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Forschungsreisen – die Kolumne von Jörg Wedereit

Ein Aufschrei geht durch die Traumwelt. Trump wird in den USA Präsident und viele glauben nun, die Welt der Werte geht unter.

Die Menschen glauben an Werte und auch, dass diese Werte ihnen Halt und Orientierung geben. Wenn dann wirklich etwas passiert, merken die meisten, dass es nur Traum-Werte waren.

Wozu einen Halt, wohin und von wem eine Orientierung? Zur Zeit brechen nicht nur in den Religionen viele dieser Werte, die Halt und Orientierung symbolisierten, weg. In der einen Religion sind reichlich pädophile Priester, in der anderen Religion wird im Namen Gottes erbarmungslos gemordet und selbst buddhistische Mönche jagen und töten muslimische Minderheiten. Politiker taugen auch schon lange nicht mehr zur Orientierung und nun kommt auch noch Trump, das „Symbol des Bösen“.

Welche Werte hast du in dir, wenn dich so ein Ereignis, dass Trump Präsident wird, nicht liebevoll, sondern traurig und wütend machen kann?

Findet ihr Halt in euren Werten, wenn beispielsweise ein Angehöriger fortgeht oder stirbt, wenn ihr misshandelt werdet, wenn ihr eure Arbeit verliert oder wenn um euch ein Krieg passiert? Das, was dann passiert, spiegelt eure Hilflosigkeit, eure Ohnmacht, euren Hass sowie Trauer und zeigt euch klar, dass ihr euren inneren Prozess noch nicht angegangen seid.

Es ist ein spiritueller Prozess, wo sich eure Schatten zeigen können und ihr diese liebevoll integriert. Ein Prozess, in dem ihr die äußerlichen Scheinwerte durchschau habt und das Königreich Gottes in euch wahrnehmt. Wo ihr das Drama der Welt als Spiegel der eigenen Schmerzen dankbar annehmt und statt nach außen zu schreien, nach innen die zu tage kommenden Schmerzen liebevoll integriert. Wo ihr eure wahre Natur erkennt und aus dieser Traumwelt erwacht. Meint ihr, dass ihr noch nach weltlichen Werten schaut, wenn ihr in Gewissheit badet, dass ihr Liebe, Frieden und Glückseligkeit seid? Ihr wirkt dann in die Welt mit dieser Gewissheit, dass wenn euch noch etwas schmerzt, es nur ein Geschenk Gottes ist, das euch auf einen restlichen Schatten hinweist.

Gott spiegelt den Menschen immer intensiver, was wir lange versucht haben, zu verdrängen: unsere Wut, unsere Angst und unseren Hass. Wieviel Spiegelbilder brauchen wir noch?

Alle wollen, dass die Welt bewusster und liebevoller wird. Jeder, der sich in den eigenen Schatten-Heilungsprozess begeben hat, weiß, dass Wut, Trauer und Hass in einem aufsteigen und dass es real keine Orientierung sowie Halt, wo auch immer, gibt.

Also glauben wir, dass die Liebe so einfach über uns kommt, bevor wir unsere Hausaufgaben gemacht haben?
Ist in uns ein harmoniebedürftiger Verdränger, der glaubt, wenn er lange genug wegsieht, wird es schon wegsein?

Du bist der Schöpfer deiner Realität. Wenn sie dich schmerzt, verändere sie in dir!
Gott legt uns solange die Geschenke vor die Tür, bis wir sie annehmen und öffnen.
Kein anderer wird und kann dein Job erledigen.

Dass die halbe Welt in Krieg steht, reicht natürlich noch nicht. Es braucht den „Teufel“ im eigenen Wertesystem. Trump zeigt uns wie keiner zuvor, dass auch in den Wohlstand-Ländern nichts sicher ist. Dass alles vergänglich ist und vielleicht es nun an der Zeit ist, deinen Prozess anzugehen. Trump ist das, was im kollektiven Welt-Prozess ganz normal passiert und es ist nur der Anfang des Spiegels, nicht die Spitze. Wenn viele Menschen das Erscheinen von Trump als Zeichen sehen und ihren spirituellen Prozess der Selbsterforschung endlich beginnen, dann können sie für sein Erscheinen doch dankbar sein.

Oder braucht es noch mehr?

Eine Antwort

  1. einfachnursein

    Zitat:>>Wenn viele Menschen das Erscheinen von Trump als Zeichen sehen und ihren spirituellen Prozess der Selbsterforschung endlich beginnen, dann können sie für sein Erscheinen doch dankbar sein.

    Oder braucht es noch mehr?>>

    Was braucht es denn noch?
    Danke!

    Antworten

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