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Das indianische Wissen um die Zusammenhänge von Lebensenergie und Sexualität

Das auch  indianisches  Tantra genannte  Quodoushka  ist ein von Cherokee-Halbblut Harley Swift Deer Reagan gelehrter Weg, die Lebensenergie durch Sexualität zu steigern.   Die gebürtigen Österreicher  Rose „Thunder Eagle“ Fink und Batty „Thunder Bear“  Gold,  beide seit vielen Jahren Schüler und autorisierte Lehrer des Deer Tribe, eröffnen mit einer Pfeifenzeremonie und Anrufung der Mächte der vier Richtungen ihr Lehrseminar.

„Jedem von euch werden einige Übungen leicht vorkommen,“ sagt Batty. „Andere  werdet ihr  als sehr schwierig empfinden. Macht einen Vertrag mit euch selbst, daß ihr bei  allen  voll dabei seid, daß ihr neue Muster  ausprobiert ausserhalb des Gewohnten und, daß ihr, wenn etwas nicht klappt, nicht groß frustiert seid, sondern es einfach noch mal probiert.“

1 +1 = 3. Für Quodoushka-Praktizierende ist nichts unmöglich. Die Gleichung beschreibt eine optimale Energiebilanz im Sex. Je mehr Energie ein Körper hat, um so schneller vibriert er, um so umfassender seine Wahrnehmung. Oder. Es gibt, den vier Richtungen entsprechend, vier Energie-Bewegungen: Geben, halten, empfangen und bestimmen. Bringen wir diese in Balance, können wir in unser Zentrum kommen und Sexualität als Energie-Beschleuniger erleben.

Der Orgasmus kann in fünf verschiedenen Ebenen geschehen. Auf der untersten Stufe lautet die Energiebilanz: 1 + 1 = 0. Hier wird nur das erste Chakra berührt. Nach dem Sex sind beide erschöpft , müde und danach einsamer als zuvor. Die Adhäsion oder Anhaftung auf der zweiten Stufe hat eine ausgeglichene Energiebilanz. Jeder Partner hat hinterher gleichviel Energie wie vorher. Ab der dritten Stufe, mit  der Verschmelzung der Partner, gibt es einen Energie-Gewinn. Die Frau ist dem Mann immer zwei Stufen voraus. Der Mann wird durch ihre Energiepräsenz mitgenommen. Es gibt keinen aktiven und passiven Teil mehr, aus den zwei Menschen wird eine Energiebewegung. Die Energiebilanz lautet 1 + 1 = 3. Du stehst dann vom Lager auf, und alle Gegenstände um dich herum scheinen zu leuchten; du selber leuchtest vor Dankbarkeit deinem Partner gegenüber. Auf den Orgasmus-Stufen vier und fünf sind die Körper nicht mehr wahrnehmbar; die Liebenden können in andere Inkarnationen wechseln.

Um einen höheren Energie Level zu erzeugen, kann der Quodoushka-Praktizierende wie ein Surfer lernen, auf den Elementarwellen sexueller Energie zu reiten. Wie alles im indianschen Denken sind auch diese auf ein Medizinrad gelegt:
Auf der Welle sinnlicher Intimität sind wir das verspielte Kind und ganz für den Partner da. Auf der Lust- und Leidenschaftswelle ist das Gehirn das wichtigste Sexualorgan: es zählt die Bilderwelt und die Phantasien. Die Sex-Welle beschreibt reine Körperlichkeit; hier zählt Kolbenreibung und Körperwissen. Die Welle der Liebe sieht das spirituelle Wesen des anderen und erkennt es an. Im Zentrum dieses Rades steht der Hunger nach Energie als Trieb unserer Seelen.
Wir sind Jäger, unsere Beute ist das Mehr an Energie, das zwei Menschen durch bewußten Sex erzeugen können. Wenn wir keine Beute kreieren, versuchen wir automatisch, sie uns gegenseitig zu rauben.

Eine sinnvolle Beziehung sollte ein bilateraler Kraftgewinn sein. Dieses Co-Empowerment ruht auf drei Pfeilern: Du wirst zum Unterstützer deines Partners, zu seinem Herausforderer und zum Zuhörer dessen, was er sagt und meint. Du übernimmst Verantwortung für deinen eigenen  Energiegewinn und hilfst dem anderen, die bestmögliche Person zu werden. Wer dieses Dreieck nicht spielt, hat allerdings überhaupt keine Beziehung und gerät  automatisch ins Dreieck   gegenseitiger Abhängigkeit: Er oder sie wird zum Ankläger, Opfer oder Retter des Partners. Strategien, den anderen an sich zu binden, ohne ihn zu unterstützen. Zuallererst mußt du dein eigener Herausforderer sein. Du brauchst den Stand des Kriegers: Du bestimmst die Realität. Du stehst im Zentrum deines eigenen Kreises.

Die Liebe gehört im indianische Weltbild, zum Osten, zum Element des Feuers. Sie strebt danach, die eigenen Grenzen zu erweitern, mehr zu werden und an die Grenze des schon Gewesenen zu gehen. Liebe heißt Ja sagen zu der Essenz des Anderen. Um geliebt zu werden, mußt du dich selbst lieben. Niemand kann deine Bedürfnisse erfüllen, wenn du es nicht selbst tust.

Die Medizinräder zeigen detailliert, welche Liebhabermaske wir tragen, was uns Lust macht, welche Beziehungsverträge wir mit den Partnern abschließen können, in welchem emotionalen Grundzustand wir uns befinden. Die Medizinräder helfen, unseren jetzigen Status Quo zu erkennen, einzuordnen, gegebenfalls “tüchtig auszulachen”, und zu verändern.

Im indianischen Denken gibt es keine Bewertung. Egal ob wir im kindlich-unschuldigen Süden,  im vernünftigen Norden, im materiellen Westen oder im begeisterten Osten sind: durch akzeptieren und ins Gleichgewicht bringen gelangen wir ins Zentrum; und das steht immer für Transformation.

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