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Kampf um die Liebe im Körper

Zunächst eine tiefergehende Betrachtung des Begriffs „radikal“. Radikal leitet sich von dem lateinischen Wort „radix“, die Wurzel, ab. Es bedeutet „an die Wurzel gehend, von Grund auf, gründlich“. Dieser Begriff ist in seiner Bedeutung neutral. Er kann jedoch sowohl im Sinne von radikal aufbauend als auch zerstörend verwendet werden. Ein Radikaler im aufbauenden Sinne ist jemand, der sich für die Liebe entschieden hat, der eindeutig lebt. Er hat die Verbindung zu der Wurzel, zum Ursprung, zur Quelle der Schöpfung, gefunden, und er hat sich entschieden, ihr zu dienen. Er kommt am schnellsten zum Ziel, indem er allem konsequent auf den Grund geht. Der Entscheidung für die Liebe geht ein Kampf voraus. Ein Kampf mit dem Egoismus, der Macht, mit dem Wahn, sich über die Schöpfung stellen zu können. Auch ein Mensch, der sich für die Macht entschieden hat, kann als Radikaler bezeichnet werden. Ihm geht es jedoch darum, die Wurzel zu zerstören. Dabei wird er radikal im Sinne von rücksichtslos, kompromißlos vorgehen. Nur ist es unausweichlich, daß er irgendwann erkennen muß, daß die Schöpfung unzerstörbar ist, daß er sich mit seinem Vorgehen nur selbst vernichtet. Jeder Mensch kennt dieses Ringen um Macht oder Liebe. Auch ich stand einmal an diesem Scheidepunkt, vor der Entscheidung, den spirituellen Weg oder den materialistischen Weg zu wählen. Ich habe mich für die Spiritualität, die Liebe entschieden. Diese Entscheidung ist die Grundlage für die Arbeit an der Auflösung meines Schicksals. Aber mit dieser Entscheidung fängt die Arbeit erst richtig an und die Konsequenz, das heißt die Radikalität des Einsatzes nimmt stetig zu, ebenso wie die Intensität der Überprüfungen meiner Entscheidung für die Liebe. Ich überprüfe mich letztlich immer wieder selbst, wie es um meine Entschiedenheit, meine Radikalität bestellt ist, denn entsprechend dem kosmischen Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma) kommt nur das auf mich zurück, was ich selbst verursacht habe.

Die Grundlage des Seins, makrokosmisch wie mikrokosmisch, ist stetiger Wandel, stetiges Werden, Sein und Vergehen. In den Upanishaden werden diese Zyklen mit Brahma dem erschaffenden, Vishnu dem erhaltenden und Shiva dem zerstörenden, umwandelnden Prinzip bezeichnet. Hinter allem findet sich Brahman, die Quelle der Schöpfung. Dieser stetige Wandel findet auch im Mikrokosmos, in den Zellen, im Stoffwechsel eines Lebewesens statt. Im Laufe der Evolution hat sich ein hochkomplexes Zusammenspiel zwischen aufbauenden, schützenden, erhaltenden und zerstörenden Prozessen entwickelt, das dem Erhalt des Gesamtorganismus dient.
Wesentliche Akteure dieser Prozesse sind aufmolekularer Ebene sogenannte Radikale, frei oder gebundene, und ihre Gegenspieler, die Antioxidantien. In jedem Stoffwechselgeschehen erfolgen Verbrennungsvorgänge, auch Oxidationen genannt. Dabei entstehen hochreaktive „Abfallstoffe“, sogenannte freie Radikale, die eine stark oxidative Wirkung besitzen. Das heißt, sie haben das starke Bestreben, einem anderen Atom oder Molekül ein Elektron zu entreißen, das ihnen selbst fehlt. Freie Radikale entstehen nicht nur im Stoffwechsel, sie werden auch über die Nahrung und Atemluft aufgenommen oder im Organismus durch Einwirkung von außen zum Beispiel durch ionisierende sowie elektromagnetische Strahlung gebildet. Eine weitere Ursache für freie Radikale ist Streß. Freie Radikale zerstören lebenswichtige großmolekulare Strukturen wie Eiweiße, Fette (Bestandteile der Zellmembranen und Mitochondrien) und Nukleinsäuren. Die Folge sind defekte Zellen mit Störungen der Organfunktion sowie zunehmende Mengen an Stoffwechselmüll, der als „Schlacken“ im Organismus liegen bleibt und seine ordnungsgemäße Funktion behindert. Das ist die biochemische Ursache von Krankheit. Diese Radikale müssen daher neutralisiert werden. Dies geschieht durch Radikalfänger oder Antioxidantien. Sie neutralisieren das Radikal, der Vorgang wird als Reduktion bezeichnet.
Im Laufe der Evolution mußte der Organismus auch lernen, sich vor Angriffen von außen zu schützen. Hierzu setzt er unter anderem auch Radikale ein. Sie sind in speziellen Abwehrzellen gebunden und werden nur im Bedarfsfall eingesetzt, um zum Beispiel eingedrungene Krankheitserreger zu zerstören. In einem gesunden Organismus herrscht ein Gleichgewicht zwischen Oxidation und Reduktion. Ist dieses Gleichgewicht zugunsten der Oxidation verschoben, herrscht ein Übermaß an Radikalen oder ein Mangel an Antioxidantien, so spricht man von oxidativem Streß.
Dieses evolutionär entstandene innere Gleichgewicht stören wir durch die zunehmende Mißachtung der kosmischen Gesetze, durch die Abkehr von einem Leben im Einklang mit der Schöpfung. Wir stören es durch die maßlose Ausweitung des Egoismus und Materialismus mit der Folge einer hochgradigen Verschmutzung und Zerstörung der Natur. Diese Umweltverschmutzung führt in gleichem Maße zu einer Innenweltverschmutzung. Vieles von dem, was unser heutiges Leben so bequem macht, ist in Grunde genommen Gift. Dieses Gift nehmen wir über Luft, Wasser und Erde mit den Nahrungsmitteln auf.
Je mehr lebensmitteltechnisch verändert umso denaturierter und schädlicher sind sie. Dazu kommt der stark zunehmende Elektrosmog.

Nur wenige sind sich bewußt, daß die Gifte, die wir ausgestreut haben, schon längst von uns Besitz ergriffen haben. Ein Beispiel dafür ist die Vielzahl von chemischen Verbindungen, die eine östrogenartige Wirkung besitzen. Wir finden sie in Pestiziden, Kunststoffen, Spülmitteln und Toilettenartikeln. Die Folgen sind zunehmende Missbildungen der männlichen Geschlechtsorgane bei Mensch und Tier. Oft ist zum Beispiel bei Amphibien ein eindeutiges Geschlecht nicht mehr zu erkennen. Bei Männern ist in den letzten Jahren eine dramatische Abnahme intakter Spermien festzustellen, mit der Folge abnehmender Zeugungsfähigkeit. So sind wir auf dem besten Wege, uns selbst auszurotten. Anstatt Unsummen in unmenschliche Methoden der künstlichen Befruchtung bis hin zur künstlichen Gebärmutter zu investieren, sollte an der Beseitigung der wirklichen Ursachen gearbeitet werden.

Da es auf unserem Planeten Erde keinen Ort mehr gibt, an dem wir vor unseren Giften sicher sind, stellt sich die Frage, wie wir uns schützen können. Diese Frage führt zu dem Begriff der Ordnungstherapie, einer Grundlage der Naturheilkunde. Die Ordnungstherapie beginnt damit, wieder zu lernen, sich in die kosmische Ordnung einzuordnen und die kosmischen Gesetze zu befolgen. Sie lauten: Das Gesetz VOD Ursache und Wirkung: alles, was von mir ausgeht in Form von Gedanken, Worten und Handlungen, wirkt auf mich zurück und bedingt mein Schicksal, für das ich alleine verantwortlich bin. Das Gesetz der Evolution: es wird verwirklicht durch die stetige Entwicklung sowohl im Bewußtsein als auch in der Materie. Dadurch lernt der Mensch bewußt mit Energie und Materie umzugehen und die Materie mit Bewußtseinsenergie zu durchdringen, um sie zu transformieren und zu veredeln. Das Gesetz der Hierarchie: Alles ordnet sich ein und richtet sich aus auf die kosmische Ordnung, die Quelle der Schöpfung, die in jedem Menschen und in allem wirkt. Jeder findet seinen Platz, seiner Bewußtseinsentwicklung und Bestimmung entsprechend.

Es gilt zu erkennen, daß jeder Mensch ein Teil des großen Organismus und Ökosystems Erde ist, für den er Mitverantwortung trägt. Folglich hat jeder sein Leben so zu ordnen und zu führen, daß es dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Ganzen dient. Der Weg dorthin ist die Arbeit an der Überwindung des Egoismus, der Auflösung des Schicksals durch ein Leben im Einklang mit der Schöpfung. Das bedeutet im einzelnen:

  • geregelter Lebensrhythmus mit ausgewogenen Phasen der Arbeit und Ruhe, Zeit für Begegnungen von Herz zu Herz, Gebet und Meditation
  • ausreichend Bewegung
  • gesunde Ernährung mit möglichst naturbelassenen, frischen und schonend zubereiteten Lebensmitteln aus ökologischem Anbau unter Bevorzugung von pflanzlichen Lebensmitteln, in konsequenter Form als vegetarische Ernährung mit Einbeziehung von Eiern und Milchprodukten (lakto-ovo-vegetabile Ernährung). Bevorzugung regionaler und saisonaler Erzeugnisse
  • Vermeiden von industriell lebensmitteltechnisch veränderten oder mittels Gentechnik und Bestrahlung manipulierten Nahrungsmitteln
  • Vermeidung von Genußgiften wie Zucker, Alkohol, Tabak, Drogen
  • Vermeidung von unnötigem Elektrosmog durch bewußten Umgang mit Medien wie Fernsehen Video, PC, Internet, Handy
  • Reduzierung des Verbrauchs von Haushaltschemikalien auf das Notwendigste
  • Im Hausbau und bei Renovierungen Verwendung von ökologisch verträglichen Baustoffen, Farben, etc.
  • bewußter und sparsamer Verbrauch von Strom und Wasser
  • Nutzung regenerativer Energiequellen

Leider sind in den letzten Jahrzehnten zu viele Belastungsfaktoren hinzugekommen, die wir selbst unmittelbar nicht vermeiden können. Die Folge ist, daß selbst durch optimale Ernährung der Körper nicht mehr in seinem harmonischen Gleichgewicht gehalten werden kann. Das Ökosystem Mensch ist an die Grenzen seiner Belastbarkeit gekommen und hat sie oft bereits überschritten. Dieser chronische oxidative Streß drückt sich in einer Vielzahl von Erkrankungen, vorwiegend chronischer Art aus, wie zum Beispiel Arteriosklerose mit seinen Folgekrankheiten (unter anderem Herzinfarkt und Schlaganfall), Arthrose, Rheuma, Krebs, Allergien und Autoimunerkrankungen.
Um die Ordnung, unser inneres Milieu wiederherstellen und erhalten zu können sind wir zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen auf die ergänzende Aufnahme von Schutzstoffen, von Antioxidantien angewiesen. Unter dem Begriff Antioxidantien werden folgende Mikronährstoffe zusammengefaßt:

  • Vitamine (Vitamin A und Karotinoide, Vitamin E, Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Coenzyme wie zum Beispiel Q10)
  • Mineralstoffe und Spurenelemente, zum Beispiel Magnesium, Zink, Selen
  • Proteine und Aminosäuren, zum Beispiel Glutathion, Cystein, Methionin
  • Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die als wichtige Vitaminverstärker wirken, wie Flavonoide (zum Beispiel in Kräuter-Tees wie Cystus-Tee und anderen), Polyphenole, schwefelhaltige Verbindungen (zum Beispiel reichhaltig im Bärlauch), Anthocyane (in roten Beeren) und vieles andere mehr.

Um die Versorgung mit Mikronährstoffen zu verbessern, können grundsätzlich zwei Wege beschritten werden. Die eine Möglichkeit ist, die Einzelkomponenten aus dem chemischen Baukasten entsprechend den Erfordernissen des Krankheitsbildes zu Nährstoffcocktails zusammenzusetzen. Auf der rein biochemischen Ebene betrachtet mag dieser Weg schlüssig erscheinen. Energetisch gesehen sind diese Mittel jedoch tot. Diesen Präparaten fehlt im Gegensatz zu pflanzlichen Präparaten etwas ganz wesentliches, die biologische Aktivität. Sie läßt sich zum Beispiel über die Intensität der Emission von Biophotonen messen (der Pionier auf diesem Gebiet ist Prof. Fritz Popp). Je höher sie ist, desto höher ist der Ordnungsgrad und damit die Qualität der Pflanze bzw. des Produktes. Am besten eigenen sich daher zur Nahrungsergänzung schonend zubereitete Frischpflanzenextrakte aus Wildsammlungen oder ökologischem Anbau. Nicht nur, weil sie eine hohe biologische Qualität besitzen, die sie als Lebensmittel ausweisen, auch liegen die Mikronährstoffe in einer für den Organismus gut verwertbaren organischen Verbindung vor (das trifft im besonderen für Mineralstoffe zu). Bei Bedarf können mehrere Pflanzenextrakte kombiniert werden, wodurch sie sich in ihrer Wirkung ergänzen und verstärken. Daraus versteht sich von selbst, daß es nicht sinnvoll ist, sich auf Einzelkomponenten wie zum Beispiel Vitamin C zu verlassen. Auch hier gilt der Satz: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Stellvertretend für die Vielzahl heimischer Pflanzen, die uns entwicklungsgeschichtlich vertraut sind, seien folgende genannt: Bärlauch (Schwefelverbindungen)’Giersch (Kalium, Karotinoide), Cystus (Polyphenole), Sanddom (Vitamin C), Carota-Kürbis (Karotinoide), Gerstenöl (Vitamin E). Hochwertige Fertigpräparate aus diesen und anderen Pflanzen werden zum Beispiel von Dr. Pandalis unter dem Begriff „Urheimische Produkte“ hergestellt. Diese Erkenntnisse sind im Grunde nicht neu. In den Rezepturbüchem aller Medizintraditionen wie zum Beispiel der Tibetischen Medizin bestehen die Medikamente aus einer harmonisch abgestimmten Mischung von bis zu 20 und mehr meist pflanzlichen Einzelmitteln, die in ihrer Gesamtheit ihre optimale heilende Wirkung entfalten können.

Warum ist es wichtig, daß die Pflanzen aus ökologischem Anbau oder aus Wildsammlungen stammen? Die biologische Qualität von Erzeugnissen aus konventionellem Landbau hat sich in den letzten 50 Jahren erheblich verschlechtert. Forschungen in den letzten Jahren wiesen nach, daß der Gehalt an Mineralien um 50% und mehr zurückgegangen ist.
Gleichzeitig ist der Schadstoffgehalt unter anderem durch chemische Düngung, sogenannte Pflanzenschutzmittel wie Pestizide und radioaktive Bestrahlung erheblich angestiegen. Die Perversion ist, daß die erlaubten Grenzwerte für diese Mittel willkürlich festgelegt und den Bedürfnissen des Marktes zum Schutze der Wirtschaft verändert werden.
Das heißt der Profit ist wichtiger als die Gesundheit. Solche Produkte können nicht mehr als Lebensmittel bezeichnet werden, ja kaum mehr als Nahrungsmittel. Sie stellen eine Gefährdung der Gesundheit dar.
Fazit: Damit der Mikrokosmos Mensch und mit ihm der Makrokosmos Erde gesunden und sich weiterentwickeln kann, ist es unumgänglich, daß sich jeder Mensch um ein Leben im Einklang mit der Schöpfung bemüht, daß er das, was unter dem Begriff Ordnungstherapie dargelegt wurde, beherzigt und lebt.
Ein wichtiger Schritt ist das Verständnis des Gesetzes von Ursache und Wirkung (Karmagesetz), das besagt, daß alles, was auf mich zukommt, ursächlich mit mir zu tun hat, daß ich der Verursacher meines Schicksals bin und somit hierfür alleine die Verantwortung trage. Mit dieser Erkenntnis betrete ich den Weg nach Hause zu mir selbst, beginnt die Arbeit an der Auflösung meines Schicksals. Die Navigationsinstrumente auf dem Weg nach Hause zu mir selbst sind klare Ausrichtung und eindeutige Hingabe. Der Navigator bin ich, der ich immer mehr lerne, mit dem Licht der Erkenntnis die Dunkelheit zu durchdringen, sie zu durchlichten.
Durch die eindeutige Hingabe erfahre ich die Inspiration, die Führung aus der Quelle der Schöpfung, bleibe ich auf dem Weg in die Liebe, überwinde ich den Egoismus, entwickle ich Demut und klares Mitgefühl. Eindeutige Hingabe heißt auch, mich den Herausforderungen zu stellen, sie anzunehmen und mich läutern zu lassen, mein Schicksal aufzulösen. Die eindeutige Hingabe ist die Korrektur, wenn ich gestrauchelt bin. Die Bitte um Verzeihung ist die Hilfe zum Weitergehen. Eindeutige Hingabe heißt, ganz loslassen, mein Herz öffnen, mich der Quelle der Schöpfung überantworten, ihr vollkommen vertrauen und mich ihrer Führung anvertrauen, das heißt, sie durch mich wirken zu lassen. Wird den Menschen die Hoffnung auf eine sinnvolle Zukunft genommen, und das ist heute leider oft der Fall, so werden sie krank. Die geistigen Geschwister aus den heilenden Berufen und ich, wir setzen uns ganz dafür ein, daß sich die Menschen wieder für eine hoffnungsvolle Zukunft öffnen können daß sie erkennen können, Heilung ist möglich.

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