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Michael Roads ist eine besondere Art spiritueller Lehrer. Durch seine Lichtkörperreisen in die Essenz der Natur und andere Realitäten dringt sein Blick tief in die Einheit und Verbundenheit aller Dinge. Der erwachte Naturmystiker ist fähig, mit der Natur zu kommunizieren, und hat auf einer ganz grundlegenden ­Ebene erkannt, dass die beste Antwort auf alle Fragen im Grunde immer die gleiche ist: Liebe – unsere wahre Natur.

 

Michael Roads wuchs als Bauernsohn in England auf und stellte schon früh fest, dass er mit Tieren und Pflanzen kommunizieren konnte. Schon als Kind richtete er seine innere Aufmerksamkeit oft auf die Natur, um nicht – wie in der Schule – indirekt über sie, sondern unmittelbar von ihr zu lernen. So ging er beispielsweise in metaphysischen Kontakt mit einem Bach oder einer Biene. Sie vermittelten ihm tiefe Kenntnisse zum Wesen des Wassers oder über die komplexe Welt der Insekten.

Ganz besonders das Gärtnern hat ihm immer wieder tiefe Einblicke in das Werden und Vergehen des physischen Lebens beschert und auch, welche Rolle der Mensch dabei spielen kann: Ein aufmerksamer Gärtner, der bewusst die Bodenbeschaffenheit, das lokale Klima, die Auswahl seiner Pflanzen und ihre Pflege aufeinander abstimmt, kann mit weniger Aufwand größere und längerfristige Erfolge erzielen, als wenn er irgendeinem ertragsorientierten Regelwerk folgt und die Erde und die Umwelt mit Düngern, Unkrautvernichtungsmitteln und Pestiziden belastet.

In seinem zweiten Buch „Im Reich des Pan“ beschreibt Michael Roads eindrücklich einige Schlüsselmomente seiner metaphysischen Verschmelzung mit der Natur, die sein weiteres Leben grundlegend veränderten. Er lebte damals mit seiner Frau und vier Kindern als Farmer in Tasmanien. Die „Konventionen“ dieser Tätigkeit brachten ihn eines Tages in Konflikt mit dem, was sein Gefühl ihm sagte. Er war gerade damit beschäftigt, im großen Stil Unkrautvernichtungsmittel auf die wuchernden Brombeerranken seiner Viehweiden zu sprühen. Plötzlich wurde er extrem müde und entschied, trotz seines straffen Zeitplans, ein Nickerchen zu machen.

 

Krieg gegen die Pflanzen

Im folgenden Traum verfügte er über die Wahrnehmung der Brombeerranke – die aus metaphysischer Sicht so viel mehr ist als nur die kleine grüne Kletterpflanze auf Michaels Weiden. Sie ist Teil des grenzenlosen Gesamtwesens der Pflanzen überhaupt: allgegenwärtig, zeitlos und ein grandioser Ausdruck der Lebenskraft selbst. Unbeschreibliche Freude und Liebe erfüllt sie. Bis sie einen eigenartigen Schmerz durch eine disharmonisierende Störung wahrnimmt. Gewalt richtet sich gegen sie. Verzweifelt sucht sie nach der Ursache der Störung und entdeckt sie: Auf einer Farm in Tasmanien sprüht ein Farmer Pflanzengift auf die Brombeerranken. Dieser Farmer ist Michael und er kann auch fühlen, wie seine Wut auf die verhassten Brombeeren ihn antreibt. Weil er aber gleichzeitig die Ranken und damit die Gesamtheit der Pflanzen ist, spürt er auch alle Giftstoffe, mit der die Menschen Krieg gegen die Pflanzen führen. Der Schaden für alle Betroffenen verbreitet sich unaufhaltsam: Als Pflanze ist er direkt betroffen, als Mensch indirekt.

Als er wieder erwacht, starrt er die Brombeerranken voller Ehrfurcht an.
Es war das letzte Mal, dass er als Farmer Giftstoffe benutzte. Ähnliche Erlebnisse und Erkenntnisse brachten ihn dazu, seine Landwirtschaft konsequent auf biologischen Landbau umzustellen – wodurch er zu einem prominenten Mitglied der australischen Biobauernbewegung wurde.

Seine metaphysische Wahrnehmung ­bestimmt Michaels Alltag, da er in permanenter und bewusster Interaktion mit der Natur steht. In seinen Büchern erzählt Michael darüber zahlreiche Geschichten, etwa die, als er bei der Renovierung seines Hauses einen im Fenster nistenden Wespenschwarm bittet, sich umbetten zu lassen, bis das Fenster repariert sei – was nach entsprechender Kommunika­tion auch problemlos gelang.

 

Begegnung mit dem Geist von „allem-was-ist“

Michael Roads‘ stetes Bestreben, den Geheimnissen der Natur auf die Schliche zu kommen, erfuhr einen Schub, als er eines Nachts träumte, wie das, was er seinen Lichtkörper nennt, seinen physischen Körper verließ und im Garten eine schwebende transparente Kugel, ähnlich einer Seifenblase, entdeckte. Zu seiner Überraschung behielt er aber auch das Bewusstsein über seinen physischen Körper im Bett – so weit, dass er in der Lage war, parallel mit dem physischen Körper Notizen zu machen, während sein Lichtkörper die Welt auf der metaphysischen Ebene erkundete.

Nach dem anfänglichen Schock über diese scheinbar paradoxe Spaltung seines Wesens begann er diese Fähigkeit zu verfeinern. Seinen Körper im Bett oder seinem Schreibtischstuhl zurücklassend, begab er sich auf metaphysische Forschungsreisen. Bei einer davon begegnete er der Gestalt von Pan – der satyrähnlichen Gestalt, wie wir sie aus der griechischen Mythologie kennen. Doch sehr bald machte ihm Pan deutlich, dass er sich für ihn auf diese Weise nur sichtbar gemacht hatte, um ihm ihre Begegnung zu erleichtern. Und dass er aber tatsächlich keiner Gestalt bedürfe, weil er Teil von allem sei. Am besten – und dennoch unzulänglich nach der Erfahrung von Michael Roads – könnte man Pan als den Geist von „allem-was-ist“ (pan = alles) beschreiben. Dieser wurde für Michael zum Führer und Begleiter und im besten Sinne zum Freund. Sie reisen durch Zeiten und Räume, ­begegnen unter anderem Drachen und ­Einhörnern und erforschen die Aus­wirkungen des Reaktorunglücks von Tschernobyl aus metaphysischer Sicht. Das führt Michael Roads beispielsweise zu der erschütternden Beobachtung, dass die schädliche Wirkung von Radioaktivität energetisch der Schwingung menschlicher Wut entspricht.

 

Erkennen der eigenen Natur

Obwohl Michael Roads immer deutlicher erkannte, dass das, was uns mit allen Wesen verbindet – die Schwingung, die alles durchdringt – die Liebe ist, gelang es ihm zunächst nicht, mit seinem Jähzorn und diversen emotionalen und physischen Verletzungen auf seiner Persönlichkeitsebene fertig zu werden. Die Tatsache, dass auch er ein Ausdruck von Licht und Liebe sein musste, blieb ihm ein Mysterium.1986, nachdem er Monate mit einer sich stetig verschlimmernden Erkrankung zugebracht hatte und keine Heilung in Sicht war, begriff er schließlich, dass er nach einem Glaubenssatz lebte, über den er sich bereits erhaben geglaubt hatte, nämlich: „Leiden führt zu Wachstum.“ Er stellte fest, dass er sich hasste ebenso wie seinen Schmerz und seine Unfähigkeit, den Glaubenssatz loszulassen. Doch schließlich zwang er sich, trotz entstellender Schwellungen im Gesicht, in den Spiegel zu schauen und sich selbst zu sagen, dass er sich selbst wahrhaft liebe. Als er sich das tatsächlich selbst wirklich glauben konnte, erkannte er sein wahres Wesen. Damit schwand seine Identifikation mit seiner Persönlichkeit. Das Wissen, dass auch er selbst ein Ausdruck von Licht und Liebe ist, war nun kein Mysterium mehr, sondern eine Erfahrung, die sein Leben tiefgreifend veränderte. Innerhalb von zwanzig Minuten verschwanden die Schwellungen, er war restlos geheilt, überwand die Angst vor dem Tod, verschmolz mit seinem wahren Selbst und erreichte eine erleuchtete Ebene des Bewusstseins, die sich seitdem stetig ausweitet.

 

Kampf gegen die Natur = Kampf ­gegen uns selbst

Ohne Urteil oder Kritik stellt Michael fest, dass der Mensch irgendwann den Fehler gemacht hat, sich als getrennt von der Natur und nicht als ein Teil derselben wahrzunehmen. Stattdessen versucht er, sie sich untertan zu machen, was letztlich in einen Kampf gegen sich selbst gemündet hat (denn alles ist eins) und uns krank, unglücklich, unzufrieden und entwicklungsresistent macht. Wenn der Mensch jedoch nicht nur technologisch wachsen will, dann muss er sich – nicht nur intellektuell, sondern mit seiner bewussten Intelligenz – dem Leben und der Natur stellen. Das aber ist nur möglich, wenn er an sich selbst arbeitet, seine Intelligenz entwickelt sowie seine Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität auf allen Ebenen schult und für das eigene Handeln die Verantwortung übernimmt. Wenn wir uns für die Gesundheit und die Pflege der Natur entscheiden, bedarf es eines entsprechenden heilsamen Umgangs mit uns selbst – denn solange wir mit uns selbst und unserem Leben in Unfrieden sind, Ängste haben und uns als ohnmächtig begreifen, manifestieren wir stetig nur ein frustriertes Scheitern in allen Dingen.

Jeder von uns ist ein Wesen aus Licht und Liebe und unsere wahre Natur metaphysisch , unsterblich, multidimensional und zeitlos. Nur wenn wir das zutiefst begreifen und leben, werden wir unserer wahren Natur gerecht. Das bedeutet, bewusst Verantwortung zu übernehmen für das, wer wir in Wahrheit sind; Respekt vor der Verbundenheit mit allem-was-ist und die Notwendigkeit, unser Fühlen, Denken und Handeln immer bewusst zum Wohl allen Seins zu gestalten. Dies lebt Michael Roads und vermittelt es auch mit Erfolg in seinen Seminaren.


Abb: © Maksim Samasiuk – Fotolia.com

Von Michael Roads gibt es bisher acht Bücher auf Deutsch (u.a. „Mit der Natur reden“, „Jenseits der Grenzen der Wirklichkeit“ und „Pforte zur Unendlichkeit“). Das neueste, „Geheimnisse von Jenseits und Diesseits“, erscheint im Mai 2013 bei Schirner.

 

Veranstaltungen in Berlin (mit Übersetzung)
Vortrag: 16. Mai 2013, 19-22 Uhr
im Gallitheater, Oranienburger Str. 32 10117 Berlin, S-Bahn Oranienburger Str., 12 € (15 € AK)

5 Tage Intensivseminare: 22.-26. Mai und 29. Mai – 2. Juni 2013,
im EDEN*****,
Breite Straße 43, 13187 Berlin
Kosten: 640 € pro Person, 1.200 €
pro Paar, incl. Tagesverpflegung
Alle Infos unter www.michaelroads.de/events

Info und Anm. unter T. 0151-42 33 99 11 oder
info@michaelroads.de

Michael Roads nimmt am Rainbow Spirit Festival Karlsruhe vom 18.-19. Mai 2013 teil

Infos unter www.rainbow-spirit-festival.de

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