Anzeige

Egal, was uns Politiker und Atomlobby immer wieder weismachen wollen: Das Letzte, was die Menschheit hat, ist ein Energieproblem. Nun haben Forscher ausgerechnet, dass sogar die Windenergie ganz allein genug Potenzial hat, um die gesamte Menschheit mit Strom zu versorgen. Zuvor wurde dies bereits für Solarenergie und Geothermie bewiesen.

Die Berechnungen der Wissenschaftler von der Harvard University in Cambridge zeigen deutlich: Ein weltweites Netzwerk von Windkraftwerken könnte den gesamten aktuellen und künftigen Strombedarf der Menschheit befriedigen. In den USA könnte beispielsweise das 16-fache des Verbrauchs erzeugt werden, selbst wenn die Anlagen nur auf 20 Prozent ihrer Kapazität laufen würden. Russland allein könnte fast das Zehnfache (!) des weltweiten Bedarfs produzieren.

Für die Berechnungen wurden als mögliche Standorte alle Flächen ausgeschlossen, die sich nahe dicht besiedelter Gebiete oder in waldreichen oder größtenteils schneebedeckten Gegenden befinden. Dafür wurden vor den Küsten bis zu 50 Seemeilen breite Streifen bis zu einer Wassertiefe von 200 Metern mit eingeschlossen.

 

Energie im Überfluss

Das Ergebnis: Weltweit könnten mit Hilfe von Windenergie theoretisch bis zu 1,3 Millionen Terawattstunden (TWh) pro Jahr erzeugt werden. Der weltweite Stromverbrauch lag 2006 nach Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) bei nur 15.666 Terawattstunden – also bei gerade einmal 1,2 Prozent des errechneten Wind-Potenzials.

Die meiste Energie könnte Russland erzeugen, dort allein könnten 140.000 Terawattstunden Windenergie produziert werden – also fast das zehnfache des weltweiten Verbrauchs. Dicht darauf folgen Kanada und die USA.

Die Studie zeigt, dass selbst bei der Konzentration auf eine einzige erneuerbare Energieform der Bedarf der Menschheit problemlos befriedigt werden kann, schreiben die Forscher.

Auch wenn eine Nutzung der Windenergie in diesem Umfang natürlich utopisch ist, sind solche Studien wichtig, um endlich das Märchen der Energieknappheit zu beenden. Wir leben im Überfluss – wenn wir diesen nur intelligent nutzen!

 

Quellen

Text:
Xi Lua, Michael B. McElroya and Juha Kiviluomac: „Global potential for wind-generated electricity“ In: Proceedings of the National Academy of Sciences, 10.1073/pnas.0904101106, 2009.

n-tv.deSpiegel Online

 

Bilder:
Windrad im Sonnenuntergang: Jürgen / Wikimedia

2 Responses

  1. Erfindung

    Windkraftanlagen in der heutigen Form sind noch viiiel zu ineffizient. Man könnte aus der Windenergie noch einiges herausholen.

    Das Problem sind aber die schlechten Flügelprofile.

    Hätte da eine Erfindung, werde deise demnächst als Patent anmelden.

    Mehr darf ich noch nicht sagen.
    Bei interesse an der technologie bitte melden: www.felixschaller.com
    (^^nicht wundern wenn die page nichts mit dem hier zu tun hat, hab auch noch andere hobbies 😉 )

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*