Seit siebzehn Jahren arbeitet Ina Rudolph mit The Work von Byron Katie, hat unzähligen Menschen durch diesen Prozess begleitet und natürlich auch sich selbst. Dabei sind manchmal echte Wunder geschehen. Immer wieder konnte sie beobachten, wie aus einer engen Weltsicht eine Weite wurde, wie Menschen nach einer Sitzung einfach nur noch lachen mussten, weil das Problem, mit dem sie gekommen waren, sich in Luft aufgelöst hatte.

Der Verstand, dem wir Mitteleuropäer gewohnt sind zu folgen, kann uns extrem beschränken. Er kann uns aber auch, nutzen wir ihn richtig, Liebe und Frieden schenken. In dem folgenden Auszug aus meinem neuen Buch zeige ich dir ein Wunder, welches für mich geschehen ist. Einfach nur dadurch, dass mein Blick auf mich und auf die Welt sich geweitet hat. Einige Jahre ist es schon her, ungefähr fünfzehn. Bis dahin hatte ich zehn Jahre ganz erfolgreich als Schauspielerin für das deutsche Fernsehen gearbeitet, doch nun hatte das Filmbusiness mehrere Krisen. 2002 die Kirchkrise, und ab 2007 kam noch die Finanzkrise hinzu. Es wurde gespart. An Drehtagen, an Gagen, an allem. Ich hatte nicht mehr so viele Aufträge, meine Schauspielerfreunde auch nicht, und wir wurden nervös. Die Agenturen auch.

Ich hörte von verschiedenen Seiten, was man nun tun müsse, um noch an gute Aufträge zu kommen. Mir wurde ans Herz gelegt, auf Partys zu gehen, um Regisseure und Produzenten privat kennenzulernen, mich mit ihnen anzufreunden und dadurch dann im Gespräch zu sein. Vitamin B also. Wenn ich es nicht schon vorher gekonnt hätte – dadurch hätte ich das Gruseln lernen können. Es erschien mir so unnatürlich, mit diesem Vorsatz auf Menschen zu treffen, immer im Hinterkopf, dass ich all das tue, um meine Auftragslage zu sichern.

Wie hätte ich in dem Wissen, dass ich gerade dabei bin, den anderen für meine Zwecke zu missbrauchen, auf einer Party unbeschwert feiern können? Das eine Mal, als ich versuchte, mich dieser Sache anzunähern, fand ich wahnsinnig anstrengend. Ich hatte das Gefühl, in mir selbst zu klemmen, und wusste gar nicht, worüber ich mich unterhalten sollte. Ein anderer Tipp, den ich bekam, lautete, dass ich mich, wenn ich auf einem Dreh war, mit dem Regisseur möglichst privat unterhalten sollte. So wäre es einfacher, im Anschluss mit ihm in Kontakt zu bleiben und dadurch auch in seinem Kopf als mögliche Besetzung für einen nächsten Film präsent zu sein.

In einem Moment, als mir gerade alles ungeheuer aussichtslos erschien – ich hatte eine Weile nichts gedreht und auch nichts in Aussicht –, warf ich mich auf mein Sofa und hatte Bauchschmerzen. Es drückte und zog und mir war übel. Ich sah keinen Ausweg. Ich bemerkte deutlich meine Gedanken: Aber ich muss doch Schauspielerin sein. Ich habe doch nichts anderes gelernt. Ich kenne nirgendwo sonst so viele Leute, habe auf keinem Gebiet so viel vorzuweisen wie auf diesem. Was soll ich denn jetzt tun, wenn die Aufträge versiegen und gute Arbeit abzuliefern allein nicht reicht? Muss ich wirklich zu Maßnahmen greifen, die mir nicht behagen, ja, die ich sogar ablehne? Das war eine schreckliche Vorstellung.

Ich lag auf meinem Sofa, ein Gefühl der Verzweiflung packte mich, und das Einzige, das mir auf die Frage, was ich denn da tun könnte, einfiel, war: worken. Meine Gedanken überprüfen. Das hatte bislang immer zu Entspannung geführt, und aus einer Entspannung heraus war die Chance auch wieder größer, dass sich eine Lösung fand. Mein belastender Gedanke war:

Ich muss Schauspielerin sein!

Hm, dachte ich noch, bevor ich anfing. Das ist doch ein Fakt. Was soll ich denn da worken? Ich hatte damals noch nicht so viel Erfahrung mit dem Überprüfen meiner Gedanken. Ich wusste noch nicht, was ich heute weiß, nämlich dass ich auch die harten Fakten durch die Brille meiner Erfahrung sehe und sie durch diese beurteile und interpretiere. Und dass es sich auch lohnt, scheinbare Tatsachen zu überprüfen. Irgendetwas finde ich auf der Reise mit der Work immer. Oft Überraschendes – ein Denkmuster, das ich schon lange mit mir herumtrage und das wiederholt Stress in mir auslöst, oder ich sehe: Ich handle immer ähnlich, obgleich ich mit dem Resultat am Ende gar nicht glücklich bin.

Die Work ist eine Möglichkeit, mich selbst zu erkennen, mich zu erforschen und zu verstehen, dass ich leide, wenn ich stressigen Gedanken folge. Unabhängig von den äußeren Ursachen. Ich nahm mir also einen Schreibblock und konnte auf die erste Frage, ob mein Gedanke wahr ist, nur mit Ja antworten. Auf die zweite Frage, ob ich mit absoluter Sicherheit wissen kann, dass ich Schauspielerin sein muss, hatte ich nur ein lustloses Nein. Natürlich könnte ich noch etwas Neues lernen, aber ob das dann erfolgreicher wäre? Sicherer? Und was sollte das sein? Ich bemerkte, dass mein Verstand noch nicht offen war.

Irgendwie wollte er noch jammern, resignieren, lamentieren. Ich lehnte mich zurück, atmete ein paar Mal tief durch und fragte mich, ob ich jetzt gerade bereit war, durch die Überprüfung zu gehen. Die wichtigste Voraussetzung, um den Prozess zu beginnen, ist ein offener Verstand, der bereit ist, sich aufrichtig zu erforschen. Und bin ich mal nicht bereit, ist das völlig in Ordnung, dann brauche ich aber auch gar nicht erst anzufangen. Ich erlaubte mir, ehrlich zu sein und spürte: Doch, ja, ich will mich öffnen. Ich stellte mir die zweite Frage noch einmal.

Kann ich wirklich mit absoluter Sicherheit wissen, dass ich Schauspielerin sein muss?

Ich ließ die Frage sich in mir ausbreiten, ohne eine schnelle Antwort finden zu wollen. Vor meinem geistigen Auge sah ich im Zeitraffer mein Leben und das meiner Eltern. Musste meine Mutter weiterhin Dozentin für politische Ökonomie des Sozialismus sein, als die Mauer fiel? Dieses Unterrichtsfach gab es ab 1990 ja gar nicht mehr. Muss ein Flüchtling, dem Krieg entronnen, hier den gleichen Beruf ausüben wie in seinem Herkunftsland? Musste eine meiner besten Freundinnen Schauspielerin bleiben, bloß weil sie das studiert hatte? Nach einer Umorientierungsphase schreibt sie heute wunderbare Drehbücher und ist damit erfolgreich. Meine Antwort war Nein. Ich hatte jetzt nicht sofort eine Idee, was an die Stelle des „Schauspielerin- Seins“ treten könnte, aber ich hielt es für möglich, dass sich eine Alternative zeigen würde, wenn es nötig war.

Wie regiere ich in Momenten, in denen ich glaube, dass ich Schauspielerin sein muss, aber keine Angebote vorliegen?

Ich spürte mein Bauchdrücken, und wie angespannt ich da auf meinem Sofa lag. Das waren Sorgen. Ja, ich machte mir in solchen Momenten Sorgen. Unproduktive Sorgen. Sorgen, die zu nichts führten, außer zu Bauchweh. Meine Gedanken drehten sich einfach aussichtslos im Kreis, immer und immer wieder. Sie suchten eine Lösung und fanden sie nicht. In solch stressigen Momenten hielt ich tatsächlich für möglich, dass ich etwas tun muss, was mir im Innersten zutiefst widerstrebt. Es fühlte sich an, als müsste ich mich verkaufen, mich prostituieren. Ich schüttelte mich. Ich bemerkte, wie ich in solchen Momenten abgeschnitten war von meiner Freude, meiner Kraft und meiner Kreativität. Oh Mann! War das eine traurige Veranstaltung!

Wer wäre ich, wenn ich diesem Gedanken nicht glauben würde?

Also wenn ich keine Angebote hätte, das Geld zur Neige ginge und auch sonst alles so bliebe, wie es in der Realität tatsächlich ist, nur mein Gedanke abwesend wäre. Erst einmal kam überhaupt keine Antwort. Ich lag auf meinem Sofa wie im Nebel. Durch diesen Nebel konnte ich bemerken, wie fixiert ich auf der beruflichen Ebene gewesen war. Dabei war dies doch nur ein Teil meines Daseins. Es war, als würden sich ohne den Gedanken alle anderen Anteile wieder dazuschalten und sagen: „Hallo, hier sind wir noch.“ Ich war auch noch Mitglied einer Familie, ich war Bewohnerin eines Hauses, ich war Freundin und Geliebte. Ich war ein atmendes Wesen unter anderen atmenden Wesen. Und dann konnte ich auch ein Sein spüren, dass einfach so da war und überhaupt keine Zuordnung brauchte. Ohne den Gedanken fühlte ich mich rund, komplett, vollständig. Jetzt gleich, sofort. Ohne dass ich etwas tat oder in der Zukunft tun musste. Das war angenehm und meine Anspannung löste sich.

Mein Körper sank tiefer in die Sofakissen und mir entfuhr ein Seufzer. Das war schön. Das war einfach. Das fühlte sich richtig an. Meine Haut begann zu prickeln. Ich spürte Neugier, war offen. Was würde mir in meinem Leben noch begegnen? Wo würde es mich hin verschlagen? Das Schauspielerleben kannte ich ja nun. Ich war bereit, etwas anderes zu erleben, ja, ich freute mich sogar darauf. Ich musste nichts mehr festhalten. Loslassen und schauen, was passiert – das fühlte sich lebendig an. Die erste Umkehrung schob sich in mein Bewusstsein und hieß:

Ich muss ich sein.

Plötzlich war es sonnenklar. Ich muss zuallererst ich sein. Meinen Werten folgen, einfach das sein, was ich gerade bin. Mich nicht verrenken und verdrehen. Noch nicht einmal für eine gute Sache. Das sein, was sich für mich stimmig anfühlt. Alles andere kam erst danach. Welchen Beruf ich ausübe, welche Freunde ich habe, wo ich lebe und mit wem, wie viel Geld auf meinem Konto ist und mit wem ich welches Gespräch führe. Das fühlte sich an wie eine komplette Neuordnung meines Lebens. Und es kam mir vor wie ein Sprung vom Zehntausend- Meter-Brett. Ich wusste, es war richtig und ich musste einfach springen. Mit dem vollen Risiko, alles zu verlieren und dem Leben neu zu begegnen. Mächtige Schauer liefen durch meinen Körper und ich war gerührt. So lag ich eine Weile und erlaubte mir, das zu spüren.

Ich muss ich sein, weil alles andere so verkorkst ist, zu immer mehr Verkorksung führt und mich nicht in meine Kraft bringt. Wenn ich nicht in meiner Kraft bin, meine Lebenssäfte nicht fließen, kann ich auch anderen nicht wirklich nützlich sein. Dann bin ich eher ein Nehmender und Brauchender statt ein Gebender. Ich liege mir und anderen emotional auf der Tasche. Und die Umkehrung „Ich muss ich sein“ stimmt auch, weil andere Menschen mich viel besser erkennen können, wenn ich mich gemäß meiner Werte verhalte, authentisch agiere. Das gegenseitige Verstehen und Begreifen ist wahrscheinlicher. Weniger Verstrickungen, weniger Kommunikationsverhedderung, weniger Auseinandersetzung. Die Umkehrung:

Ich muss keine Schauspielerin sein.

fiel mir jetzt leicht. Ich muss keine Schauspielerin sein, denn ich kann noch auf andere Weise nützlich sein. Wenn ich ehrlich bin, finde ich den Schauspielerberuf auch gar nicht so nützlich, wenn es die üblichen Fernsehsendungen betrifft. Damit heile ich nichts, ich helfe nicht, löse keine Probleme, und der Unterhaltungswert ist meist flüchtig. Für mein Gefühl von Sinn im Leben muss ich also keine Schauspielerin sein. Ich muss vor allem auch keine Vollzeitschauspielerin sein. Wenn es weniger Aufträge gibt, könnte ich zusätzlich etwas anderes machen. Und ich muss vor allem keine Schauspielerin sein, wenn es meine Werte verletzt. Bei den Umkehrungen zu Glaubenssätzen mit „muss“ kann man nach den üblichen Umkehrungen das „Muss“ auch in ein „Kann“, „Darf“ oder „Möchte“ umkehren. Also:

Ich kann Schauspielerin sein.

Inwiefern kann ich Schauspielerin sein, auch wenn ich länger keine Aufträge habe? Ich kann mein ganzes Leben lang Schauspielerin sein. Es gibt auch Rollen für Omas und für Uromas. Und es gibt so viele Beispiele, wo Schauspieler eine Weile nicht gefragt waren oder selber eine Krise hatten und dann wiederentdeckt wurden. Es gibt sogar Rollen für Menschen mit Behinderungen. Samuel Koch, der bei „Wetten dass … ?“ verunglückte, sitzt im Rollstuhl und spielt dennoch in Filmen. Und nicht zuletzt: Mein Talent bleibt mir erhalten, meine lange Erfahrung im Filmgeschäft auch. Und selbst wenn ich den Beruf nie wieder ausübe, bleibt mir das. Und ich höre von vielen Seminarteilnehmern, dass sie meine Seminare neben dem Lern- und Loslasseffekt auch kurzweilig und unterhaltsam finden. Obwohl ich dafür nicht extra etwas tue, scheint mir der ausgeübte Schauspielberuf auch indirekt zu nützen.

Ich darf Schauspielerin sein.

Das ist eine weitere Umkehrung. Schon während ich sie ausspreche, spüre ich, wie viele Facetten in diesen Umkehrungen möglich sind. Wie viele Sichtweisen ich mir zurückerobern kann, neben der einen, die mich belastet hat. „Ich darf Schauspielerin sein“ fühlt sich warm, weich und dankbar an. Ich durfte schon mit 16 auf die Schauspielschule. Ich durfte bis zu Ende studieren, obwohl ich ein Spätzünder war. (Andere wurden schon vor mir bei unzureichenden Leistungen exmatrikuliert.) Ich durfte am Deutschen Theater in Berlin spielen und dort mit Heiner Müller arbeiten, den ich sehr verehre. Ich durfte beim Film anfangen, was mir mehr lag als das Theater. Ich durfte zehn Jahre hintereinander als Schauspielerin arbeiten, ohne nebenbei kellnern zu müssen. Ich durfte große Rollen spielen. Ich durfte interessante Rollen spielen. Ich durfte mich viele Jahre mit Schöngeistigem beschäftigen, die Anerkennung genießen und ein bisschen Geld ansparen. Noch heute erkennen mich Menschen auf der Straße und freuen sich. Jetzt, wo ich das sehe, erfüllt mich tiefe Dankbarkeit, dass ich diesen Weg gehen durfte. Dass mir das alles geschenkt wurde. Auch das erlaube ich mir mal ein paar Minuten zu fühlen. Und ich darf auch heute immer noch Schauspielerin sein. Zum Beispiel bei meinen Lesungen und beim Spielen mit Freunden oder meiner Tochter. Es hindert mich niemand am Spielen. Und hin und wieder läuft auch noch ein Film mit mir im Fernsehen. Die letzte Umkehrung lautet:

Ich will Schauspielerin sein.

Und ich merke: Wenn ich das wirklich will, wenn ich richtig dafür brenne, dann werde ich das auch realisieren. Dann werden Türen aufgehen und sich Möglichkeiten zeigen. Allerdings wollte ich in den letzten Jahren eigentlich immer nur Filmschauspielerin sein, und das schließt die großen und kleinen Bühnen und Freilufttheater schon mal aus. Auch in Seifenopern wollte ich nicht dringend vorkommen. Zur Soap „Verliebt in Berlin“ hatte ich mich schon überreden müssen, weil sie in Berlin gedreht wurde und ich so auf bequeme Weise Geld verdienen konnte. Und auch die Mitwirkung in einigen Vorabendprogrammen schmerzten mich als Schauspielerin eher. Sendungen, die schon von vornherein so konzipiert wurden, dass jede Information mehrfach und mit Nachdruck geäußert werden muss, weil man davon ausgeht, dass Zuschauer bügeln, essen oder sonst was machen, während der Fernseher läuft.

So hatte ich einmal in meiner ersten Szene einer Sendung zu sagen, dass ja heute Abend der große Abschiedsball sei (auf dem dann der Kriminalfall geschehen sollte). In der zweiten Szene durfte ich mir überlegen, in welcher Haltung ich noch mal beteuerte, dass ich mich schon wahnsinnig auf den Abschiedsball freue, der ja heute Abend stattfinde, um in der dritten Szene eine andere Figur zu fragen, ob sie sich denn auch, so wie ich, auf den großen Abschiedsball freuen würde. Ich bemerkte, ich hatte schon ein paar Bedingungen an mein Schauspielerin- Sein. Ich wollte in Filmen mitspielen, bei denen die Zuschauer weiter nichts taten als zuschauen. In denen man ihnen die Handlung nicht fünfmal erklären müsste. Am Ende dieser Überprüfung, etwa eine Stunde später, lag ich zwar immer noch auf meinem Sofa, hatte aber gute Laune. Ich brauchte nicht mehr sofort eine Lösung für das Problem, denn genau betrachtet gab es gar keins. Und ich hatte eine klare Linie für mich gefunden, die mich nicht mehr von anderen abhängig machte. Ich wollte unbedingt ich sein, nach meinen Werten handeln und schauen, was für mich stimmig ist. Mit dem Risiko, dass sich im Außen alles verändern würde.

Aber im Inneren wäre ich näher bei mir. Das ist das schönste Geschenk. Als ich ein paar Monate später wieder Aufträge bekam, konnte ich anders mit dem Schauspielerin-Sein umgehen. Freier. Ungezwungener. Ich konnte mich über die zu spielenden Rollen freuen und besonders darüber, dass ich sie bekommen hatte, ohne mich zu verbiegen oder andere anzulügen. Ich wusste, auch wenn ich diesen Beruf mochte, ich wollte ihn nicht um jeden Preis. Und diese entspannte Haltung, dieses neue offene Sein ist für mich tatsächlich ein echtes Wunder.

 

Author: Oliver Bartsch

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