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Wir bewegen uns augenblicklich in eine neue Zeit, einen großen Umbruch in alten Strukturen, wie Finanzsystem, Wirtschaftssystem, Gesundheitswesen Schul-System und vielen anderen. Die Menschheit befindet sich mitten in einem großen Bewußt-Seins-Wandel der Menschheit, einem Prozess der Heilung aller Wesen, der Erde und der Natur. Dabei geht um Akzeptanz, Achtsamkeit, Wertschätzung ohne jegliche Dogmen, um ein Leben in innerem und äußerem Frieden. Und zu diesem neuen Sein auf der Erde bedarf es auch neuen Wohnformen, die dem neuen Bewusstsein ein Zuhause geben können.

Die gegenwärtig wenig inspirierende Architektur wird wieder in fließende, harmonische, organische Formen übergehen und im Einklang mit der Natur gestaltet werden. Ein Zuhause ist mehr als eine Unterbringung, es beeinflusst uns täglich und in vielfältiger Weise. Die Architektur der Zukunft wird deshalb nicht nur Aspekte der Effizienz und Umweltverträglichkeit berücksichtigen, sondern strebt die natürliche höchstmögliche Harmonie des Ganzen an, die alle geomantischen und energetischen Aspekte von Grundstück, Bauherren und Gebäude miteinander in Einklang bringt.

Form und Wirkung

Jede Form hat eine bestimmte Auswirkung auf den Menschen, die Erde und die Umgebung des Bauwerkes, besonders förderliche sind runde, organische Formen, wie wir sie auch in der Natur vielfach vorfinden.

Runde Formen sind der Ausdruck weiblicher Energie. Ein wichtiger Bestandteil unserer jetzigen Zeit ist die Rückkehr zu einem ausgewogenen Zustand von männlichen und weiblichen Energien – in jedem Einzelnen und der Gesellschaft als Ganzes. Dies bringt unsere innere Ruhe zurück und führt auch zu äußerem Frieden.

Zugrunde gelegt ist bei unserer Konstruktion kuppelförmiger organischer Bauwerke der Goldene Schnitt. Bei unseren mathematischen Berechnungen hat sich herausgestellt, dass der Dom im Goldenen Schnitt im Verhältnis 8:5, z.B. bei 8m Durchmesser und einer Höhe von 5m, also einer 5/8 Kugel die bestmöglichste Energie und Akustik hatte. Letztendlich geht es aber in diesem Bewusstseinswandel längst nicht mehr, um mathematische Berechnungen, sondern um eine individuelle Resonanz des Bewohners zur Form, um ein Spüren und Fühlen.

Die neue Rolle des Architekten

Durch die Schwingungserhöhung auf der Erde haben auch Kuppeln inzwischen eine völlig andere Wirkung auf Mensch und Erde, und da jeder Mensch ein Individuum ist, hat auch jeder eine andere Wahrnehmung. Es ist wichtig, dass der Architekt dies erfasst. Viele Architekten haben das Talent, die Häuser eher für sich selbst zu bauen, als sich wirklich tief auf ihre Klienten einzulassen. Es ist hier eine neue Wahrnehmung gefragt, die das Wesen des Bauherrn wirklich erfasst und als Grundlage anerkennt.

Hierfür ist es wichtig, dass der Architekt gemeinsam mit den Kunden einen persönlichen, energetischen Prozess durchläuft, um eine optimale Synthese aus Funktionalität und Wohlfühlqualität des Traumhauses zu erreichen. Dabei gilt es, erst mal sämtliche Wünsche bezüglich Baumaterial, Form und Nutzung sowohl mit Worten, als auch mit Fühlen und Spüren abzuklären, bevor eine Planung beginnen kann.

Hilfreich ist dabei der Bau von Architektur-Modellen, z.B. aus Sperrholz und Kiefernleisten,
da der Bauherr so bereits in dieser Phase einen intensiven Bezug zu seinem zukünftigen Haus
bekommt.

 

Natürliche Materialien

Zur Heilung unserer Erde und für unser eigenes Wohlbefinden spielen natürlich die Baumaterialien eine ganz wichtige Rolle. Holz steht hier unter den nachwachsenden Rohstoffen noch immer auf Platz 1. Holz ist ein langlebiges, lebendiges Material mit großer CO2-Speicherkapazität und damit wichtig für unser Weltklima. Es wächst in größeren Mengen nach, als es verbraucht wird. Wichtig beim Holzbau ist die Verarbeitung von gesundem Holz. Das Schlagen der Bäume sollte im Winter geschehen, wenn die Bäume in ihrer höchsten Kraft sind, am besten kurz vor Neumond von Oktober bis Dezember, eine natürliche Trocknung und lange Lagerung erhöhen die Lebensdauer.

Die teilweise 500 Jahre alten Holzhäuser im Schwarzwald haben zum größten Teil noch eine Bausubstanz wie am ersten Tag – das Wissen des natürlichen Bauens ist also schon sehr alt.

In Verbindung mit Lehm wird ein sehr gesundes Raumklima erreicht, im Sommer wirkt er kühlend, im Winter wird der Wärmedämmwert erhöht. Die Dämmung selbst erfolgt mit Hanf, Flachs oder Zelluloseflocken. Ein solches atmungsaktives Wandsystem ist äußerst wichtig, es hält sämtliche unerwünschten Strahlungen wie Elektrosmog u. a. ab, lässt aber die für den Menschen wichtige kosmische Energie durch. Gründächer sind sehr empfehlenswert und tragen viel zu den Gesamtdämmwerten bei. Viel Glas lässt Licht und die Natur im Haus erscheinen.

 

Ort der Lebenskraft

Ein Gebäude mit organischer Architektur und gesunden Baumaterialien wirkt sich erheblich auf die Lebenskraft der Bewohner aus. Nicht nur Eigenheime, sondern auch Schulen, Kindergärten, Gesundheitshäuser, sollten deshalb optimalerweise in organischer Architektur und mit natürlichen errichtet werden.

Ganz besonders wichtig ist natürlich auch die Energieversorgung im weltlichen Sinne. Inzwischen gibt es eine Vielfalt aus Solar, Photovoltaik, kleinen Windrädern, so dass ein komplett autarkes Haus auch unseren Breitengraden nicht mehr weit entfernt ist. Dies ist nicht nur ökologisch, sondern drückt auch Freiheit aus.

Die zukünftige Wohnform ist das Mehrgenerationen-Wohnen, das sich wieder mehr und mehr verbreitet: Viele Initiativen sind diesbezüglich am Entstehen, zum Teil auch mit Selbstversorgung. Es scheint, immer mehr Menschen bekommen das Bewußt-Sein, auf diese Art wohnen zu wollen, was eine große Hoffnung für die Gestaltung der neuen Erde gibt.

 

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Über den Autor

Avatar of Peter Raschke

Ich bin 55 Jahre alt,geboren in Pegnitz (Oberfranken) gelernter Tischler, künstlerischer Architekt, Lehrer für Modellbau Architektur, ich habe in verschiedenen Privatschulen gearbeitet, unter anderem in Nenas Neuer Schule in Hamburg, diese Arbeit hat sich auch als Therapie herausgestellt. Meine Visionen sind ein Forschungszentrum für Neue Architektur, Baubiologie
und Neue Energien, ein Gemeinschaftswohnprojekt mit Selbstversorgung
und eigener Schule.

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