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Fast jeden Tag erleben wir Stress und unangenehme Momente, die sich – wenn nicht aufgelöst – schnell aufsummieren und Symptome produzieren. ­Thomas Buhl hat – ausgehend von der Trauma­forschung – eine Selbstcoaching-Methode mit EMDR-Brille entwickelt, die Leistungsstress und Alltagsängste schnell abbaut, die Kreativität steigert und die Psyche stabilitisiert.

 

 

Ich sitze. Es ist dunkel. Ich richte meine Aufmerksamkeit nach innen und denke an ein Thema, das mich gerade sehr aufwühlt. Wut und Angst steigen in mir auf. Ich konzentriere mich auf das schlimmste Bild, das mit meinem Thema einhergeht, lasse meine Emotionen zu und spüre leichten Schmerz im Kopf. Jetzt taste ich mit meiner linken Hand nach der Brille auf meiner Nase, die meine Augen verdunkelt, und drücke den Knopf.

Ein dezenter grüner Lichtimpuls bewegt sich vor meinen Augen horizontal schnell und gleichmäßig hin und her. Meine Augen folgen ihm. Gleichzeitig denke ich an mein Thema, nehme meine Emotionen und meine Körperempfindungen wahr. Und dann wird das Bild meines Themas unscharf, wirkt weniger bedrohlich. Meine Emotionen verändern sich. Der Schmerz in meinem Kopf lässt nach, wandert langsam abwärts und drückt jetzt leicht auf meine Schultern.

Nach 30 Sekunden verschwindet der stimulierende Lichtpunkt. Ich atme tief ein und langsam aus. Es ist wieder dunkel. Ich versuche mich an mein Thema zu erinnern. Etwas hat sich verändert. Wütend bin ich nicht mehr. Ich bin jetzt traurig und auf meinen Schultern lastet etwas. Ein neuer Gedanke bildet sich in meinem Kopf. Er passt zu der Schwere meiner Schultern und zu der Traurigkeit in mir.

Erneut drücke ich den Knopf der Brille. Meine Augen bewegen sich wieder schnell von links nach rechts und zurück und so weiter. Währenddessen entsteht ein neues Bild, eine Assoziation. Meine Traurigkeit weicht einem bejahenden Verständnis für meine Situation, meine Schultern werden leichter. Ein neuer Weg tut sich auf. Mein Thema ist jetzt nicht mehr wichtig.

 

Was ist EMDR?

EMDR ist im Ursprung eine traumabearbeitende Psychotherapiemethode. Sie wurde von Dr. Francine Shapiro entwickelt und gilt als sehr effektiv bei ­posttraumatischen Belastungsstörungen (Beispiel: Tsunami-Opfer) und Stress. Nach einer erfolgreichen EMDR-Anwendung fühlen sich die meisten Menschen deutlich entlastet. Gefühlte Überzeugungen, die einen negativen Einfluss auf die Deutung der persönlichen Lebenssituation haben, werden neu und positiv formuliert. Die Stressempfindungen klingen häufig spürbar ab.

Die visuelle bilaterale Stimulation des Gehirns durch schnelle Augenbewegungen bildet das zentrale Element von EMDR. Hierdurch werden in der Regel belastende Erlebnisse verarbeitet, die an der Auslösung von Stressempfindungen beteiligt sind.
Als ich mich erstmals selbst mit EMDR coachte, hatte ich bereits sehr gute Erfahrungen beim Coachen meiner Klienten mit EMDR gemacht. Extrem angespannt, nutzte ich damals die visuelle Stimulation, um mich selbst und meine Emotionen schnell zu beruhigen. Das Ergebnis begeisterte mich und bewog mich, die sechs Schritte des EMDR-Selbstcoachings zu entwickeln, eine effektive Methode zur Selbsthilfe für unsere alltäglichen Befindlichkeiten.

Oft sind es gerade unserer kleinen und wiederkehrenden Verstimmungen des Alltags, die vielfach die „wunden Punkte“ unseres Wesens widerspiegeln. Was mir damals noch fehlte, war ein handliches EMDR-Gerät für die visuelle Stimulation.  Denn nur ein externer visueller Stimulus vermag den Anwender zu schnellen Augenbewegungen anzuleiten, während er sich selbst in vollständiger Ruhe befindet und seine ganze Aufmerksamkeit sich und seinem Thema widmen kann. Ein wichtiger Zustand für ein erfolg­reiches Selbstcoaching. Da es nichts Entsprechendes auf dem Markt gab, entwickelte ich eine solche Brille selbst.

 

EMDR im Selbstcoaching

Das Ziel der EMDR-Selbstcoaching-Methode liegt im schnellen und spürbaren Abbau von Leistungsstress sowie in der Steigerung von Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität. Es ist keine medizinische Therapie und behandelt keine Krankheiten.
Dank der EMDR-Brille werden wir in die Lage versetzt, uns in vielen belastenden Situationen mit EMDR selbst zu coachen und uns oft binnen weniger Minuten emotional und mental zu entspannen, Stress und Belastungen zu reduzieren, alltägliche Ängste zu überwinden und Kummer und Sorgen zu bewältigen sowie unsere Motivation und Leistung zu steigern. Ich bin überzeugt, dass es keinen Grund gibt, unsere emotionalen Belastungen ungenutzt aushalten zu müssen. Nicht länger als den Moment, den wir brauchen, um ihrer bewusst zu werden. Danach haben wir eine Wahl.


*EMDR: Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Auf Deutsch: ­„Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung“. Hier soll der Patient eine besonders belastende Phase seines traumatischen Erlebnisses gedanklich einfrieren, während der Therapeut ihn mit langsamen Fingerbewegungen zeitgleich zu rhythmischen Augenbewegungen anhält, was bei vielen Betroffenen die Angst reduziert, die ihre Erinnerungen hervorrufen. Die neurologische Wirkungsweise der bilateralen Stimulation ist nicht endgültig geklärt, hat sich in umfangreichen Studien aber als nützlich erwiesen.
Aus: Wikipedia

2 Responses

    • Thomas Buhl
      EMDR-Brille REMSTIM 3000

      Liebe Frau Bulthius,

      mehr zur EMDR-Brille REMSTIM 3000 finden auf www.remstim.com.

      Bitte entschuldigen Sie meine späte Anwort.

      Herzliche Grüße
      Thomas Buhl

      Antworten

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