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Im Einklang mit der Körpergeistseele sein

Die innere Alchemie im Taoismus ist eine Meditationspraxis, die sich mit Unsterblichkeit und Langlebigkeit beschäftigt. Die Fusionsmeditation aus dem System des Universal Healing Tao (nach Großmeister Mantak Chia) transformiert negative Emotionen in heilsames positives Qi. Durch diese Form des inneren Qi Gong (Nei Gong) können wir Energie und Kraft in uns erzeugen.

Wenn wir von Alchemie hören, haben wir sehr verschiedene Assoziationen. Die einen denken an Harry Potter und einen Stein, der Unsterblichkeit verleihen kann, die anderen an mittelalterliche Alchemisten, die in ihren Gefäßen versuchen, aus Blei Gold herzustellen. Die wenigsten wissen, dass Taoisten schon vor Jahrtausenden eine innere Alchemie entwickelten, um Langlebigkeit und Gesundheit zu erhalten. Dabei entdecken sie einen inneren Kosmos, der sich mit dem äußeren Kosmos in großer Übereinstimmung befindet. Kann der innere Kosmos des Menschen Energie aus dem äußeren Kosmos beziehen, dann stehen unserer Lebenskraft außerordentliche Kräfte zur Verfügung. Darum ist es von Vorteil, unseren inneren Kosmos kennenzulernen und auch zu erfahren, wie wir eine Verbindung zum äußeren Kosmos herstellen können.

Fragt man Menschen, was das Wichtigste im Leben sei, so ist die fast durchgehende Antwort: Gesundheit. Sie ist unbezahlbar und das höchste Gut. Die meisten Menschen wollen alt werden, aber alt sein möchten die wenigsten. Denn alt sein verbinden wir mit Gebrechlichkeit, Krankheit, Schwäche und Abhängigkeit von anderen. Da wir nur eine bestimmte Menge Lebenskraft in unserem Leben zur Verfügung haben, müssen wir mit dieser Energie weise umgehen. Wenn sich erste Erschöpfungszustände, Burnout, Krankheiten und Beschwerden einstellen, wird schnell deutlich, wie fragil unsere Gesundheit und diese Lebenskraft in uns ist. Wir können zwar Raubbau an unseren Kräften betreiben, aber mit zunehmendem Alter erholen wir uns davon nicht mehr vollständig.

In jungen Jahren fehlt uns leider oft die Weisheit, mit unserer Lebenskraft freundlich umzugehen, und über erste Anzeichen von Schwäche gehen wir schnell hinweg. Krankheit und Ruhepausen gönnen wir uns meist nicht, weil wir glauben, immer funktionieren zu müssen. Später merken wir, dass wir mit dieser Einstellung nicht mehr gut durchkommen, und brauchen nach kräftezehrenden Zeiten meist lange Phasen der Regeneration – wenn wir uns überhaupt davon erholen. Mit zunehmendem Alter kosten auch kleine alltägliche Anforderungen schon viel Kraft und wir brauchen vermehrt Pausen.

Universal Healing TAO – Qi aufnehmen und Lebenskraft stärken

Das System des Universal Healing TAO nach Mantak Chia beschäftigt sich in allen Übungsstufen und Inhalten damit, das Qi aus dem Himmel und der Erde aufzunehmen und für unseren Organismus so zu verfeinern, dass wir unsere Lebenskraft damit stärken können. Eine kontinuierlich genährte Lebenskraft macht uns weniger anfällig für Krankheiten, und ein natürlicher Zustand von Gesundheit stellt sich ein. Wir leben auch länger, weil mehr Lebenskraft zur Verfügung steht. In der inneren Alchemie geht es dann darum, dass wir lernen, unser Qi vielfältig zu bewegen. Das Qi in uns zu bewegen und durch verschiedene Kreisläufe und Kanäle fließen zu lassen, macht uns vital und lässt unsere Körpergeistseele neu erblühen. Wir können Qi in uns bewegen, wir können es aufnehmen und transformieren, wir können eigenes Qi in uns verfeinern und transformieren und wir können sogar selbst Qi erzeugen.

Vor vielen Jahren nahm ich an meinem ersten Kurs in innerer Alchemie teil. Er nannte sich recht schlicht „Fusion eins, zwei, drei“ und ich hatte keine Ahnung, wer da mit wem oder was fusioniert. Schon fünfzehn Jahre übte ich mich in christlicher, buddhistischer und hinduistischer Meditationspraxis. Ich hatte von einem spirituellen Lehrer eine Mantraeinweihung erhalten und rezitierte zu diesem Zeitpunkt bereits neun Jahre täglich dieses Mantra. Sehr oft hatte ich auch von geistigen Lehrern gehört, dass wir unsere Emotionen und Gefühle loslassen müssten, um eine ruhige Geisteshaltung zu erreichen – für mich eine echte Herausforderung. Auch die Mantra- oder Gebetspraxis gab mir da nur bis zu einem bestimmten Punkt eine Antwort.

Hier im Fusionsseminar wurde mir plötzlich ein Werkzeug an die Hand gegeben, wie ich negative Emotionen in mir transformieren konnte. Ich musste sie nicht löschen oder ausmerzen, sondern konnte die transformierte Energie sogar in meinem inneren Tiegel in neues Qi transformieren. Das Fusionsseminar wurde zu einem wichtigen Meilenstein in meinem Leben. Dort lernte ich nicht nur den Zugang zu meinem transformierten Qi, sondern auch, wie ich mich energetisch schützen, abgrenzen und mein Innerstes bewahren kann. Dies gibt mir als spirituellem Menschen die Möglichkeit, verbunden mit Himmel und Erde, meinen Alltag geschützt und klar zu bewältigen. Gelebte Spiritualität stärkt mich, statt mich hypersensibel und unfähig zu machen, so dass ich Schwierigkeiten habe, meinen Alltag zu bewältigen und meiner Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Heilen der emotionalen Vergangenheit

Im ersten Teil des Fusionsseminars lernen wir, ein Qi-Feld um uns herum aufzubauen, und transformieren negative Emotionen aus den fünf Shen (Lunge, Niere, Leber, Herz, Milz). Innerhalb unseres Qi-Feldes nehmen wir Kontakt mit den fünf Schutztieren der fünf Richtungen und den Planetenkräften auf. Durch das Verdichten von Qi entsteht eine komprimierte „Qi-Perle“, diese wird durch den sogenannten kleinen Energiekreislauf geführt. Das ist die Basis für die Erzeugung eines Energiekörpers zum Schutz des physischen Körpers. Vor allem heilen wir aber unsere emotionale Vergangenheit und haben die Möglichkeit, unvollendete Prozesse, die in Form von emotionalen Mustern und Prägungen in uns festgehalten sind, zu lösen. Das ist eminent wichtig, denn Energiearbeit lehrt uns, dass wir alles Begonnene beenden müssen, um voranzuschreiten. Ansonsten holt uns unsere Vergangenheit immer wieder ein und wir leben in einem Kreislauf von erschöpfenden Wiederholungen, die uns die Kraft nehmen, neue Ziele mit Erfolg anzugehen. Haben wir aber unsere alten Verstrickungen gelöst, können wir unsere Absicht und unser Qi nutzen, neue Wege ins Auge zu fassen und unsere dementsprechenden Wünsche zu verwirklichen. Der Zugang zum unendlichen Qi-Fluss des Universums hilft uns, nicht wieder ins Stocken zu geraten, sondern kontinuierlich weiterzugehen.

Nachdem wir unsere emotionale Vergangenheit geklärt haben und negative Emotionen in Vitalität verwandeln können, beginnen wir im Seminarabschnitt „Fusion zwei“ die positiven Emotionen und Tugenden in uns zu pflegen. Diese fusionieren zu einer Energie des reinen Mitgefühls und heben die Energiefrequenz in unserer Körpergeistseele. Mit dieser hochfrequenten Energie beginnen wir die „außerordentlichen Gefäße der ersten Generation“ (DuMai, Ren- Mai, ChongMai, DaiMai) zu öffnen und spirituell zu erwecken. Die außerordentlichen Gefäße werden in der chinesischen Medizin auch die Wundergefäße genannt. Sie bilden sich während der ersten Zellteilungen nach der Empfängnis im Mutterleib. Während der Schwangerschaft regulieren sie die Energieversorgung des Embryos. Nach der Geburt arbeiten sie im Verborgenen in uns weiter. Durch die Fusionspraxis werden sie aktiviert und verbinden uns dann mit den Kräften von Himmel und Erde. Der DuMai und RenMai bilden einen energetischen Kreislauf in uns, der ChongMai umschließt einen inneren Raum in uns, der eine zentrale Achse bildet, die uns mit Himmel und Erde verbindet. Der DaiMai oder auch Gürtelgefäß genannt unterstützt unsere energetische Abgrenzung nach außen. Alle zusammen stellen eine energetische Architektur in uns dar.

Durchlässig für höhere Frequenzen

Fuenf-Elemente-Cosmic-FusioIm dritten Seminarteil beschäftigen wir uns mit der Öffnung der „außerordentlichen Gefäße der zweiten Generation“. Diese werden während der Schwangerschaft paarweise in uns angelegt und bewegen nach der Geburt das Jing sowie Flüssigkeiten im Körper und sorgen für einen harmonischen Ausgleich von Yin und Yang in uns. Alle acht außergewöhnlichen Gefäße dienen als Empfänger und Verteiler der universellen Kraft in unseren Organen und Drüsen. Mit diesen Gefäßen zu arbeiten, macht unser Meridiansystem durchlässig für höhere Frequenzen aus dem Kosmos.

Des Weiteren heilen wir mit unserer Perle aus verdichtetem Qi unsere Wirbelsäule und die darin liegenden Traumata, Verletzungen, Verbiegungen und Belastungen. Wir lernen auch, unseren Energiekörper und unsere Aura energetisch zu schützen.

Die Fusionsmeditation wird in Form eines den Alltag begleitenden Jahres – kurses unterrichtet. An 21 Abenden und vier Samstagen übt die Gruppe regelmäßig die Meditationen und das begleitende Qi Gong. Das Erlernen dieser sehr komplexen Techniken erfolgt schrittweise und kann in der Körpergeistseele gespürt und mühelos integriert werden.

Die Gruppe ist auch Austauschort für Erfahrungen im Alltag, die die Teilnehmer mit dem veränderten Energieniveau machen. Die Fusionspraxis ist keine isolierte Meditationspraxis (Nei Gong), sondern eingebettet in verschiedene körperliche Qi-Gong-Praxen, die helfen, die innere energetische Architektur in sich wahrzunehmen. Die Fusionspraxis ist die erste Stufe der inneren Alchemie. Es folgen weitere Stufen, die an die Fusion anknüpfen und sich mit der Erzeugung von Yuan Qi beschäftigen.

Diese Meditationspraxis ist für Menschen geeignet, die bereits Erfahrungen im System des Universal Healing TAO gemacht haben, solche, die Qi-Gong- oder Tai -Chi-Praxis haben und diese innerlich vertiefen möchten, sowie für Menschen, die bereits Meditationserfahrung haben und ein konkretes Handwerkzeug suchen.

 


 

Fusion-Jahreskurs ab Mitte Februar
Infoabende am 21.1. und 28.1.2016, 19-20.30 Uhr

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