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Warum machen wir etwas? Weil wir anscheinend müssen, sollen, weil „man“ es so macht? Oder weil wir es aus tiefstem Herzen wollen? Und wie fühlt sich der Unterschied an? Die Bindungsenergetik sagt: Folgen wir unserer ureigenen Antriebskraft und Motivation, erleben wir Zufriedenheit und Stärke – statt Erschöpfung, Langeweile und Sinnlosigkeit – in jeder unserer Handlungen.

Ein Mensch ist immer in Bewegung, selbst in Ruhe bewegt ihn sein Atem und das Pulsieren des Herzschlages zeugt von permanenter Bewegung. Bewegt-Sein ist ein elementarer Zustand jedes Menschen. Deshalb stehen im Zentrum der bindungsenergetischen Therapie die Fragen: Wofür setzt sich ein Mensch von alleine und leicht in Bewegung? Was führt bei ihm zur Zufriedenheit und zum Wohlgefühl? Aus bindungsenergetischer Sicht ist es also von großer Bedeutung, dass sich der Einzelne darüber bewusst werden kann, was ihn antreibt, in Bewegung setzt, motiviert. Welche Motivation Ausdruck seiner Gesundheit ist und welche nicht und welchen Einfluss Psychotherapie darauf nehmen kann.

Motivation ist der Schlüssel zur Gesundheit

Unsere Motivation ist ein Schlüssel zu unserer Gesundheit. „Das liegt mir“, „Hier komme ich in Fahrt“ sind Aussagen, die wir machen, wenn ein gesundes Zusammenspiel von Emotionen, Geist und Körper vorliegt. Veranlagungen und Erfahrungen ergänzen sich im Sinne des eigenen Wohls. Wir folgen unserer Antriebskraft, unserer Motivation und erleben Zufriedenheit und Stärke vom ersten Bewegungsimpuls an bis hin zur Handlung. Aber wir kennen auch Formen von einseitiger, gestörter oder mangelhafter Motivation, Motivationslosigkeit oder Fehlmotivation und ihre gesundheitlichen Folgen. Dann erleben wir unseren Alltag als belastend, anstrengend, langweilig, erschöpfend, uninteressant oder sinnlos. Die Bindungsenergetik hat ihr therapeutisches Augenmerk auf das Erfassen unserer gesunden Motivation gelegt: wie wir diese erkennen und stärken können mit dem Ziel, dass der Einzelne wieder zu seiner gesunden Motivation zurückfindet.

Bindungsenergetische Therapie: Aus dem Tun Kraft schöpfen

Innerhalb der bindungsenergetischen Therapie wollen wir herausfinden, ob wir aus dem, was wir tun, Kraft schöpfen oder ob eher das Gegenteil geschieht. „Was stärkt uns“ und „Was schwächt uns“ sind ausgezeichnete Indikatoren, die uns Richtung Gesundheit leiten können. Was nehme ich mit Schwung in Angriff und bin mit dem zufrieden, was dabei herauskommt? Was geht mir leicht von der Hand und ich fühle mich wohl dabei? Das sind Fragen, auf die wir in der Therapie eine Antwort finden.

Die Erfahrung in der bindungsenergetischen Therapie zeigt, dass die Stärkung der aufbauenden Prozesse uns in Gesundheitszustände bringen kann. Wir sind dann guten Mutes, guter Hoffnung, setzen auf unsere Liebe oder folgen unserer Lust. Diese Gesundheitszustände zeichnen sich durch motivierende Gefühle wie Mut, Hoffnung, Liebe oder Lust aus. Die ungesunden Zustände voller Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Isolation oder Erschöpfung, oft einhergehend mit körperlicher Symptomatik wie Schlafstörungen, Schmerzen, Tinnitus, Herz-Kreislaufproblemen usw., die den Betroffenen zur Therapie führten, werden positiv beeinflusst.

Emotionen, die sich daran binden, wie Angst, Wut, Neid oder ähnliche lassen nach. Wieder in Kontakt zu unseren motivierenden Gefühlen zu kommen ist richtungsweisend, und durch die Methoden der Bindungsenergetik können wir das auch gewährleisten.

Motor Eigenmotivation

Im Grunde ist jede Bewegung auf einen Beweggrund zurückzuführen, ein Motiv, das sich aus einem Bedürfnis entwickelt. Schon als Kind haben wir elementare Bedürfnisse. Ein Kind braucht ein Umfeld, das seine Bedürfnisse versteht und unterstützt. Eine Balance zwischen den Sicherheit gebenden Bedürfnissen (nach Nähe, Unterstützung, Geborgenheit usw.) und den Bedürfnissen nach Entwicklung (nach neuen Lernerfahrungen, Herausforderungen, Freiheit, Eigenständigkeit oder Ähnliches) wird dabei angestrebt.

Wenn das gewährleistet ist, kann das Kind sich gesund entwickeln. Wenn ein Kind keine ausreichende Unterstützung erfährt, muss es selbst für seine emotionale Stabilität und Sicherheit sorgen und wird bindungsaktiv, das heißt, es sorgt zum Beispiel durch Klammern für eine sichere Bindung. So kann ein Kind, das mit seinen neugierigen Fragen nicht gehört wird, sondern nur durch Folgsamkeit Anteilnahme erfährt, später als Erwachsener die Anteilnahme der Anderen suchen, indem es ein pflichtbewusster Mensch wird. Dieser Erwachsene verfolgt aus bindungsenergetischer Sicht einen ungesunden Beweggrund, er ist durch frühere Erfahrungen geprägt und folgt seiner geprägten Motivation. Er erfährt, dass sein Bedürfnis nach Anteilnahme nicht gestillt wird. Mit dem Ergebnis, dass er sich oft nicht am Geschehen beteiligt und fehl am Platze fühlt, so dass Unzufriedenheit sein Leben bestimmt.

Motivation – Die Kraft liegt in dir

Ziel der Bindungsenergetischen Therapie ist es, einer Person erfahrbar zu machen, welche Grundbedürfnisse in ihrer Persönlichkeit liegen und gesunde Beweggründe bzw. Motive hervorbringen. Ein weiteres Ziel ist es, dass die Person diese unterscheiden kann von der Motivation, die sich aus ihren prägenden Erfahrungen ergibt. Im Sinne der gesunden Motivation ist es eine Notwendigkeit, dass wir unsere in unserer Person liegenden Grundbedürfnisse erkennen und diese für uns als unabdingbar anerkennen. Wie sieht es mit diesen Grundbedürfnissen in obigem Beispiel aus? Dieser Mensch ist voller Energie, vital und in seinem Element, wenn er seinem Mitteilungsbedürfnis folgt und sich geistig austauscht. Dann übernimmt er Verantwortung für die Gesprächsthemen und ist voll bei der Sache. Das Mitteilungsbedürfnis und das Bedürfnis nach geistigem Austausch sind Bestandteile seiner gesunden Motivation. Wenn er diesen Bedürfnissen in seinem Leben Raum gibt, trägt das zu seiner psychischen und physischen Gesundheit bei.

Um im Beispiel fortzufahren: Als dieser Mensch seine Grundbedürfnisse ernst nahm und Erfahrungen darin machte, baute sich sein Selbstvertrauen auf. „Voller Vertrauen sein“ ist sein Gesundheitszustand. Wie oben schon aufgeführt, stellt sich im Verlauf der Therapie ein Gesundheitszustand ein. Und dieses Vertrauen verliert er auch dann nicht, wenn sich ihm ein Problem in den Weg stellt, wenn es mal schwieriger wird. Er ist befähigt, Herausforderungen die Stirn zu bieten, sich selbst zu disziplinieren, an seinen Themen dran zu bleiben und seine Ziele zur Sprache zu bringen. Dabei setzt er seine Fähigkeit, gut mit seinem Gegenüber zu kommunizieren, ein. So kann sich seine Persönlichkeit entfalten.

Auf unsere Begabungen bauen

Wenn wir die Aussagen zu unserem Beispiel aus bindungsenergetischer Sicht noch genauer betrachten, sehen wir, dass eine Fähigkeit, eine Begabung der Person zum Vorschein gekommen ist. Seine Kommunikationsfähigkeit befähigt diesen Menschen, in seinem Sinne für sein Wohl zu sorgen und in den Austausch mit den Anderen zu gehen, was sein Vertrauen wiederum stärkt. Die eigenen Begabungen sind ein weiteres Element, das zur gesunden Motivation gehört. Ohne unsere Begabungen verliert jede Eigenmotivation ihre Umsetzbarkeit. Unsere Begabungen befähigen uns, am Leben in unserem Sinne teilzunehmen. Die Erfahrungen in der bindungsenergetischen Therapie zeigen, dass wir oft unsere Begabungen nicht wahrnehmen oder sie als nicht bedeutsam erachten. Im Zuge der Therapie kommen unsere Talente wieder in die Selbstwahrnehmung, können sich entfalten. Wir können schrittweise wieder auf unsere Begabungen bauen, Zuversicht stellt sich ein. Die Voraussetzungen für eine zufriedenstellende Umsetzung sind gegeben.

Wir haben nun einen Einblick in die emotionalen und körperlichen Aspekte im Sinne der gesunden Motivation bekommen. Um auch den geistigen Aspekt zu erfassen, betrachten wir den Prozess weiter. Wenn wir unsere eigenen Anliegen verfolgen, die wir vom Herzen aus wollen, für die wir unsere Begabungen einsetzen wollen, bei denen unsere motivierenden Gefühle mitschwingen, erwächst daraus eine innere Klarheit. Klare Gedanken getragen durch eine bestimmte Form wie zum Beispiel Vorstellungen, Meinungen, Wünsche, Visionen oder Ähnliches zeichnen sich ab. Wie sich eine Person Klarheit in ihren Gedanken verschafft, ob es diese überhaupt gibt, wie sie sich daran orientiert, ob eigene Gedanken in ihr heranreifen und diese Klarheit in ihr wecken und ob ihr dies eine Orientierungssicherheit gibt – auch das bedarf der therapeutischen Aufmerksamkeit und ist Teil der Bindungsenergetik.

Fazit Bindungsenergetische Therapie und Motivation

Die Aufgabe, die sich die bindungsenergetische Therapie gestellt hat, liegt vor allem in der Stärkung der gesunden Motivation. Unsere motivierenden Grundgefühle, unsere Beweggründe und unsere Begabungen werden mit jeder bindungsenergetischen Sitzung erfahrbar, und im alltäglichen Handeln können sich diese Erfahrungen weiter festigen. Emotionen, Fähigkeiten, Gedanken und Bewältigung werden dann immer mehr als ein gesundes Zusammenspiel erlebt. Wir werden zunehmend in die Lage versetzt, für unser Wohlergehen selbst zu sorgen – Zuversicht, Zufriedenheit und Klarheit bauen sich auf. Die Aufdeckung der gesunden Motivation setzt die Elemente in uns frei, die wir für ein zufriedenes und unabhängiges Leben in uns tragen, eingebunden in ein für uns stimmiges soziales Gefüge.

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