arbeitsplatz oder in der Familie neu Grenzen ziehen. Dann steht einem Richtungswechsel, einer Veränderung nichts mehr im Weg – Sie müssen die neue Richtung nur konsequent einschlagen.


 

Coaching

Gerne begleite ich Sie bei Ihrem individuellen Heilungsprozes in 60- oder 90minütigen Einheiten. Neben der Körperorientierten Psychotherapie, Gesprächen und Klassischer Homöopathie biete ich auch Coaching beim Waldspaziergang an und mit Pferden. Die Behandlung wird von allen privaten Krankenkassen übernommen, Beihilfen und Zusatzversicherungen, die Heilpraktikerleistungen mit einschließen.

„Mir liegt die Verbindung von Mensch und Natur am Herzen. In meiner Arbeit verbinde ich deshalb die Welt des Denkens und Fühlens mit der inneren Weisheit des Körpers und der Schönheit der Natur.
Ich arbeite seit 1998 in eigener Praxis mit Körperorientierter Psychotherapie und Coaching, Klassischer Homöopathie, Entspannungsverfahren und Coaching mit Pferden.“

Dieser Artikel ist Teil der Themenseite(n):

Über den Autor

Avatar of Anette Dröge

ist Heilpraktikerin, Autorin und Dozentin für Psychotherapie und bietet körperorientierte Psychotherapie, Coaching, Gruppenarbeit, Klassische Homöopathie und Coaching mit Pferden an.

„Mir liegt die Verbindung von Mensch und Natur am Herzen. In meiner Arbeit verbinde ch deshalb die Welt des Denkens und Fühlens mit der inneren Weisheit des Körpers und der Schönheit der Natur. Ich arbeite seit 1998 in eigener Praxis mit Körperorientierter Psychotherapie und Coaching, Klassischer Homöopathie, Entspannungsverfahren und Coaching mit Pferden.“

Kontakt
Tel.: 0172-3004511

20 Responses

  1. Paul Ressel

    Schön hier offene Worte zu lesen! Ich habe seit Monaten, schmerzen im Nacken, Schulter sowie taubheitsgefühl am Zeigefinger! Nach diversen Behandlungen/Beratungen bei Fachärzten glaube ich schon langsam, mein Problem ist psychisch! Auch wenn Man(n) es nicht wahrhaben möchte. Ich glaube durch meinen persönliche Art, Dinge im Leben aufzunehmen und diese zu bearbeiten, kann zu dem betroffenen Krankheitsbild führen, ich trage alles auf meinen Schultern. Innere Unruhe! Ich weiß einfach nicht ob man an sich selber arbeiten kann, oder fachliche Hilfe nötig ist! Manchmal belächle ich das, im Glauben alles alleine zu Meister. Und hier denke ich ist mein Problem; das fängt im beruflichen an, und hört im privaten auf! Jeder von uns hat seine Schicksalsschläge und in der heutigen Zeit, wo alles so schnelllebrig ist, keiner mehr für den anderen Zeit hat, sollten wir Hilfe aufsuchen.
    Ich muss es für mich tun …
    VG Paul

    Antworten
  2. Lydia

    Hallo, ich leide seit 2000 an Angstzustände und Nacken Verspannung, 2008 mußte ich leider in die Klinik, danach ging es mir gut, sogar sehr gut, und jetzt nach 8 Jahren habe ich ganz schlimm nacke Schmerzen, bin wieder am Boden zerstört, bin wieder da wo ich 2000 War, es ist schlimm und ich weiß wie ich mich verhalten soll, aber es geht einfach nicht

    Antworten
    • Conny

      Hallo Lydia,

      mir geht es gerade wie Dir …
      Ich suchte Erleichterung bei Ärzten … doch im Innern wusste ich die ganze Zeit, dass die Probleme seelischer Natur sind …
      Bei mir die Angst, altes loszulassen – mich mal „gehen zu lassen“ oder mir Hilfe zu suchen …
      Immer versuche ich alles mit mir selbst auszumachen; bin sehr perfektionistisch und vergebe meine noch übrigen Kräfte nach Aussen oder in die Hausarbeit – in der Hoffnung, wenn alles perfekt ist, wird es sich schon richten.

      Es ist sehr schwer, solcher Art eingefahrene Verhaltensweisen loszulassen.
      Das geht nicht von heute auf morgen.
      Fang mit kleinen Dingen an – überlege Dir, bevor Du etwas tust, ob Du es tun willst oder ob es nötig ist – versuche zu spüren, was Dir gut tut und was Du gerade in diesem Augenblick möchtest …
      Es ist verdammt schwer – ich weiss es, weil ich es jeden einzelnen Tag üben muss.
      Ich spüre jedoch mittlerweile sehr genau, was gut und was nicht gut für mich ist.

      Meine Schmerzen trage ich mit mir – und auch die Überzeugung, dass sie mir ein Orthopäde eca. allein niemals nehmen wird …

      In der Hoffnung, Dir ein wenig Anteilnahme und Verständnis entgegengebracht zu haben …

      Conny

      Antworten
      • Lydia

        Hallo conny
        Wie geht es dir jetzt?
        Ich hab immer noch die schmerzen habe massege bekommen aber muste abbrechen ,hat nichts hab gebracht.jetzt noch herzstolpern!
        Aber ich denke das ist alles meine Psyche .

      • Conny

        Hallo Lydia,

        mir geht es trotz meiner inneren Erkenntnis keineswegs besser. Im Gegenteil.
        Meine alten Muster zerren an mir und zwingen mich zurück in den Schmerz.
        Ich werde es wohl nicht alleine schaffen.
        Denke, ich muss wieder in eine Klinik. Dort war ich seit 2007 nicht mehr und dachte bisher, ich krieg das alleine hin – so wie ich es immer denke.
        Bin auch rumgerannt zu Ärzten … nun Verdacht auf Cortisolmangel, was nix anderes als Burn out bzw. Depression heisst.
        Ich hoffe, bei Dir gibt es bessere Nachrichten.
        Das gute ist, wir sind gar nicht so allein, wie wir denken.
        Alles Liebe Dir

        Conny

  3. Anja kehrbusch
    Ich leide den ganzen Tag unter sehr starken Anspannungen ! Ich vermute das sind Ängste von meine Kindheit !

    Mein. Rücken meine Schulter Beine und Kiefer sind den ganzen Tag angespannt ! Und das schon 2 Jahre ! Ich qwälle mich durch den ganzen Tag ! Selbst Ablenkung hilft nicht viel ! Als ich zur Welt Kamm ist meine Mutter fast gestorben eine Heilpraktiker vermutet das ich deshalb unter den angststörungen leide !

    Antworten
  4. gregi
    hallo zusammen

    Ich leide seit einiger Zeit an starken Angststörungen, und war auch schon für 2 Monate in psychoterapeutischer Behandlung. Muss sagen das ich meine Ängste soweit gut in den Griff bekommen habe und momentan auch von schweren Panikattacken befreit bin.
    Womit ich nicht zur Ruhe komme, sind meine starken Verspannungen im Nackenbereich die bis in den Kopf ziehen und auch zum Teil sehr schmerzend sind.
    Vieleicht hat jemand selbe Sympthome wie ich, würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
    Lg. Gregi

    Antworten
    • Nicki

      Hallo Gregi,

      ich habe so ziemlich das gleiche Problem wie du. Ich leide seit einer schweren Erkrankung unter einer Angststörung, Panikstörung, Schmerzstörung und werde als sekundärer Hypochonder eingestuft. Seit einem Jahr bin ich in einer Verhaltenstherapie.
      Der ganze Spaß dauert nun schon 1,5 Jahre an.
      Ich konnte zwar eine starke Besserungen feststellen, ebenfalls keine Attacken mehr, die Ängste sind weniger geworden, jedoch quäle ich mich seit Ausbruch der Angst mit extremen halbseitigen und echt schmerzhalfen Verspannungen rum, die vom Kopf über den Kiefer in der Nacken bis unters Schulterblatt ziehen und mich im Alltag total einschränken.
      Ich bin seither 1 mal pro Woche in Behandlung bei der Physiotherapie, was mir als Unterstützung beim Spannungsabbau helfen soll, anders würde ich es gar nicht aushalten. Dort wird mir schon immer ein großer Teil der Schmerzen genommen, doch nach zwei – drei Tagen ist meine rechte Seite immer wieder „zu“.

      Antworten
      • Pamela M.
        ich auch!

        Hallo!

        Ich bin gerade total erstaunt, wieviel Menschen dasselbe haben! ich habe eine Angststörung seit Oktober 2010, es ist dank Psychotherapie besser geworden. aber seit 2 Jahren wiederkehrende Verspannung im Schulterbereich. Immer links und so schlimm, dass ich den Arm nicht mehr heben kann, total blockiert! Ich habe mit Sport angefangen und mache nun ab und an Meditation etc. aber wirklich weg gehts nicht! Mein Physiotherapeut hat mir versichert, dass es 100% muskuläre Verspannungen sind!!!…

  5. Julia

    Der Artikel hat mir sehr geholfen. Ich konnte mir über Vieles klar werden.
    Läuft in meinem Kopf ein Kino, bin ich sehr verspannt. Im Moment versuche ich meinen Ex-Freund gedanklich los zulassen. Die Gedanken schnüren mich ein. Die Sache mit meinem Ex bereitet mir ziemliches Kopfzerbrechen. Ich versuche die Zeit mit ihm immer gedanklich Revue passieren zu lassen, obwohl ich weiß, dass mir das Grübeln nicht gut tut. Ich quäle mich damit. Gedanken verspannen mich. Ich habe große Anspannungen im Brustkorb, im Nacken und in der linken Schulter. Die Gedanken machen mich halstarrig, sie sitzen mir im Nacken und in der Schulter. Außerdem habe ich bei dem Grübeln immer einen großen Druck auf Brustkorb und Herz.

    Antworten
  6. Jutta Breyer

    Nachtrag zum Artikel von Jutta Breyer

    Mehr Informationen zu meiner Leidenslaufbahn zwecks diesen aufgeführten Symptomen finden Sie unter: www.breyer-beratung.de

    HWS Probleme / Kopfhaltungsschwäche / Funktionsstörungen
    Halssteifigkeit / Schulterprobleme
    Schmerzen rund um den Hals
    Depressionen/ Lebenskrise/ Lebensmitte
    Schwindel
    Schlafprobleme
    Kiefersperre
    Herzrasen
    Gesichtsschmerz
    Innere Unruhe
    Tablettenabhängigkeit
    Allergie
    Mobbing
    Kommunikationsschwäche
    Trauer
    u.v.m

    Gerne begleite ich ,aus diesen Symptomen heraus

    Mit freundlichen Grüßen
    Jutta Breyer
    jutta.breyer@mnet-online.de

    Antworten
    • Jennifer
      Hilfe.....

      Hallo

      Leider kann ich ihre private Seite nicht anklicken. Fehlende plugins…

      Ich selbst habe seit 3 Wochen abartige Schmerzen im Nacken. Diese ziehen vor bis in den Kiefer. Stirn. Augen. Als würde ein zementsack darauf sitzen. Oder es drückt jemand meinen Hals zu.
      So furchtbar :'(
      Auch kommen Schwindel hinzu und taubheitsgefühle in Gesicht und den Fingern.
      Orthopäde meinte ich neige zur fibromyalgie. Falls Sie dies Schonmal gehört haben?

      Seit Jahren leide ich unter panikattacken, generalisierte angststörung und Depressionen… 2014 war ich zuletzt in einer Klinik
      Jedoch wird nichts mehr besser…

      Seit 3 Wochen habe ich auch Blutdruck Probleme. Mal schießt er hoch dann ist er wieder unten. Dann ist nur der untere wert hoch.
      Tachycardien prägen meinen Tag. Jede kleinste Anstrengung wird zur Überwindung. Treppen laufen bewirkt das es zur tachycardie kommt…
      Während es die letzten Tage auch Momente gab wo mein Puls bei unter 60 lag. Was zwar schön aber bei mir unnormal ist. Das ihr seit je her zu Einem Ruheplatz von 90 neige…

      Nun meine Frage, kann all das mit meinem nacken zusammen hängen? ????

      Antworten
      • Andreas
        Lasea

        Hallo Jenny,

        ich selbst leide seit Jahren unter einer schweren Form des HWS-Syndroms oder auch Zervikalsyndrom genannt. Dieses Beschwerdebild kann sehr viele Symptome hervorrufen, die man oft auch gar nicht damit in Verbindung bringt. Bei mir ist es vor allem ein starkes Blockadegefühl in den oberen Kopfgelenken, Schwindel, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Angststörungen, Muskelschmerzen u.a. Laut Ärzten ist organisch alles in Ordnung, da fängt man schon an an sich zu zweifeln.

        Da mein Bruder unter Angststörungen und Panikattacken leidet, die aber andere Ursachen haben, habe ich heute nun einfach mal eine seiner Lasea Kapseln ausprobiert und muss sagen dass die Beschwerden ca. nach einer Stunde etwas abgenommen haben. Ich werde nun täglich einfach mal eine Kapsel nehmen und dies beobachten. Beim Wirkstoff handelt es sich um Lavendelöl und soll auch krampflösend sein, möglicherweise hat sich meine Nackenpartie etwas entspannt und die Durchblutung ist besser geworden. Probiere es einfach mal aus, es ist rein pflanzlich und ohne Nebenwirkungen, außer du bist darauf allergisch.

        Vermutlich hat sich durch deine Angststörung im Nacken alles verspannt, so wie dies bei mir vor Jahren angefangen hat, wegen den Schmerzen sind offenbar auch Nerven eingeklemmt. Jetzt musst du gegensteuern, nicht dass es noch schlimmer wird. Hast du es schon mal mit Wärme versucht?

        Ich wünsche dir alles Gute!

        LG
        Andreas

      • Jutta Breyer

        Liebe Jennifer
        Habe heute erst Ihren Artikel bei sein.de gelesen.
        Bin Ihnen gerne behilflich aus dieser Leidenszeit herauszuhelfen.
        Doch dazu müsste ich etwas mehr über Sie erfahren.
        Versuchen Sie doch mal über den Explorer und nicht über Chrome meine Internetseite zu öffnen.
        breyer-beratung.de
        oder schreiben Sie mir eine Mail an
        Jutta.breyer@mnet-online.de

  7. Jutta Breyer

    Nachtrag zum Artikel von Jutta Breyer

    Mehr über meinen Leidensweg können Sie nachlesen unter:
    www.breyer-beratung.de

    HWS Probleme/Kopfhaltungsschwäche/Funktionsstörungen
    •Halssteifigkeit/Schulterprobleme
    •Chronische Bronchitis, Kehlkopfentzündung
    •Schmerzen rund um den Hals
    •Depressionen/Lebenskrise/Lebensmitte
    •Schwindel
    •Schlafprobleme
    •Kiefersperre
    •Herzrasen
    •Gesichtsschmerz
    •Innere Unruhe
    •Allergie
    •Mobbing
    •Trauer
    •u.v.m

    Gerne helfe ich Ihnen und gerne gebe ich meine Erfahrungen weiter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jutta Breyer

    jutta.breyer@mnet-online.de
    www.breyer-beratung.de

    Antworten
  8. Jutta Breyer

    Ich habe 7 lange Jahre an unzählig vielen HWS Symptomen gelitten. Dazu gehörten Kiefersperre, sehr starker Schwindel, Kopfhaltungsschwäche( unterstützt durch jahrelanges Tragen einer Halskrause) Steifigkeit im Nacken, Sprachstörungen, und vieles, vieles mehr.
    Doch dann wurde mir offenbart, das dieses alles eine andere( seelische) Ursache hat. Was mir zuerst überhaupt nicht logisch erschien und mir absurd erschien. Als ich dann aber anfing, mich damit auseinander zusetzen und die Zusammenhänge erkannte, verschwanden nach und nach alle Symptome.
    Jetzt ist es mir eine Herzensangelegenheit meine Erfahrungen an Menschen mit ähnlichen Symptomen und Schmerzen weiterzugeben.

    Herzliche Grüße
    Jutta
    jutta.breyer@mnet-online.de

    Antworten
  9. Monika Hennig

    Die hier beschriebenen Beschwerden und die damit verbundene Problematik sind mir seit meiner nunmehr 31-jährigen Tätigkeit als praktizierende Heilpraktikerin zur Genüge bekannt. Schon während meiner Ausbildung sind mir die Zusammenhänge klar geworden.
    Die Seele spricht über den Körper. Der Volksmund drückt es sehr deutlich aus: „es ist mir einer Laus über die Leber gelaufen, das kann ich nicht schlucken, es geht mir an die Nieren, ich habe die Nase voll – ich zerbreche mir den Kopf“ – wobei letzteres sogar zu massiven Migräneanfällen führen kann.
    Die Schulmedizin sollte auf diese Zusammenhänge ein größeres Augenmerk richten

    Antworten
  10. Ingrid Käding

    Der Artikel ist sehr aufschlussreich und zeigt mir, dass vieles aus der
    Seele des Körpers kommt. Ich leide seit einiger Zeit an starken Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Habe schon unzählige
    Massagen und andere Heilbehandlungen bekommen. Bin auch jetzt
    noch in Behandlung. Wurde vom Arzt in den Nackenbereich gespritzt, nehme Medikamente, aber die Schmerzen bleiben.
    Sie wirken sogar so auf die Nerven, dass es in mir zu einer inneren Unruhe kommt.
    Meine Ärztin hat mir ein Mittel verschrieben zur Beruhigung.
    Ich muss sagen, dass es in den letzten Jahren einige schwere Schick-
    salsschläge für mich gab, die ich meines Erachtens noch nicht verarbeitet habe.
    Vielleicht sind diese auch die Ursache für meine Beschwerden.
    Es geht manchmal so weit, das die Schmerzen bis in die Beine ziehen-
    Es kommt auch vor, dass mir die Tränen (auch wenn ich mal keine
    Schmerzen habe) einfach so das Gesicht runter laufen, und das tut sogar gut.
    Ich bin erst einmal weiterhin in Behandlung beim Orthopäden.
    Aber ich denke, dass ich mir vielleicht noch andere Hilfe suchen muss.
    Die Schmerzen können ja nicht nur Einbildung sein.

    Antworten
  11. dagmar welz

    finde mich gut wieder in dem artikel, danke ! ich leide seit 13 ! jahren unter einem steifen hals…hat bisher noch nix geholfen….lebe schon längst mit den chronischen schmerzen… vielleicht können sie mir weiterhelfen… ich habe allerdings ein geringes einkommen, daher sind teure behandlungsstunden auch nicht so einfach für mich….aber ich gebe die hoffnung nicht auf…
    mit liebem gruße dagmar welz

    Antworten

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