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„The sound of silence“ sangen Simon and Garfunkel einmal und dieser „Klang der Stille“ ertönt nun am 1. Mai zwischen Berlin und Bremen. Während der 1. Mai traditionell genutzt wird um lautstark und bisweilen gewalttätig gegen die äussern Missstände aufmerksam zu machen, haben sich verschiedene Gruppen spiritueller Aktivisten zu einer ganz neuen Art der öffentlichen Kundgebung entschieden: Sie meditieren gemeinsam an öffentlichen Orten. Sie bleiben mitten im Alltag stehen und schließen die Augen.

Am Hauptbahnhof, vor einem Burger King oder wie jetzt am 1. Mai an der Berliner Siegessäule oder mitten im Bremen. Die spirituellen Aktivisten sehen sich als Ergänzung zu den politischen und ökologische Aktivisten. Anders als politische und ökologische Aktivisten, deren Aktionen eine Forderung, Anklage oder symbolhafte Aktion ist, ist der spirituelle Aktivismus direkter und radikaler: Jede Aktion ist sofort ein Erfolg. Es geht ihnen um Meditation und sie meditieren.

Es geht ihnen um Stille und sie sind still. Es geht ihnen um Frieden und sie sind friedlich. Es geht ihnen darum, Spiritualität in den Alltag zu bringen und zu erfahren und sie bringen Spiritualität in den Alltag – und sie erfahren, was es bedeutet innerlich zu werden, mitten in der Öffentlichkeit. Es geht ihnen darum das Hamsterrad des unbewussten Alltags zu stoppen und sie stoppen es.

 

Wandel kommt von innen – oder er kommt gar nicht.

Meditation ist der Weg der Transformation von innen nach aussen. Wir kennen alle den Satz „Think global – act local“ – Wir spirituellen Aktivisten gehen noch einen Schritt weiter und zwar in das Zentrum aller Transformationen – in das innere des Menschen. Darum heisst unser Leitsatz: „Think global – act spiritual“.

Spirituelles Handeln beginnt sehr einfach: Mit dem stillen Blick nach innen. Reine Aufmerksamkeit. Waches Bewusstsein. Wenn Du in der lauten Öffentlichkeit stehst und einfach die Augen schließt und still wirst, dann öffnet sich eine neue Welt. Öffentliche Stille und öffentliche Meditation: Eines der letzten Abenteuer unserer Zeit ereignet sich im WELTINNENRAUM.

In diesem Sinn nutzen verschiedene Freunde der öffentlichen Stille und öffentlichen Meditation, den 1. Mai, um sich auf den abenteuerlichen Weg in das Zentrum allen Wandelns zu machen: In die Mitte des Menschen. Da wo das Herz schlägt. Und dann erklingt zwischen Bremen und Berlin der synchrone Klang der Stille – öffnen Sie einfach die Ohren…oder besser: Mund zu. Augen zu. Herz auf!

 

Die Öffentliche Kollektive Meditation in Berlin und Bremen wird unterstützt und verantwortet von:

Susanne Wiest, der erfolgreichen Petentin für ein Bedingungsloses Grundeinkommen

Ruth Kampe, von Ecovillage

Michael Anderau, von Public Silence

Anka Paggen aus den Niederlanden.

Sebastian Gronbach, von Oekomed.

Jeder ist herzlich willkommen!

BERLIN: Siegessäule von 14:00 bis 14:30.

Um 15.00 findet dann in Berlin an der Siegessäule das „bedingungslose Kaffeetrinken mit der Susanne Wiest statt“. Wer möchte kann beides miteinander verbinden. Verantwortlich Anka Paggen.

(Ausführliche Infos gibts es hier)

BREMEN: Pre-Event-zur Tagung des Integralen Forums, vor dem La Milonga Studios, Stader Str. 35, 28205 Bremen, 14.00 – 15:00 Uhr. Verantwortlich: Sebastian Gronbach.

 

ÖKOMED ist Meditation im Guerilla-Stil

Wo zwei oder mehr Menschen sich öffentlich und in friedlicher und kontemplativer Haltung in der Meditation versenken – da ist ÖKOMED: Die „Öffentliche Kollektive Mediation“, die in vielen Städten den öffentliche Raum, zu einem Tor für Innerlichkeit und Stille transformiert. In der öffentlichen Meditation sind wir Repräsentanten der Stille… jeder kann sich ein Bild davon machen. Als ein Riff der Stille erobern wir den öffentlichen Raum zurück. Meditation muss sich nicht verstecken – Meditation gehört exakt da hin, wo der Lärm am dichtesten ist. Jeder Ort zählt. Jeder Mensch zählt. Jede Minute zählt.

 

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