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Die Zahl der Medien nimmt immer mehr zu. Doch nicht jeder Kanal ist rein von Persönlichem und bürgt für Duchsagen, die von höheren Ebenen kommen. Gibt es eine Möglichkeit, gechanneltes Material zu beurteilen.

Ich weiß es noch wie heute, wie alles anfing – damals Mitte der Achtziger Jahre. Da war ich noch „hauptberuflich“ Mutter und saß auf einem Spielplatz, meinen kleinen Jungen im Sand spielend vor mir. In den Händen hielt ich Manuskriptseiten in englischer Sprache – und meine Tränen kullerten unaufhaltsam in den Sand.
„Endlich, endlich Nachricht von zu Hause“ – war alles, was ich denken konnte. Wie lange hatte ich darauf gewartet, wie einsam hatte ich mich gefühlt – und da, vor mir, endlich ließen „sie“ sich hören – meine himmlischen Freunde.

Diese Manuskriptseiten sollten später zu dem Klassiker – heute würde man es Kultbuch nennen – „Aufruf an die Lichtarbeiter“ werden.
Und geschrieben hatte es Sanat Kumara – kein Geringerer als der Leiter unseres Planeten.

Gechannelt hatte es Rhea Powers, die Amerikanerin, die in Deutschland bekannt wurde und mit Janet McClure und Gerta Butler zu den großen Medien gehörte, die das New-Age-Material „herunter“-brachten, das das Bewusstsein dieses Landes verändern sollte.

Die Gretchenfrage der gechannelten Literatur

Durch sie wurden wir vor allem mit der sogenannten Hierarchie oder den „Aufgestiegenen Meistern“ wieder bekannt – unseren alten Lehrern, die uns schon seit Jahrtausenden begleiten, aber die wir vergessen hatten. Djwhal Khul, der Tibeter, durch Alice Bailey und Janet McClure, war der erste, der wieder an sie erinnerte.

Und woran erkenne ich ihre authentischen Energien, wie schließe ich Irrtümer aus? Das ist die Gretchenfrage der gechannelten Literatur. Ich weiß, viele wollen – gerade weil es nicht leicht scheint – das Kinde mit dem Bade ausschütten und das Channeln grundsätzlich ablehnen. Und manchmal bin ich selbst in der Versuchung, wenn ich einiges bedenke, was mir da oft widerfährt. Doch trotzdem – es lohnt sich zu unterscheiden. Wenn ich nur bedenke, was wir alles nicht wüssten, ohne die Nachrichten aus den anderen Dimensionen. Es hat unseren Horizont doch ungeheuer geweitet.

Freiheit und Selbstverantwortung

Für mich sind diese Nachrichten allerdings nicht „die Bibel“, der ich blind gehorche; nein, es sind Ansichten, Ratschläge, die ich erwägen kann. Ich bin es, die darüber entscheidet, ob ich sie verwende. Diese Freiheit wird von einer Wesenheit hohen Ranges übrigens immer gewährt. Das ist eines der Merkmale, die Spreu vom Weizen zu trennen. Freiheit und Selbstverantwortung – danach muss man suchen, wenn man ja sagen soll zu einem gechannelten Text. Wo Druck oder Zwang in irgendeiner – und sei es auch noch so versteckten Form ausgeübt wird, stimmt etwas nicht; denn „drüben“ in den unkörperlichen Reichen gibt es natürlich genug Vielredner und Wichtigtuer, die sich gerne bemerkbar machen möchten.

Dem Herzen vertrauen

Wie fühle ich mich? sollte die Frage sein. Gut? Wohl? Warm? Anerkannt? Gewürdigt? Geliebt? – Wenn nicht, Hände weg davon. Vertrauen wir unserem Herzen in dieser Frage: Unser Herz weiß.

Die Lehrer – Sanat Kumara, Vywamus, Djwhal Khul, St. Germain, El Morya, Lady Nada, um nur einige zu nennen, Maria und Jesus natürlich – bei Ihnen ist man sicher. Vorausgesetzt, der „Kanal“ (engl. channel) hat sie „rein“ durchgebracht. Und da muss man natürlich fast immer Abstriche machen, denn wo, bitte, gibt es einen Menschen, der vollkommen ist? Auch hier gilt: Hört sich ein Meister „zwingend“ an, ist er es nicht. Gott zwingt nie. Gott gewährt Freiheit, Gott liebt uns alle immer und bedingungslos.

Doch in Gottes Haus gibt es viele Wohnungen, wie es heißt. Lernen wir, den Kontakt zu jenen anderen Bewohnern zu pflegen, denn sie sind Freunde mit brauchbaren Vorschlägen. Der Platz reicht hier leider nicht aus, um von den geliebten Engeln zu sprechen, die sich auch immer mehr „unters Volk mischen“. Heißen wir sie willkommen. Lehrer, Freunde, Engel – alle per „Kanal“ auf unserer Frequenz – was wollen wir mehr? Wir sind gesegnet!

 

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