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Die meisten Menschen sind innerlich für das freie Spiel der weiblichen und männlichen Energien blockiert. Die Folge sind Schwäche, Energiestaus, Krankheiten. Yin-Yang-Tantra-Yoga stellt über bestimmte Übungsfolgen den inneren energetischen Ausgleich wieder her, was den Übenden nicht nur gesünder und zufriedener macht, sondern sich auch auf seine Beziehungen positiv auswirkt.

 

Wer kennt sie nicht, diese Klischees: Yogis sind auf dem Kopf stehende Verknotungskünstler, Tantra ist ein anderer Name für Gruppensex mit Räucherstäbchen, und die Erde ist eine Sandwüste. Natürlich gibt es das auch. Es muss aber mehr dran sein, sonst gäbe es nicht tausende Yogis und Tantriker. Also ging ich auf Entdeckungsreise – nach außen und auch nach innen. Yoga unterrichtete ich bereits seit 1991 auf der Basis des  Vishwayatan. Ich  besuchte 1998 ein “Aphrodite-Tantra-Seminar”, las die Bücher von Daniel Odier und Diana Richardson und begann, mein Singledasein immer mehr zu hinterfragen. Ich glaube, dass Yoga nur schwer aus Büchern zu erlernen ist. Erst recht Tantra-Yoga. Viele Bücher produzierten neue Fragezeichen. Neugierig buchte ich ein Oster-Single-Seminar, und bald absolvierte ich das erste Jahrestraining. Es zeigte mir Schatten und Licht und weckte verborgene Potenziale. Trotzdem fehlte mir etwas. Ich schaute mich weiter um und kam zum “Institut für Tantrische Vision e.V.” Deren tiefgründige spirituelle Ausrichtung und hohe energetische Arbeit erinnerte mich an das Buch “Tantra-Yoga” vom Dalai Lama, der es als den Königsweg der buddhistischen Meditation beschreibt. “Zufällig” traf ich den Tantra-Yoga-Lehrer Franz Robotka aus Wien und begann in meinen Kursen zu experimentieren. Kreativ stellte ich karanas (Übungsreihen) zusammen und übte sie immer wieder nach neuen Gesichtspunkten. Ich variierte die Intensität einfacher Haltungen und – wie es beim E.max.-Yoga (so nennen es meine Kunden) üblich ist – fließt eine Position langsam aufbauend und vom Atem geführt in die nächste, begleitet von höchster innerer Aufmerksamkeit. Es entwickelte sich eine andere Art von “Energietankstelle”.

 

Was ist Tantra-Yoga?

Tantra-Yoga ist die Verbindung der Gegensätze: Sthira sukham asanam – fest und beweglich in der Haltung sein. Also einerseits eine feste Haltung, Kraft, klare Ausrichtung, Willensstärke, Konzentration auf das Wesentliche – Merkmale, die dem Yang zugeordnet werden. Andererseits das zum Yin gehörende mühelose weiche Fließen, das Nährende, die Geschicklichkeit, die Hingabe an die Schwerkraft und die Absichtslosigkeit. Die Verbindung von beiden ist für Yogis “Shiva und Shakti” in einem. Gott hat keine polaren Gegensätze, er umfasst beide Prinzipien und offenbart in Shakti das unendliche Spiel seiner Energien.

Wozu brauchen wir “Yin-Yang-Tantra-Yoga”? Ich glaube, wir erhalten stets zu den Erfahrungen Zugang, die jetzt dran und wichtig sind, um uns weiterzuentwickeln. Ein Blick in die Geschichte der letzten zirka 100 Jahre zeigt vor allem in Deutschland eine “Verdrehung” der Yin-Yang-Energien. Wieso? Die Helden, die in die Kriege gezogen sind, kamen – wenn überhaupt – als Verlierer wieder. Deren “verlorene” Yang-Energie wurde eigentlich von den zu Hause gebliebenen Frauen dringend gebraucht, um die Kinder durchzubringen und Haus und Hof zu erhalten. Doch der “geliebte Held” kam verändert zurück. Er hatte keine Stärke (Yang) mehr, sondern zeigte sich mit seiner Angst, mit seinen Verletzungen, in seiner Schwäche. Das heißt, das verlorene Yang ersetzte er mit dem von den Frauen frei gewordenen Yin, die durch den Krieg Stärke, also Yang-Qualitäten lernten. Die Kinder wurden so, wie es die Eltern vorlebten – und das Ergebnis sehen wir heute: hohe Scheidungsraten, statistisch die höchste Anzahl an Singlehaushalten, geringe Geburtenrate etc. Viele Männer sind in der Familie nicht wirklich als Männer präsent, sondern leben ihr Yang vor allem beruflich aus. Andererseits lassen sie sich durch Medien und Pornoindustrie zu einem sexuellen Leistungsdruck animieren, was mit zunehmendem Alter immer anstrengender und kräfteraubender wird. Viele Frauen leben zwar ihr gestärktes Yang, können es aber in der Beziehung nicht ablegen, solange der Partner nicht in seiner vollen Yang-Kraft ist. Es entsteht ein “Machtkampf”, der bei beiden zunehmend zu Blockaden in den untersten Energiezentren führt. Es fließt keine Liebe mehr.

Im Yin-Yang-Yoga erfahren wir wieder Präsenz (Yang). Mit bewusst kombinierten Übungen wird das Becken gestärkt und langsam vertrauensvoll geöffnet. Mit der vertieften Atmung kann dann die einströmende Energie optimal ins Fließen, in die Ausdehnung kommen und uns nähren (Yin). Wir stärken Yin und Yang gleichzeitig und balancieren es auf einem hohen Level aus. Wir schenken uns selbst und unseren Beziehungen höchste Aufmerksamkeit. So ermöglichen wir uns einen wertschätzenden Zugang zur Fülle des Lebens, zur Lebenslust und -kraft spendenden Ekstase, zur Power und Gelassenheit auf allen Ebenen. Die Zeit ist reif für diesen Bewusstseins- und Sinneswandel.

Ihre Praxis-Übungs-CD “Vinyasa krama – Weg der kleinen Schritte” mit Basisübungen gibt es unter info@emax-yoga.de

Workshops mit Ilona Strohschein:
26.6.2011: Berliner Yoga-Festival: Shiva-Shakti-Energie-Flow – Yin-Yang-Tantra-Yoga
26.-28.8.2011: Yoga Vidya Bad Meinberg: “Yoga und Sexualität”
5.-6.11.2011: E.max. Neustadt/Sachsen: “Yoga und Sexualität”
21.-23.9.2012: Festival “Yoga im Herzen” in Neustadt/Sachsen

Mehr Infos unter www.emax-yoga.de

www.yoga-im-herzen.de

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