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Tag für Tag, jede einzelne Sekunde, wirkt im Körper jeder Frau ein sogenannter Mondpunkt, der ihre Gefühlswelt maßgeblich steuert – einer von elf. Diesem beeindruckenden Umstand zum Trotz gibt es bisher nur wenig Wissen über Wirken und Möglichkeiten der Mondpunkte. Alexandra Schumacher und Dana Stechow erforschen den Einfluss der Mondpunkte auf uns und unsere Beziehungen.

Im Wechselbad der Gefühle

Mondpunkte sind im Körper genau lokalisierte, energetische Zentren, ähnlich wie die Akupunkturpunkte der chinesischen Medizin. Yogi Bhajan, der Meister des Kundalini-Yoga, hat die Mondpunkte bekanntgemacht. Laut diesen Lehren wird im weiblichen Körper alle zweieinhalb Tage ein anderer Mondpunkt aktiviert. Jeder Mondpunkt birgt sein eigenes Potential, das sich während der aktiven Zeit verstärkt zeigt und nutzen lässt. Außerdem beeinflusst er auch die Emotionen, mit denen wir durch den Tag gehen, und hat Einfluss darauf, wie wir die Welt betrachten.

Im Mondpunkt der Oberschenkel zum Beispiel liegt das Potenzial im Spüren der eigenen inneren Kraft. Nutzen wir diese Kraft, können wir uns selbstbewusst und klar ausdrücken. Der Zugang zur Kreativität gelingt in diesen Tagen besonders leicht. Die Mondkraft kann sich in diesem Falle aber auch darin ausdrücken, dass wir uns nur schwer konzentrieren können, den Fokus nicht halten und uns allzu leicht ablenken lassen. Einen Überblick über alle Mondpunkte sowie deren positive, negative und neutrale Aspekte zeigt die folgende Tabelle:

Mondpunkte-Tabelle

Mondpunkte-Tabelle

Die Mondenergie wird in der Frau über das Kinn aufgenommen. Von dort fließt sie zu einem der elf Mondpunkte. Nach zweieinhalb Tagen wechselt die Frau in den nächsten Mondpunkt. So durchlebt frau in jedem Mondzyklus von Natur aus ihr eigenes Wechselbad der Gefühle. Dabei hat jede Frau ihre eigene Reihenfolge, in der die Mondpunkte aktiviert werden. So kann zum Beispiel bei einer Frau auf den Mondpunkt des Nackens der Oberschenkel-Mondpunkt folgen, während bei einer anderen der Haaransatz dran ist. Die Reihenfolge ist bei jeder Frau individuell und bleibt von ihrer Geburt bis zum Tod in der Regel unverändert. Nur bei Missbrauch oder Schock-Erlebnissen kann sich die naturgegebene Reihenfolge verändern.

Auch der Mann hat einen Mondpunkt. Dieser sitzt am Kinn, an dem sich auch die Einlasspforte der Mondkraft für die Frau befindet. Da beim Mann nur ein Mondpunkt wirkt, ist seine Gefühlswelt von Natur aus nicht so stark von der Mondkraft beeinflusst wie die der Frau mit ihren elf Mondpunkten.

Kennen Mann und Frau die Lehre der Mondpunkte, ist ein tieferes Verständnis vom So-Sein des Anderen möglich. Im besten Falle schätzt die Frau zum Beispiel die Geradlinigkeit des Mannes als Gegenpol zu ihrer weiblichen Wandlungskraft. Und der Mann hat Verständnis für die weibliche Natur des Wandels, ohne dass er ihn in sich selbst erleben muss. Dieses Wissen kann den Mann entlasten und zeitgleich der Frau den Raum geben, den sie benötigt, um sich selbst mit allem erfahren zu dürfen, was sie ausmacht.

Wenn dagegen der Mann erwartet, dass die Frau konstant in ihren Gefühlen sein soll, und die Frau vom Mann fordert, ihre Wechselhaftigkeit mitzuempfinden, sind Probleme und Missverständnisse vorprogrammiert. In der Beziehung braucht es das Erkennen und Anerkennen dessen, was Frau und Mann von Natur aus mitbringen.

Mondpunkte-Forschung bei der Frau

Alexandra Schumacher bekam das Wissen über die Mondpunkte vor gut zwanzig Jahren im Rahmen ihrer Ausbildung zur Kundalini-Yoga- Lehrerin übermittelt. Alexandra: „Ich kenne bisher keine Frau, die um ihren eigenen Rhythmus weiß. Das liegt daran, dass die theoretische Lehre sich nicht eins zu eins auf das praktische Erleben der Frau übertragen lässt. Wir haben erkannt, dass jede Frau in ihren Mondpunkten ihre individuellen Erfahrungen gespeichert hat. Diese sind weit spezieller und zum Teil komplexer, als sie in den Lehren beschrieben sein können. Als ich Dana Stechow und ihre Methode der Intentions-Verreibung kennenlernte, entstand unsere Vision, jeder Frau erstmalig die Möglichkeit zu geben, jeden Mondpunkt an sich selbst zu erfahren.“

Dana Stechow: „Du verreibst dich mittels Mörser, Pistill und Milchzucker, indem du deine Aufmerksamkeit auf deinen Mondpunkt richtest. Bei diesem kontemplativen, alchemistischen Prozess erfährst du deine eigenen Themen zu dem jeweiligen Mondpunkt. Blockaden werden bewusst und im Gong-Verreibe-Prozess durchschritten – bis Lösungsimpulse sich zeigen. Alles Wissen liegt in dir selber. Du bist es, die diesen Weg geht. Du bringst dir deine Schätze selbst ins Bewusstsein und machst dir dein Wissen zugänglich, in einem Kreis von Frauen, die genau wie du diesen Weg gehen.“

Mit ihren medialen Fähigkeiten erhalten Dana und Alexandra Informationen und bringen diese als Heilimpulse in die Gruppe. So verreibt jede Frau ihr Thema und wird von Dana und Alexandra unterstützt und gehalten, um tiefe Transformation zu erleben. Alexandra unterstützt den Prozess auch mit Yogaübungen für den speziellen Mondpunkt und spielt im gesamten Verreibungsprozess ihren Symphonie-Gong, so dass wichtige Informationen – die vielleicht Jahrzehnte festgehalten wurden –, aus dem Nervensystem entlassen werden und ins Bewusstsein der Frau gelangen können.

Dana und Alexandra haben zum Beispiel den Mondpunkt „Haaransatz“ verrieben. Von diesem sagt die Lehre, dass die Frau entweder stabil und in ihrer wahren Weiblichkeit sei oder sich von sich selbst getrennt fühlt. In der Verreibung haben die Frauen jedoch vor allem durchlebt, wie und weshalb sie sich selbst davon abhalten, ganz bei sich zu sein. Das hatte bei jeder andere Gründe und fühlte sich auch bei jeder anders an. Eine Teilnehmerin zum Beispiel beschrieb, wie sie mit ihrem Fokus immer im Außen, vor allem bei ihrem Partner ist, nur um nicht den nächsten Schritt für sich selbst gehen zu müssen. Eine andere erzählte, dass sie sich immer etwas geschämt hat, Mädchen zu sein. „Meine Mutter wollte lieber einen Sohn, denn ein Mädchen zu sein bedeutet automatisch, dass man ein leidvolles Leben führen muss. Das, was ich als männlich missinterpretiert habe, das Starke und die aufrechte Haltung, das ist gar nicht männlich, sondern mein weibliches Potenzial. Diese Blockade, diese Idee, als Frau muss man leiden und schwach sein, das stimmt gar nicht. Das konnte ich heute komplett auflösen.“

Das ist die Stärke des Gong-Verreibeprozesses: Selbstverständliche, übernommene Glaubenssätze und negative Gewohnheiten werden über den Verreibeprozess bewusst und können dadurch losgelassen werden.

Mondpunkt Brüste: Geben & Nehmen

Beim letzten Treffen haben wir den Mondpunkt „Brüste“ verrieben. Laut Lehre des Kundalini-Yoga sind wir Frauen in unseren „Brüste-Tagen“ voller Mitgefühl und geben ohne Ende. Die meisten Frauen fühlten sich jedoch resigniert, lust- und kraftlos. Die Libido war im Keller. Sie waren wie ausgetrocknet, fühlen sich leer im Kopf und wussten nicht, wo sie Energie zum Geben hernehmen sollten. Manche Frauen haben so viel übernommen, dass sie „voll“ waren. Sie mussten erst mal das, was nicht zu ihnen gehörte, abgeben, bevor sie wieder aus einem natürlichen Fluss heraus geben konnten. Eine Frau erkannte in der Verreibung den Glaubenssatz: „Geben ist seliger als Nehmen.“ Da sie dadurch nicht nehmen konnte, war sie so leer, dass sie auch nichts mehr zu geben hatte. Eine andere Teilnehmerin beschrieb einen Schmerz, den sie von anderen auf ihre Brust geladen hatte. „Ich habe das vorher noch nie so wahrgenommen. Ich musste dann weinen, und das hat mich befreit. Es sind nicht meine Schmerzen, ich muss sie nicht zu sehr in meinen Körper reinnehmen. Durch das Weinen habe ich eine Verbindung zu meiner Schwester, Mutter und Oma gespürt. Ich fand gut, dass die Frauen da sind. Ich hab manchmal Schwierigkeiten mit Frauen. Für mich war es total gut, hier in dem Frauenkreis zu sein.“

In dieser Gruppensitzung zeigte sich auch, dass die von Mutter und Großmutter vorgelebte Art des Gebens und Nehmens im Mondpunkt der Brüste gespeichert wird. Und dass es ein kollektives Feld gibt, das uns Frauen vorschreibt, was wir geben müssen und was wir nehmen dürfen. Diese tiefliegenden Muster aufzulösen, sehen wir als eines der Themen unserer Zeit, da auch Unfruchtbarkeit und schwache Libido wichtige Beziehungsthemen sein können.

Wenn wir geben und nehmen, was uns gut tut, kann unser Partner uns so erfahren, wie wir wirklich sind. Dann können wir uns auch dem Partner rückhaltlos hingeben, ohne dass wir uns leer und aufgebraucht fühlen. Die Libido fließt und es gibt genügend Energie für eine natürliche Empfängnis. Das Potenzial einer gesunden Grenzsetzung, also einer von uns selbst bestimmten Art zu geben und zu nehmen, können wir über die Auseinandersetzung mit dem Mondpunkt Brüste freilegen.

Mondpunkte und Beziehungen

Die meisten Konflikte in Beziehungen entstehen, wenn Bedürfnisse nicht klar kommuniziert werden. Die Bedürfnisse der Frau werden nun aber auch durch die Mondpunkte maßgeblich mit beeinflusst und können auch hier alle paar Tage eine andere Färbung annehmen.

Und hier liegt die große Chance in der Auseinandersetzung mit den Mondpunkten. Da jeder Mondpunkt den Frauen andere Emotionen, Herausforderungen und Potenziale bringt, können Frauen Stück für Stück erkennen, welches Bedürfnis sie jetzt gerade haben, und das an ihre Partner kommunizieren: Kuscheln und Schmusen? Oder in den Arm genommen werden, um sich in den eigenen Unsicherheiten annehmen zu lernen? Oder in Ruhe gelassen werden, um etwas auszubrüten? Oder einfach nur zuhören, weil es gerade so viel mitzuteilen gibt? Im Mondpunkt der Ohrläppchen finden wir zum Beispiel das Bedürfnis, eigene Werte zu hinterfragen. Dies kann ein guter Moment sein, zu Hause zu bleiben und in sich zu gehen, anstatt sich an diesem Tag zu verabreden. Denn im unerlösten Mondpunkt ist Frau durch ihre Härte sich selbst gegenüber auch empfindlicher gegenüber Kritik im Außen als in anderen Mondpunkten.

Es gibt auch einen „gefährlichen“ Mondpunkt. Der Partner sollte erfahren, wenn Frau spürt, dass sie in diesen Mondpunkt kommt. Das ist der Mondpunkt in den Wangen. Selbst die Fliege an der Wand stört. Frau ist mürrisch, gereizt und geladen. Streit und ein schiefer Haussegen werden oft von diesem Mondpunkt eingeleitet. Da hilft es dem Mann und der Beziehung, zu wissen, dass hier äußerste Behutsamkeit gefordert ist. In diesen Tagen braucht Frau einen liebevollen Raum, damit sie bewusst und gezielt alles angehen kann, was sie gerade reizt. Soll eine Partnerschaft wirklich gut sein, braucht es gerade an den „Wangentagen“ männliche Gelassenheit und einen Raum für die Frau, so dass nichts Wertvolles und Kostbares in die Brüche geht.

Mit dem Wandel schwingen

Das Wechselbad der Gefühle, das als PMS (Prämenstruelles Syndrom) oder „hysterisch“ oder „typisch Frau“ belächelt wird, bekommt durch das Wissen um die Mondpunkte einen neuen Kontext. Es gibt der Frau die Möglichkeit, sich selbst zu erkunden und sich in all ihren Aspekten zu erfahren. Uns geht es nicht darum, etwas wegmachen zu wollen, Kontrolle über Gefühle zu lernen oder Stimmungsschwankungen wegzutherapieren. In unseren Gruppen geben wir jeder Frau den Raum, mit allem mitzuschwingen, was sie ausmacht.

Die Arbeit mit den Mondpunkten verbindet Frauen mit ihrer natürlichen Kraft. Dafür muss frau wieder lernen, in sich zu gehen, abzutauchen, bis zum eigenen Grund zu sinken. Dies ist die Basis dafür, dass sich frau in der Beziehung ohne Angst und Unsicherheit dem Partner öffnen kann. Letztlich wird jede Beziehung gestärkt, wenn die Partnerin lernt, sich selbst zu spüren, alles sein zu dürfen und sich damit auch zu zeigen. Das Forschen geht weiter: Welche Chancen eröffnen sich, wenn Frauen mit den Mondpunkten mitschwingen? Welchen Beitrag leisten sie dann für das Erschaffen neuer Bilder von Weiblichkeit auch in der Gesellschaft? Es braucht neue Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit in Mann und Frau und vor allem ein bedingungsloses Ja zu sich selbst, damit Beziehungen und die Gesellschaft gesund wachsen und blühen dürfen.

Zusätzlich zu den Gruppensitzungen zum Thema Mondpunkte bieten Alexandra Schumacher und Dana Stechow auch Gong-Verreibungen zu den Archetypen Weiblichkeit und Männlichkeit an. Denn wenn wir männliche und weibliche Kraft in uns zur Verfügung haben, können Verletzungen und Projektionen zurückgenommen und ausgeheilt werden. Dann findet wirkliche Begegnung statt.

 


Mondpunkte-Gong Verreibung

Mondpunkte-Gong-Verreibung

In einem kontemplativen, alchemistischen Prozess werden mittels Mörser, Pistill und Milchzucker die Themen eines Mondpunktes ähnlich wie in der Homöopathie verrieben, indem die Teilnehmer ihre Aufmerksamkeit auf ihren Mondpunkt richten und dabei wahrnehmen, was an Gedanken und Gefühlen bei ihnen ins Bewusstsein tritt. Dabei werden eigene Blockaden bewusst und im Gong-Verreibe-Prozess durchschritten – bis Lösungsimpulse sich zeigen. Durch die unterstützenden Schwingungsimpulse des Gongs können sich Blockaden im Nervensystem lösen und teils jahrzehntelang fest gehaltene Informationen wieder an die Oberfläche kommen und bewusst werden.

 


Autorinnen:

Alexandra-Schumacher


Alexandra Schumacher

spielt seit zwölf Jahren ihren Symphonie-Gong für Gruppen. Alexandra bildet zudem Yogalehrer, Therapeuten und Privatpersonen zu Gongspielern aus. Mehr dazu auf www.gongdich.de.
Für Einzelpersonen und Paare hat sie eine eigene Gongtherapie entwickelt. Ihre Hellsichtigkeit hat sie von der Familie ihres Vaters. Alexandra erkennt Karma- und Ahnenthemen, auch in den Mondpunkten, und bearbeitet diese in ihrer Gongtherapie. Infos dazu auf www.heilraum.berlin.

 

 

Dana-Stechow


Dana Stechow

ist Heilpraktikerin und Heilkünstlerin. Sie hat homöopathische Substanzverreibungen und Intentionsverreibungen als therapeutische Methode und Mittel zur Selbsterfahrung ins Leben gerufen. In den Verreibungen erfahren und entwickeln die Teilnehmer ihren inneren Heiler selbst. Sie können während der Verreibung innere Konflikte, Probleme und Traumata auflösen und in ihr positives Potenzial bringen. So kann man bei ihr beispielsweise Geld, Archetypen und die Liane der Seelen (Ayahuasca) verreiben, um darauf bezogene Blockaden zu verstehen und tiefliegende Muster zu bearbeiten.
www.danastechow.de

 

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