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Warum sind so viele Menschen in helfenden Berufen oft selbst krank oder ausgebrannt und leer? Warum ist man nach einem Besuch im Kaufhaus total geschafft? Weshalb können Menschen nach der Arbeit einfach nicht abschalten? Die Antwort: Wir nehmen in den vielfältigsten Situationen des Alltags Energien auf, die uns schwächen. Die gute Nachricht: Es gibt Techniken, sich wieder von ihnen zu befreien.

Es gibt keine Interaktion zwischen Menschen, bei der nicht auch ein Austausch von Energien stattfindet. Vor allem in heilenden Berufen wird viel „energetischer Müll” auf den Behandelnden abgeladen. In gewisser Weise ist es der Beruf des Heilers, die krankmachenden, negativen Energien auf sich zu nehmen und heilende, positive Energie zu vermitteln. Aber auch in anderen Berufen finden solche Energieübertragungen statt, bei Sozialpädagogen, Pflegern, Kassiererinnen, Erzieherinnen und vielen anderen mehr. Nicht zuletzt kommt es auch in Familien und unter Freunden vor, dass man sich nach einem Telefonat oder einer Begegnung plötzlich unwohl, angespannt oder gereizt fühlt, obwohl kurz vorher noch alles in Ordnung war.

 

Prinzip der Schöpfung

In den östlichen Traditionen ist das Wissen über das Zusammenwirken von positiver und negativer, erschaffender und zerstörender, männlicher und weiblicher Energie tief verwurzelt. Die Schönheit der Natur und die zerstörende Kraft der Naturgewalten gehören ebenso zusammen wie Geburt und Tod.
In Indien wird dieses Wechselspiel als Shiva-Shakti bezeichnet, weiter östlich in China und Japan als Yin-Yang. Positive und negative Energien sind beide Teil unserer Schöpfung. Sie bedingen sich gegenseitig und können nicht ohne einander existieren. Wenn wir akzeptieren, dass es dieses Wechselspiel der Energien gibt, und auch die „negativen“ als Teil der Schöpfung annehmen, beginnen wir über sie zu lernen.
Wir lernen, sie zu identifizieren – als bestimmte Gedanken, Gefühle, Krankheiten und Probleme. Und wir können sie mit entsprechenden Techniken transformieren.

 

Was sind „negative“ Energien?

Wer kennt nicht solche Gefühle am Ende eines Tages: Gereiztheit, Kopfschmerzen, juckende und brennende Augen, Ausgebranntsein – dies alles können Zeichen dafür sein, dass wir negative Energien in uns aufgenommen haben. Aber auch Tratsch, destruktive Gedanken und Gefühle sind und erzeugen negative Energien.
Aufgenommen werden negative Energien in den vielfältigsten Situationen, sei es im Gespräch, im Streit, beim Besuch von Veranstaltungen mit vielen Menschen, beim Einkaufen, auf der Arbeit oder auch in energetisch ungünstigen Räumen.
Werden diese negativen Energien nicht wieder entladen, kann dies dazu führen, dass wir selbst erkranken, was man bei Heilern, Ärzte oder Therapeuten, die diesen Energien besonders ausgesetzt sind, als so genannte Heilerkrankheiten bezeichnet.

 

Wie kann man entladen?

Das Wissen, wie wir mit den Energien unserer Schöpfung umgehen und sie uns zu Nutze machen können, gibt es schon seit Jahrtausenden. Auf indischen Palmblattmanuskripten sind unter anderem Techniken niedergeschrieben, wie man konstruktiv mit negativen Energien umgehen kann.
Uralte Mantras und Yantras können uns dabei helfen zu entladen, Schutzkreise aufzubauen und die eigene Seelenkraft so zu erhöhen, dass man nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Menschen helfen kann. Erforscht wurden diese Techniken von den Rishis, den heiligen Sehern Indiens. Eine zentrale Rolle spielen darin die fünf Elemente, aus denen unsere Schöpfung besteht und die die Grundlage der Entladungstechniken bilden.
Die Techniken im Einzelnen wirken durch die Ausrichtung unseres Geistes in Verbindung mit den fünf Elementen. So nutzt man die magnetische Kraft des Erdelements beispielsweise beim Spazierengehen oder indem man es mit einer entsprechenden gedanklichen Ausrichtung in der Hand hält, und leitet auf diese Weise aufgenommene Energien aus.
Die Transformationsenergie des Feuers kann man sich zu Nutze machen, indem man in eine Flamme schaut. Dadurch werden die Energien umgewandelt und man fühlt sich wieder entspannt und friedvoll. Andere Techniken wirken durch die Anwendung von Mantras und Yantras, die durch ihre hohen Schwingungen in der Lage sind, negative Energien und Blockaden aufzulösen oder umzuwandeln. Viele Methoden sind ganz einfach nebenbei in den Alltag integrierbar. Andere reichen tief in die eigene Seele hinein, wo wirkliche Heilung geschieht – für sich selbst und für andere.

Bild: © Miredi-fotolia.com

 

Über den Autor

Avatar of Steven Ketscher

ist ganzheitlicher Lebensberater und Heiler und autorisierter Lehrer der Heilsysteme nach Swami Kaleshwar. Er bietet persönliche Beratung und energetische Heilbehandlungen sowie Seminare zu den Heilsytemen nach Swami Kaleshwar (5 Elemente, Womb Chakra, Herzheilung, Entwicklung von Heilfähigkeiten, Selbstheilungstechniken, Umgang mit positiven und negativen Energien im Alltag, Mantra und Yantra, Das Jesus Christus Yantra)

2 Responses

  1. Anja Debenjak

    Lieber Maren Kettner!

    Ich finde ihren Artikel äußerst interessant und würde sofort ein Seminar von Ihnen besuchen. Ich wohne aber in Österreich/Graz. Kennen Sie zufälligerweise jemanden, der sich mit Selbstheilungs-und Entladungstechniken auskennt oder könnten Sie mir diesbezüglich ein Buch empfehlen?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Anja Debenjak

    Antworten

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