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Tao Yoga ist das älteste Anti-Aging-Programm der Menschheit. Es kommt ohne chemische Substanzen, Ärzte und Gurus aus und ist deshalb ein echter Selbstheilungsweg. Dieses System körperlicher und geistiger Verfahren wirkt direkt auf den menschlichen Energie- und Hormonhaushalt und führt bei konsequenter Praxis zu Langlebigkeit in strahlender Gesundheit. Seine Methoden, die von der einfachsten körperlichen Übung bis zur subtilsten meditativen Erkundung des Geistes reichen, zielen darauf ab, die Einheit mit dem Fluss des natürlichen Wesens im Individuum wieder herzustellen. Geistig Suchende streben auf diesem natürlichen Weg die „Unsterblichkeit“ an.

Das Tao Yoga speist sich aus zwei Quellen: dem chinesischen Taoismus und dem indischen Yoga. So groß die Unterschiede zwischen dem chinesischen Taoismus und dem von Buddhisten nach China gebrachten Yoga auch sein mögen, mit der Gründung des Shaolinklosters um 500 unserer Zeitrechnung beginnt eine Phase der gegenseitigen Befruchtung beider Systeme. Aus diesem Austausch entstehen der Zen-Buddhismus (chin.: Shan-Buddhismus), die Kampfkünste wie „Wushu“ (im Westen „Kung Fu“ genannt) und das Tao Yoga – die Suche nach „Unsterblichkeit“ durch eine Synthese körperlicher und geistiger Übungen.

Chi – ursprüngliche Lebenskraft und Motor ewiger Wandlung

Die esoterische Tradition des Tao Yoga zielt darauf ab, das Bewusstsein zu bündeln, zu kondensieren und zur „Inneren Perle“ oder „Pille“ zu kristallisieren. Grundlage dieses Verfahrens ist die ursprüngliche Lebenskraft selbst, genannt „Chi“. Es ist die Lebendigkeit, die in einem schöpferischen Verschmelzungsprozess zum Beispiel aus einem Ei und einer Samenzelle ein höchst komplexes menschliches Wesen entstehen lässt. Das Chi ist die unaufhörlich fließende Energie, die Organe, Hirnfunktionen und Gewebe miteinander verbindet und zu einem Ganzen macht – zur Person. Doch ist Chi auch der die ewige Wandlung hervorbringende Fluss, der Mensch, Umwelt und Universum verbindet, das energetische Netz, das alles zusammenhält. Es hat einen materiellen und einen geistigen Aspekt.
Tao Yoga ist in diesem Licht ein Bewusstseinsweg, der die Bewegung der Lebenskraft „Chi“ in all ihren Wirkungsweisen ergründet und persönlich erfahrbar macht, um dieses Wissen in einem Menschenleben zur Wirkung zu bringen. Es ist eine Wissenschaft zur Ergründung des höchsten Prinzips und seines Ausdrucks als absolute Schöpfungskraft und gleichzeitig intimste persönliche Erfahrung auf dem Weg zur Erlangung dieses Wissens in einem Prozess der Bewusstseinsbildung und Selbstentfaltung, der mit „Innere Alchemie“ bezeichnet wird. Im Lauf der chinesischen Entwicklung wurde dieses Wissen mündlich und schriftlich („taoistischer Kanon“) überliefert. Die reiche Überlieferung ist überaus vielfältig und oft widersprüchlich. Hinzu kommt, dass viele Methoden zum Schutz des inneren Gehalts der Lehre in einer esoterischen, nur dem Eingeweihten verständlichen Sprache abgefasst sind, so dass sich nur in Begleitung durch die mündliche Überlieferung der wahre Sinn erhellt.

Mantak Chia: ein Alchimist der Moderne

Ein Meister in der Linie der persönlichen Überlieferung ist Mantak Chia, der zugleich sein Wissen in zahlreichen Werken zum Tao Yoga niedergelegt hat, die heute weltweit verbreitet sind. Er durchforstete das überlieferte Wissen in seiner ungeheuren Vielfältigkeit, um daraus ein einheitliches System aufeinander aufbauender und erlernbarer Methoden zu entwickeln. Dabei bedient er sich in seinen Werken einer präzisen, modernen Sprache, die überlieferte Begriffe und Methoden, die Jahrhunderte lang als Geheimwissen galten, auch dem westlichen Menschen verständlich werden lässt.
Meister Chia arbeitet an einer ca. dreißig Bände umfassenden Enzyklopädie der Tao-Yoga-Überlieferung, die die Methoden der Inneren Alchemie exakt beschreibt, so wie er sie von seinen Meistern erhalten hat und wie er sie in seinem eigenen Labor, nämlich in seinem Körper und Bewusstsein erprobt hat. Es handelt sich um lebendiges Wissen, auch wenn er selbst es in Büchern niederlegt. Daneben vermittelt er das Wissen seit vielen Jahrzehnten im persönlichen Unterricht weltweit und seit einigen Jahren in seinem Zentrum in Thailand, im „Tao Garden“.
Mantak Chias Anliegen ist es, den Kern des alten Wissens mit dem heutigen Erkenntnisstrom zusammenzuführen, um die Wahrheit der überlieferten Erfahrungen im Lichte neuer Welterkenntnisse zu verifizieren. Und auch, um den geistigen Zusammenhang der modernen Erkenntnisse mit dem uralten Bemühen des Menschen um Wahrheit und Wohlergehen aufzuzeigen.

Ziele und Methoden des Tao Yoga

Das höchste Ziel des Tao Yoga ist es, dass der Mensch sich seiner Eingebundenheit in die „Natur“ und all ihre Erscheinungsformen innerhalb der kosmischen Ordnung bewusst wird und dass er seine „Natürlichkeit“, sein ursprüngliches Wesen wieder erlangt und zum Ursprung, dem Tao, zurück kehrt. Was damit gemeint ist, wird in Bildern ausgedrückt: „Sei natürlich wie das fließende Wasser, sei geschmeidig wie ein Neugeborenes, sei ursprünglich wie der unbehauene Baumstamm. Dann nähren dich die Kräfte des Universums und zerbrechen dich nicht wie einen dürren Ast.“
Wenn der Mensch seine Natürlichkeit erlangt, dann besitzt er das „Mitgefühl des Herzens“. Er ist erfüllt von Liebe und Ehrfurcht und kann ganz aus seinem wahren Wesen heraus leben und handeln. Er benötigt keine Vorschriften und äußerlichen Zielsetzungen wie Erfolg, Reichtum, Anerkennung. Er handelt, ohne zu handeln. Daher ist eines der wichtigsten Ziele der Inneren Alchemie, das Mitgefühl des Herzens wiederzufinden. Im System der esoterischen Meditationen von Mantak Chia führt die „Fusion der Fünf Elemente“ in diesen Prozess ein, „Kan und Li“ („Wasser und Feuer“) setzt ihn fort bis hin zur „Wiedervereinigung von Himmel und Mensch“.

Unsterblichkeit durch Verschmelzung mit dem Lebensfluss

Diese Verschmelzung des Individuums mit dem Prozess der Lebenskräfte ist sowohl ein Weg der Erleuchtung als auch der praktischen Lebensführung. Wer mit dem Lebensfluss identisch wird, sei es nach einem langen oder nach einem plötzlichen Bewusstwerdungsprozess durch die Innere Alchemie, der gilt als „Unsterblicher“. Er wird ein Wesen, das seine materielle Natur völlig vergeistigt hat. Die Überlieferung kennt viele Tao-Meister, die diesen Zustand erreicht haben.
Wer sich auf diesen Weg begibt, wird reich belohnt. Denn die Tao-Weisen haben ihr Augenmerk sowohl auf die Entwicklung des Geistes wie des Körpers gelegt. Auch dem Körper wird eine wichtige Rolle bei der Erlangung der „Unsterblichkeit“ eingeräumt. Denn durch ihn tritt der Geist mit dem gesamten Universum in Verbindung. Er ist das Werkzeug, der Partner des Geistes, mit dem er sich entfalten kann. Der Geist wiederum wirkt im Prozess seiner Höherentwicklung auf den Körper zurück und „verfeinert“, und „vergeistigt“ ihn. Das Ergebnis wird ein langes, erfülltes Leben bei strahlender Gesundheit sein.

Übung: „Schütteln“ oder „Die Rückkehr des Frühlings“

Stelle dich breitbeinig („schulterbreit“) hin und beginne, locker und unangestrengt aus den Fußgelenken und Knien auf und ab zu wippen. Die Arme hängen ganz locker herab, während du schüttelst.
Atme durch die Nase tief in den Bauch ein und atme kräftig, stoßartig mehrmals hintereinander aus (ha, ha, ha). Stelle dir vor, du gibst alles Graue aus deinem Körper ab. Schließe die Augen.
Lächle deinem Herzen zu, visualisiere rotes Licht, lass Freude aufkommen; dann lächle deiner Milz zu, visualisiere gelbes Licht und spüre Ausgeglichenheit; lächle deinen Lungen zu, sieh weißes Licht und spüre Mut; lächle deinen Nieren zu, sieh blaues Licht und lass Sanftheit aufsteigen; schließlich lächle deiner Leber zu, visualisiere grünes Licht und spüre Freundlichkeit in dir.
Widme so jedem Organ 2-3 lange Atemzüge.
Zum Abschluss schüttle einige Atemzüge lang so kräftig, wie du willst. Dann komme zur Ruhe und spüre 30 Sekunden lang nach. Gehe fröhlich und mit Schwung deinen Aufgaben nach.
Mache diese Übung jeden Morgen nach dem Aufstehen 5 Minuten lang. Es ist die beste innere Organmassage, die du machen kannst, gleichzeitig öffnest du alle Gelenke, besonders die der Wirbelsäule, die Energiebahnen (Meridiane) werden angeregt und der Energiefluss aktiviert. Der Kreislauf wird stimuliert.
Ein hervorragendes Fitnesstraining mit geringem Aufwand!

Heilungsintelligenz des Körpers: Tao Yoga und Chi Kung

Methoden zur Transformation des Körpers gibt es in der chinesischen Kultur in Hülle und Fülle. Bereits aus Grabbeigaben des ersten vorchristlichen Jahrhunderts sind Schriftrollen überliefert, die solche Übungen abbilden. Sie heißen heute „Chi Kung“ (auch Qigong geschrieben). „Chi Kung“ heißt „Energie-Arbeit“ und damit gehört Chi Kung zum zentralen Bestand des Tao Yoga. Bei Chi Kung handelt es sich im weitesten Sinn um Körperübungen, verbunden mit Atemtechniken in meditativer Versenkung. Es ist ein Oberbegriff über vielfältigste Methoden und Übungen und keine Spezialdisziplin, wie es im Westen meist verstanden wird. Tao Yoga und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) sind eng miteinander verbunden. Die TCM entwickelte das Chi Kung weiter zu einer Heilmethode, ganz besonders aber zu einer vorbeugenden Maßnahme der Selbstheilung. Chi Kung ist das systematische Wissen um die Heilungsintelligenz des Körpers. Dazu gehören auch Diät, Massage und Akupunktur. Als geistiger Urgrund gilt die Tao-Lehre mit ihren Vorstellungen über das energetische Geschehen im Kosmos und im Individuum.
Weitere Impulse erhielt das Tao Yoga durch die Kampfkünste, die in China im Shaolin-Kloster ihre Wiege haben. Als Schmelztiegel buddhistischer und taoistischer Elemente leiten sich alle asiatischen Kampfkünste von dort ab. Wenn Shaolin-Kampfmönche Stäbe auf ihre Gliedmaßen schlagen oder Betonplatten auf ihren Köpfen zertrümmern, ohne Schaden davon zu tragen, dann nur, weil sie ein jahrelanges intensives Chi-Training absolviert haben.

Methoden der Selbstheilung

Diese Trainingsmethoden liefern aber auch sanfte, innere Methoden der Heilung und Selbstheilung. Ein Beispiel ist das „Knochenmark Nei Kung“ (Nei Kung = Innere Übung). Entwickelt hat es sich aus dem eisenharten Training der Kampfmönche zur Stärkung ihrer Knochen, damit sie bei Schlägen und Stürzen nicht brechen. Man sagt ihnen eine kristalline Knochenstruktur nach. Daraus entwickelten sich die Methoden des Knochenmark Nei Kung, die durch mentale Prozesse, Atemtechnik und Klopfmassage den Knochenbau anregen und das Knochenmark entfetten und stärkerer Durchblutung zugänglich machen. Im Ergebnis handelt es sich um eine der wichtigsten Vorbeugungsmaßnahmen gegen Osteoporose und zur Stärkung des Immunsystems.
Ein nicht minder stark gehütetes Geheimnis des Tao Yoga ist die Arbeit mit dem „Jing Chi“ in westlicher Terminologie „sexuelle Energie“, wobei die Sexualität nur ein Aspekt dieser Ursprungsenergie ist. In viele Übungen wird die sexuelle Energie mit einbezogen, da sie als Heilenergie par excellence gilt. Sie dient dem inneren Ausgleich der Yin- und Yang-Energien im Individuum.

An diesen Beispielen zeigt sich, wie wichtig es ist, die Geheimlehren aus China öffentlich zu machen, da die Zivilisationskrankheiten geradezu danach rufen, Methoden zur Pflege der „Natürlichkeit“ zu besitzen, um den negativen Auswirkungen der mehr und mehr zunehmenden Künstlichkeit des modernen Lebens entgegenzuwirken. Denn eine Rückkehr in den Urzustand gibt es nicht. Wir können aber von denjenigen lernen, die seit Jahrtausenden diesen Deformationsprozess beobachtet, untersucht und Heilungs- und Selbstheilungsverfahren entwickelt haben: es sind die Tao-Meister aller Zeiten des Alten und Modernen China.

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