Abb: © Luis Louro - Fotolia.com Homöopathie: Selbstwertfindung, Leber-& Potential-Befreiung 15. April 2026 Allgemein, Beliebte Artikel, Homöopathie, Persönliches Wachstum Homöopathische Antworten am Puls der Zeit von Werner Baumeister Rückschau: Selbstwertfindung und Ausstieg aus der Sucht Dieser Artikel ist die Dokumentation eines unbeabsichtigten Heilungsschrittes und er ist eine Annäherung an unsere Chiron-Wunde, an Chiron, den verwundeten Heiler. Impulsgeber war ein befreundeter Astrologe und seine freundliche Empfehlung, mich angesichts eines aktuellen Chiron/Venus Transits auf den damit verbundenen emotionalen Schmerz einzulassen, ihn nochmal bewusst zu spüren statt ihn zu betäuben, zu bekämpfen und davor zu flüchten. Die Verbindung von Chiron, dem verwundeten Heiler, und Venus, dem Planeten der Liebe, symbolisiert die Heilung tiefster emotionaler Wunden im Bereich Liebe, Selbstwert und Beziehungen, was oft zu intensiven Liebeserfahrungen führt, die schmerzhaft, aber transformativ sind. Chiron, der Verletzte, der verwundete Heiler hat eine lebenslange Wunde und genau die ist sein Potential. Eine Gabe zu heilen, andere zu verstehen, genau aus dieser Resonanz heraus. Es ist eben diese lebenslange Wunde, die Chiron ausmacht, das ist sein Wesen. Nimmt man ihm die Wunde, ist er nicht mehr Chiron, denn er kann nichts anderes werden oder sein. Wir alle werden überhaupt erst ermächtigt, mit anderen Menschen mitzufühlen aus unserer eigenen Verletztheit heraus. Die Beschäftigung mit dieser Wunde ist auch gerade kollektiv ein Thema. Chiron hat die Erscheinungsform eines Zentauren (halb Pferd, halb Mensch). Er hat den Unterkörper und die Beine eines Pferdes. Das Pferd, ein Fluchttier und so sensibel, hat ganz viel für das menschliche Bewusstsein getan und eben diese Beine des Pferdes spiegeln unsere Tendenz, wegzulaufen vor dem eigenen Schmerz. Homöopathie ist für mich deshalb eine zutiefst chironische Medizin. Homöo heisst ähnlich und pathein heisst leiden. Homöo-pathein heisst ähnlich leiden. „Die Hand, weil sie von Leiden zuckt, darf Leiden tilgen“ (Zitat: Merlin, aus Immermannns „Merlin“). Das ist das Prinzip der Resonanz. Indem wir unsere eigene Wunde realisieren, sie nicht etwa heilen, sondern lieben lernen, in dem Maße können wir uns überhaupt erst anderen mitfühlend zuwenden. Wenn wir unsere eigene Verletzlichkeit nicht lieben, dann werden wir auch anderen nicht empathisch begegnen können, sondern sie eher dafür verachten. Chiron = Homöopathie Homöopathie ist aus meiner 35-jährigen Erfahrung heraus ein unbezahlbares Geschenk und doch so unbeliebt. Warum wird sie seit 200 Jahren politisch erbittert bekämpft? (Aktuell wieder im Rahmen der Gesundheitsreform als „Hokuspokus“ diffamiert und von den Medien oft ungeprüft nachgeplappert). Warum wird Homöopathie selbst von vielen, die ihren unschätzbaren Wert am eigenen Leib erfahren haben, immer wieder zum Sündenbock gemacht? Selbst ich bin von solchen Reflexen manchmal nicht ganz frei, was mir zumindest hilft, nicht jeden Angriff gegen die Homöopathie als persönlichen Angriff zu empfinden. Solange wir noch Spielraum in unserer Komfortzone haben, sind homöopathische Heilungsschritte oft kränkend. Bewusstsein über selbstschädigendes Verhalten entsteht hier durch Karikatur und Überspitzung. Im Zeitraffer zeigt ein homöopathisches Mittel (oft auch körperlich), wo die Reise hingeht, wenn man so weiter macht. Man realisiert bewusster, was man macht und warum man es macht. Eine wirkliche Veränderung aber erfordert eine Entscheidung, einen bewussten Schritt. Homöopathie öffnet zwar die Tür zu selbstverantwortlichem Handlungsspielraum da, wo unsere Wahrnehmung oft eine kindliche ist – von Schicksal, Übermacht und „Ich kann ja eh nichts machen“. Sie zeigt völlig neue Wege und ist ein (nicht immer) freundliches Angebot, aber sie zwingt uns nicht zu unserer Freiheit. Genau das macht mir die Homöopathie so sympathisch. Bis zum Anschlag! In den letzten zwei Jahren hat sich alles, was ich meinte zu sein, meine ganze mühsam aufgebaute Identifikation, aufgelöst. Da ist nichts übrig geblieben von meiner Legende, der Geschichte, die ich mir über mich selbst erzählt habe. Ich habe meine Praxis für ein Jahr zugemacht und und mir so die Aufwertung durch Klienten genommen. Ich habe mich von meinem „Harem“ getrennt, mir so die Aufwertung durch Partnerinnen genommen und in bin in den Abgrund gefallen. Ich war ein Nichts die letzten zwei Jahre. Und deshalb war da auch nichts, was hätte zurück lächeln können, wenn mich eine Frau angelächelt hat. Also habe ich niemanden mehr an mich rangelassen und mich, um mich von meiner Scham frei zu machen, in den Alkohol und in den emotional sicheren Raum professioneller erotischer Massagen geflüchtet. Dann habe ich, wenn man so will, an Ostern unbewusst eine „homöopathische Katastrophe“ heraufbeschworen. Erst habe ich das homöopathische Mittel Alcoholus genommen (Indikation: gebrochene Persönlichkeit ohne Selbstachtung, die alles schluckt ohne Gegenwehr), dann homöopathische Ibogarinde (Indikation: hilft, sich entschieden von selbstschädigendem Verhalten zu verabschieden). Und ich habe Meteor, den homöopathischen Terminator, genommen, was unausweichlich zur Kollision führt. Mit Meteor fahren wir unsere kindliche Überlebensstrategie an die Wand. Es liegt sozusagen in der Natur eines Meteoriten, eine heilsame Katastrophe herbeizuführen. Ich habe mit diesen drei homöopathischen Mitteln quasi künstlich eine Alkoholunverträglichkeit erzeugt, denn vorher hatte ich den Alkohol eigentlich ganz gut vertragen und wenn nicht, dann einfach vorher oder nachher Nux vomica genommen. Ich hatte also Ostern wieder mein Programm abgespult: Erst eine Flasche eisgekühlten Cremantsekt getrunken, dann zur erotischen Massage – und dann bekam ich plötzlich Leberschmerzen, tagelang Kopfschmerzen. Bisher habe ich bei Symptomen einfach repertorisiert, die passenden Homöopathika genommen und mich damit sofort wieder stabilisiert. An Ostern kam dann der Impuls, diese Symptome zwecks Diagnose mal einer KI anzubieten, die mir daraufhin u.a. eine „chronische Leberentzündung“ anbot. Ich habe mein Setting quasi therapeutisch eskaliert, überspitzt, karikiert, denn der Sekt und die intensive Körperlichkeit der Massagen, das waren die letzten zwei Jahre mein Motor, mein Antrieb, der mich inspiriert, meine Belohnung, für die zu leben es sich lohnt. Fällt das weg, so war mein Gefühl, falle ich in ein riesiges depressives Loch der Antriebslosigkeit. Und damit ich mir scheißegal bin während der Massagen und nicht ständig darüber nachdenke, ob die Masseurin meinen Körper gerade hässlich findet, damit ich mich also über mich selbst und meine Scham hinweg setzen kann, gab es vorher halt immer eine Flasche Cremantsekt auf ex… – und dann wars mir egal. Kreuzigung und Auferstehung Ostern war dann Kreuzigung und mein „Dämon“ Alkohol hat sich aus meinem Leben verabschiedet. Ein Schritt, der ohne die Gnade des richtigen Zeitpunkts, ohne den Kairos, also die „göttliche Gelegenheit“, sicherlich nicht möglich gewesen wäre. Was mir genommen wurde, ist der Alkohol als eine Fluchtmöglichkeit vor mir selbst. Aber es gab auch eine Auferstehung. Alles ist anders seit Meteor, denn ich habe Ostern plötzlich gemerkt: Ich habe wieder Lust, Menschen in die Augen zu sehen. Plötzlich kann ich meinen Körper einfach als Vehikel nutzen, um mit anderen Kontakt aufzunehmen. Und das geht natürlich nur, weil mein Körper nicht mehr Ausdruck meiner Scham ist. Die Menschen begegnen mir wohlwollend, freundlich neugierig und sehr herzlich. Ich bin aus diesem Wertlosigkeits-Gefängnis raus, wieder ermutigt und habe Lust, auf andere zuzugehen ohne dieses: „Was denkt die jetzt von mir?“ Mir ist also nicht nur etwas genommen worden – der Alkohol –, sondern auch etwas geschenkt worden: der Selbstwert. Und mit der Lust, in Augenkontakt mit Menschen zu gehen, kommt auch die Empathie wieder. Es scheint einen geheimnisvollen Zusammenhang zu geben zwischen dem eigenen Ringen (Wunde) und dem Mitgefühl für andere. Indem ich mich mir selbst wieder zuwenden kann, kann ich mich auch anderen zuwenden. Mit dem Geschenk dieser neuen Option fängt ein Abenteuer an, nämlich das Abenteuer des Nüchtern-Seins, des Ganz-präsent-, Ganz-da-Seins. Selbst eine Massage wird so, wenn ich sie denn noch wahrnehmen will, etwas völlig anderes. Das radikale Kreuzigen einer Identifikation, mit der wir überlebt haben, damit das, was lebendiger und authentischer ist in mir, auferstehen kann! Genau das ist es, was homöopathische Arzneien begleiten und genau das habe ich an Ostern erlebt und mir scheint, das ist ein kollektives Phänomen 2026. Mein Setting beschreibe ich in diesem Artikel, aber jeder hat wohl etwas, was er suchtmäßig betreibt, mit dem er sich vor sich selber schützt und mit dem er sich immer wieder über sich selbst hinwegsetzt. Vorschau: Leber- & Potential-Befreiung im Mai! Die homöopathische Mai-Kur kurz skizziert – 11 Arzneien im Überblick: 1. Nabelschnur: Self-Empowerment, Selbst-Ermächtigung. Nabelschnur erinnert uns an unsere Matrix, die ursprüngliche Vorlage unserer Person. Als direkter Kommunikationskanal mit unserer Seele eröffnet sie so mitten im Leben die Chance auf einen Neuentwurf. 2. Americium aus Plutoniumzerfall zeigt uns einen Tag lang exakt, wie wir uns selber seit Jahrzehnten systematisch kleinhalten. Wir selbst, niemand anders, hindern uns an unserer Aufrichtung, verhindern Glück, Fülle und Selbstverwirklichung! Ein unbezahlbares Geschenk, diese Arznei ! 3. Der Wal (der homöopathische Seelenkompass) ist vollständig verbunden mit dem Universum, bekommt seine Botschaften vom Universum und bewegt sich mit ihm. Ein homöopathisches Mittel für die neue Zeit, das uns hilft, wieder ganz tief in unsere eigene Richtung einzutauchen! 4. Lycopodium, der Wolfstrab. LEBER -Mittel Nr. 1 ! Früh gebrochen durch Macht- Missbrauch… später Feigheit, Klein-Mut & Angst vor Neuem! Lycopodium, ein mächtiger homöopathischer Vitalimpuls, führt heraus aus Besetztheit durch fremde Macht, richtet auf und stärkt das Recht auf den eigenen Platz. 5. Chelidonium, das Schöllkraut. LEBER/Galle -Mittel Nr. 2 ! Dem Gallenfluss entspricht der Mut und die Kraft zur Korrektur von Vorstellungen, die sich in der Realität nicht (mehr) halten lassen. Gallestau =ständig planen, ohne zu entscheiden & die Selbsterfüllung negativer Prognosen! 6. Tollkirsche/Belladonna/Atropin in hom. Hochpotenz thematisiert die Angst vor der Wut und dem Schmerz unseres inneren Kindes! Belladonna baut so die Brücke zum inneren Kind, das uns seinen Schmerz erst fühlen lassen wird, wenn es darauf vertraut, dass wir nicht davor wegrennen und es dabei unterstützen, mit ihm durch diesen Schmerz hindurchzugehen. 7. Hom. Carcinosinum/Brustkrebs: Bereits mit der Muttermilch haben wir das Programm der bedingten Liebe schon in uns aufgesogen. So vergiftet durch die Limitierungen der Liebe lautet unser selbstverleugnender Glaubenssatz: „Ich bin dazu da, um so zu sein, wie du mich haben willst!“ Carcinosinum befreit uns von dieser kollektiven Wahnidee, Daseinsberechtigung müsste erworben werden! 8. Weisse TAUBE als Ausleitungsmittel für Carcinosinum ist überhaupt erstmal die Erlaubnis für unser System, wütend sein zu dürfen! Die Friedenstaube soll ja sogar ihren Feind lieben und trösten und muss immer dienen. Es wird Zeit, uns von diesem pervertierten christlichen Weltbild zu befreien! 9. Die Klapperschlange – dem inneren Arzt folgen! Das Leben ein Minenfeld, allein, ohne Verbindung und gefangen im eigenen Gift. Das hom. Gift der Klapperschlange hilft, unseren inneren Widerstand aufzulösen dagegen, es geschehen zu lassen, dass unser Wesen uns findet, damit wir immer wieder jung werden. 10. Europäischer Skorpion und die Illusion, von der Welt getrennt zu sein. Der Skorpion untergräbt unsere schmerzverhaftete, eingeschränkte Identität so lange, bis wir unsere wahre Natur (wieder-)entdecken. 11. PHOSPHOR-Mix (weiß (Licht), schwarz (Schatten), rot (Liebe), violett (Spiritualität) – PHOSPHORUS, der Lichtträger leuchtet auch in unserer Dunkelheit und wird von ihr nicht erfasst. Phosphor bringt wieder das Feuer 🔥 der Inspiration und der Liebe zurück in unser Leben. 6 Homöopathische Meetings im Mai 2026 Themen: Dekompression & Lebererneuerung Die homöopathische Mai-Kur (ca. 11 Arzneien), auf den Meetings für jeden Teilnehmer angepasst an sein individuelles biographisches Drehbuch… für den Moment der Geburt (in etwas völlig Neues), den Moment des Verlassens des mütterlichen Bauches (= heute die alte Comfortzone) … und die LEBER, die als Organ des Empfindens der MACHT ein Auge auf unser Selbstwertgefühl wirft! Die unterdrückte Leber (Macht der Kränkung) kann man überall dort beobachten, wo sich jemand nicht verwirklichen kann! 6 Termine für Homöopathische Mai-Meetings: Sa, 9.5; So, 10.5 (1 Platz); Sa, 16.5 (1 Platz); So, 17.5 (1 Platz); Sa, 23.5; So, 24.5. Anmeldung erforderlich unter 0172 39 12 585 Jeweils 13-19 Uhr, 100,- €, Praxis in 10999 Berlin-Kreuzberg, Reichenberger Str. 114 NEU! (Zoom-/Tel.) Einzelbehandlungstermine zum Artikel-Thema jederzeit möglich (Anmeldung unter 0172 39 12 585) Werner Baumeister ist Arzt und bietet individuelle homöopathische Begleitung an. Über 30 Jahre Erfahrung in eigener Praxis in Berlin. Einzeltermine nach Vereinbarung, Behandlungstermine zum Thema des Artikels jederzeit möglich. Information zu aktuellen Homöopathischen Meetings immer auf der Seite „Homöopathie am Puls der Zeit“ (mit Themenregister) sowie unter Tel.: 0172 – 391 25 85 . Die homöopathischen Arzneibilder von Werner Baumeister verstehen sich immer auch als homöopathischer Spiegel aktuellen Zeitgeschehens. Hinweis zur Anfahrt mit der BVG zu Praxis und Ort der Meetings: U Kochstraße, Moritzplatz oder Görlitzer Bhf., –> BUS M29, Glogauer oder Ohlauer Straße Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar Antwort abbrechenDeine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.KommentarName* E-Mail-Adresse* Name, E-Mail-Adresse und Website in diesem Browser für meinen nächsten Kommentar speichern. 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