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Jeder Mensch trägt psychogenetische Strukturen in sich, die aus seiner Herkunfts­familie resultieren und ihn bisweilen lebenslang – ob er dies nun bewusst wahrnimmt oder nicht – unterschwellig beeinflussen, insbesondere im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen. Mit Hilfe der Psychogenetik ist es möglich, Blockaden, die eine erfüllende Beziehung verhindern, aufzuspüren und aufzulösen.

Die Temperaturen steigen, der Frühling ist die ideale Jahreszeit, um sich zu verlieben. Viele Menschen träumen davon, in einer glücklichen Partnerschaft zu leben. Und doch ist dieses Glück offenbar nur wenigen beschieden, denn die Anzahl von Singlehaushalten steigt kontinuierlich: In Deutschland lebt bereits jeder Fünfte alleine, damit ist der Singlehaushalt der häufigste Haushaltstyp des Landes.

Was aber hindert Singles daran, den passenden Partner zu finden, vor allem, wenn man die heutigen mannigfaltigen Möglichkeiten der Partnersuche bedenkt?

Matthias ist 54 Jahre alt und verzweifelt, als zum wiederholten Male eine Beziehung scheitert, ohne dass er sich erklären kann, warum. Aus diesem Grunde sucht er mich  auf. Ich arbeitete seit über zwanzig Jahren mit der von mir entwickelten Methode der Mentalpsychologie, um die unbewussten psychogenetischen Strukturen meiner Klienten aufzudecken.

Das, was uns – vereinfacht gesagt – an Glaubenssätzen vererbt wurde, ist in der Regel die Wurzel des Übels, wenn wir ein klares Ziel ansteuern und uns auf dem Weg dorthin immer wieder selbst sabotieren oder schlicht und einfach nicht zum gewünschten Erfolg kommen.

Auch Matthias litt unter solchen „ererbten“, unbewussten Verhinderungen seitens seiner Mutter, wie sich herausstellen sollte.

Unbewusste Lebens- und Beziehungsmuster

Ich gehe in meiner Arbeit davon aus, dass der Mensch neben seinem physischen Körper auch über zwei feinstoffliche, nicht sichtbare Körper verfügt, die ich Mentalkörper und Emotionalkörper nenne.

Hier sind Gefühle, Gefühlsketten, Überzeugungen, Glaubenssätze, Ängste, Blockaden und Gedanken aller Art wie auf einer Festplatte abgelegt und gespeichert, wobei nur ein Bruchteil davon für das Bewusstsein des Klienten zugänglich ist.

Diese hinterlegten Informationen werden, wenn sie unerlöst bleiben – vergleichbar mit der DNA unserer Gene – über die Generationen weitergegeben.

Wir erben also nicht nur unsere Augenfarbe oder bestimmte Begabungen, sondern ebenso negative Überzeugungen, Lebensängste sowie Verhaltensmuster, die uns im Leben womöglich behindern.

Tückisch daran ist, dass all dies unbewusst geschieht. Aus scheinbar unerfindlichen Gründen scheitern Beziehungen immer wieder am selben Punkt, weil man ständig  denselben Partnertyp anzieht oder es erst gar nicht schafft, verbindliche Partnerschaften aufzubauen.

Häufig wiederholen sich auch wie durch eine unsichtbare Lenkung Beziehungsmuster innerhalb einer Ursprungsfamilie, sodass beispielsweise Frauen in dieser Familie am Ende alleinerziehend dastehen oder Männer sich ausgenutzt fühlen, weil Frauen nur ihr Geld und eine Absicherung wollen.

Hier setzt die Mentalpsychologie mittels einer tiefen Einfühlungsmethode an, die eine Identifikation mit dem Mental- und Emotionalkörper des Klienten ermöglicht.

Die unbewussten Informationen, die den Klienten in eine Verhinderung oder Blockade bringen, können ausgesprochen und ins Bewusstsein geholt werden.

Psychogenetik – Die Energiekörper lesen

Auch bei Matthias brachte diese Aufdeckungsarbeit den Durchbruch. In einer Sitzung verband ich mich mental mit seiner Identität, das heißt, ich nehme stellvertretend für ihn die Informationen in den Energiekörpern des Klienten wahr und drücke sie aus:

„Ich stehe vor meiner Mutter. Ich war schon sehr früh der Überzeugung: Sie gibt mir nichts. Und ich habe eine generelle Überzeugung in mir, nämlich: Eine Frau kann einem Mann nichts geben. Eine Frau will einem Mann nichts geben, oder auch: Eine Frau gibt einem Mann einfach nichts. Und ich sage das verallgemeinernd und damit etwas distanziert, weil ich mich davor schützen möchte, dass der Gedanke  ‚Es wäre schön, wenn eine Frau mir etwas gibt‘ in mein Bewusstsein tritt und dieser Wunsch dann unerfüllt bleibt. Ich bin traurig, weil ich gar nicht weiß, wie lange es her ist, dass Männer in unserer Familie von Frauen erfüllt wurden, und ich werde wohl auch in den sauren Apfel beißen müssen, von einer Frau niemals erfüllt zu werden.“

Durch die Erfahrungen mit seiner Mutter ist Matthias überzeugt davon, dass sie und alle anderen Frauen ihm nichts geben können oder wollen. Geben im Sinne von Erfüllung und Bereicherung, von tiefen Gefühlen und essentiellem, menschlichem Austausch wie Zärtlichkeit, Geborgenheit, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Fürsorge oder Wärme.

Diese generalisierte Überzeugung veranlasst ihn sogar dazu, von vornherein seinen tiefen Wunsch, vom Kontakt mit einer Frau erfüllt zu werden, mit der Resignationshaltung „Frauen geben mir nichts“ im Keim zu ersticken.

Unbewusst „schützt“ er sich mit dieser Überzeugung vor Frauen, weil er durch seine psychogenetische Programmierung automatisch erwartet, dass diese ihm am Ende doch nichts geben und ihn damit enttäuschen.

Matthias trägt ein eingebautes Implantat in sich, was im radikalen Ausschlussverfahren Frauen generalisiert und negativ „abstempelt“, aus Angst, wieder die Erfahrung machen zu müssen, vom Zusammensein mit einer Frau unerfüllt zu bleiben.

Neuprogrammierung des ­Unterbewusstseins

Der Schlüssel zum Erfolg bei der Analyse und Bearbeitung von hartnäckigen Lebensblockaden mit Hilfe der Psychogenetik ist, dass man die unbewussten, vorher nicht greifbaren oder erklärbaren Zusammenhänge über das Lesen der Energiekörper des Klienten zugänglich, bewusst und erkennbar macht.

Auf dieses erste Verstehen der unbewussten Problematik folgt eine ausführliche und intensive Reflexionsphase – auch zu Hause zwischen den Terminen. Diese ermöglicht es dem Klienten, die neuen Erkenntnisse und Einsichten in seinem Bewusstsein fest zu integrieren.

Er kann das neue Bewusstsein, das durch das Verstehen der Gründe für seine Selbstsabotage entstanden ist, als Grundlage für eine “Neuprogrammierung“ frei von den blockierenden Überzeugungen nutzen.

In einem weiteren Schritt wird diese Neuprogrammierung auch durch eine sogenannte Separation unterstützt. Dazu wird ein Text anhand der individuell gesammelten Informationen ausgearbeitet.

Durch vielfaches Lesen und Sprechen dieses Textes kann der Klient sich nachhaltig von seinen alten Mustern lösen, um einen neuen Umgang mit Beziehungen in sich zu initiieren und etablieren.

Die Selbstbeschränkung aus Angst vor erneuten Enttäuschungen durch Frauen wurde dabei von Matthias erfolgreich eliminiert und abgelegt. Er hat sie durch eine neue, bewusste, objektive Haltung ersetzt, die es ihm ermöglicht, in eine positive Resonanz zu Frauen zu treten, mit dem tiefen inneren Wissen: „Frauen geben mir etwas und Frauen erfüllen mich zutiefst.“

Heute lebt er in einer bewussten und tiefen Beziehung, die er mit Hilfe der „Aufdeckungsarbeit“ durch die psychogenetische Beratung und die Neuprogrammierung seines Unterbewusstseins eingehen konnte.   

Erwachsenenkompetenz erwerben

Ziel der Psychogenetischen Beratung ist es stets, den Klienten in Selbstermächtigung, Freiheit und in Erwachsenenkompetenz zu bringen, also die Fähigkeit, für sich selbstverantwortlich und unabhängig von anderen Einflüssen – in Rückkopplung mit der eigenen Seele – authentische Entscheidungen zu treffen.

Das Beispiel von Matthias macht deutlich, wie unerwartet, subtil und mächtig die psychogenetischen Übertragungen unserer Herkunft unser Leben beeinflussen und stören können. Dies gilt nicht nur für Beziehungen, sondern für alle Bereiche des Lebens wie beruflichen Misserfolg, Krankheit, Geldmanagement, ungewollte Kinderlosigkeit usw.

Im Grunde kann jedes Lebensdrama, jede Blockierung, jede Problematik im persönlichen wie beruflichen, im menschlichen wie im materiellen Bereich anhand der Mentalpsychologie an ihrer Wurzel analysiert, untersucht und im Sinne des Klienten korrigiert werden.

Denn wir können unser psychogenetisches „Erbe“ sehr wohl erlösen und in fundierte, selbstermächtigte Lebenskompetenz umwandeln und müssen nicht einem vermeintlichen Schicksal hilflos erliegen.

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