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Der Schritt in die Selbstständigkeit bedeutet nicht einfach nur, alte, nicht mehr passende Arbeitsstrukturen hinter sich zu lassen und eigene Wege zu gehen. Er ist auch mehr, als eine gute Idee so umzusetzen, dass man davon leben kann. Dieser Schritt heißt im besten Fall: Ich habe die Stimme meiner Seele vernommen und bin bereit, ihr zu folgen.


Jeder merkt, dass wir uns in einer Zeit des Wandels befinden. Manch einer spricht von Apokalypse, Naturkollaps, vom Zeitenwandel oder wieder andere von einer Zeit des Aufstiegs. Wie auch immer man es benennen mag: Alles ist in Veränderung begriffen, Gesellschaftssysteme brechen zusammen, die Natur bäumt sich auf.

Genau in diese Zeit fällt meine neue Selbstständigkeit. Ich bin vor einem Jahr aus dem One World Verlag*) ausgestiegen, um etwas Neues zu machen, meiner Seele zu folgen und mich von meiner Lebensaufgabe leiten zu lassen. Klingt eigentlich ganz einfach, oder?

Es ist auch ein Leichtes, zu verstehen, was es mit der Selbstverantwortung auf sich hat. Mir ist bewusst, dass ich mein Leben, meine Vergangenheit und Zukunft, mein Hier & Jetzt selbst kreiere. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das, worin ich meine Energie, meine Intention, mein emotionales Streben, meine Macht gebe, bekommt Gehalt und Gestalt. Daran zweifle ich nicht eine Sekunde.

Annehmen und Ankommen

Im alltäglichen Leben, umspült von 46 Jahre wirkenden Konditionierungen, fiel es mir jedoch nicht immer leicht, diese Klarheit und Transparenz zu leben. Zu viel Neues, zu viele parallele Aufgaben strömten auf mich ein, und immer wieder ertappte ich mich in alten Gewohnheiten – Räumen, in denen mein emotionales Ich „wohnt“ -, aus denen heraus ich wahre Ereignisstrudel produzierte. Die dadurch entstandenen Situationen voller Druck, Hektik und Stress waren genau das, was ich nicht mehr wollte, aber wieder war ich mittendrin. Das schnürte mir die Kehle zu, nahm mir die Luft zum Atmen sowie die Lebens- und Schaffensfreude. Ich fiel in Widerstand, Nicht-Annehmen und Verurteilung, um nicht hinfühlen, annehmen und ankommen zu müssen. Die Essenz für mich in dieser Erfahrung: Annehmen, egal was ist. Anschauen und hinfühlen, ankommen ohne zu bewerten. Ich staune immer wieder: Einen Wimpernschlag, zwei, drei tiefe Atemzüge nur vom Ereignisstrudel entfernt liegen Gnade, Verstehen, grenzenlose Liebe und Geborgenheit.

Ausstieg ist der Einstieg ins Sein

Eine Selbstständigkeit zu beginnen ist an sich schon sehr komplex, vielfältig und arbeitsintensiv. Aber wenn man auch noch Pionierarbeit leisten will, wird es noch einen Zacken schärfer. Ich will nicht nur ein herkömmliches Business aufziehen, sondern möchte mein Schaffen im Einklang mit meiner Seele, im Fluss der neuen Zeit gestalten und nicht einfach nur vorgegebenen Geschäftsmodellen folgen.

Ich arbeite in fluiden Strukturen. Ich bin mit meiner Konzeptidee losgegangen und habe mich viel mit Menschen aus der Szene ausgetauscht. Ich habe geschaut, wie es andere machen und in einem gestandenen, erfolgreichen Seminarorganisationsunternehmen hospitiert. So gehe ich Schritt für Schritt meines Weges und lerne durch die so entstehenden Kontakte, manchmal auch durch Versuch und Irrtum, und entwickle mein Konzept immer weiter. Da ich dafür keine Beispiele und Vorbilder kenne, bin ich auf mich selbst gestellt. Immer wieder treten die wichtigen Fragen auf: Was will ich – und was will ich wirklich? Wo führt es mich hin, was muss dafür angepasst werden, wie entwickelt es sich weiter? Wie bin ich damit auch erfolgreich, so dass ich von den Früchten meiner Arbeit wirklich leben kann? Als sehr wichtig erlebe ich es, immer weiter zu gehen und Verantwortung für mein Tun und mein Erleben zu übernehmen – egal, wie die Erfahrung sich anfühlt. Nicht an einer Station zu verharren und aufzugeben, nur weil die Dinge sich manchmal nicht so entwickeln oder gestalten wie erwartet. Jedes Loslassen und Weitergehen bringt einen neuen Lichtblick, einen neuen Kontakt oder ein neues Geschenk. Jeder Schritt und jede Entscheidung ist eine Erfahrung, die mich näher dahin bringt, wo meine ursprüngliche Aufgabe wartet.

Ich will der Selbsterfahrungs- und Heilthematik ebenso wie der Seelenintegration und Wertearbeit einen neuen Platz im Bewusstsein der Menschen geben und diese Themen in neue Gesellschaftsbereiche hineintragen. Somit verstehe ich mein Tun auch als politische Arbeit. Ich organisiere wohltuende, interessante, spannende und heilsame Veranstaltungen und Ausbildungen, vorwiegend im Heilerbereich. Ich habe das Gefühl, dass meine Arbeit sich noch über die Seminarorganisation hinausentwickeln wird. Da ich in fließenden Strukturen wirke, darf sich mein Schaffen noch verändern und wachsen.

Ich möchte alle Menschen dazu anregen, ihren ureigenen Wegen zu folgen und sich Ihren ursprünglichen Erden-Aufgaben zu widmen. Dafür möchte ich herzlich zu einem „fließenden Netzwerk“ einladen, um sich gegenseitig zu inspirieren, zu erinnern und gemeinsam zu sein.

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