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Die neue Gemeinschaft Aloha am See – Zentrum für Lebensfreude.

Wenn Wünsche wahr werden …

Die Sonne lacht auf unser Gemüsebeet. Es ist Anfang April und der erste wirklich warme Frühlingstag. Beim Unkrauthacken denke ich darüber nach, welche Wunder eigentlich dazu geführt haben, dass ich nun inmitten des werdenden Gemeinschaftsgartens stehe, während mein Herz beim Anblick der erblühenden Natur um mich herum Freudensprünge macht.

Schon lange sehne ich mich nach dem Leben in einer spirituellen Gemeinschaft, umgeben von Gleichgesinnten zu sein, gemeinsam zu wirken, zu meditieren und das Leben zu feiern. Das erste Mal sprach ich diesen Wunsch bereits als Teenager aus, als unser Biolehrer kurz vor dem Abi von uns wissen wollte, wie es nach der Schule weitergehen solle. Ich hatte so viele Ideen, doch keinen klaren Plan. Auf seine sanfte Warnung hin, ich möge mich hoffentlich nicht verzetteln, erwiderte ich salopp: „Ach, eines Tages ziehe ich mit ein paar Freunden ins Grüne und betreibe ökologischen Landbau.“ Heute, zwanzig Jahre später, kommt dieser ahnungslos dahergesagte Satz der Realität sehr nahe.

Als ich vor zehn Jahren meiner spirituellen Lehrerin Ranjita begegnete, stellte sich bald heraus, dass sie die Vision einer Gemeinschaft in sich trug, die mich tief in der Seele berührte. Der Schwerpunkt ihrer Vision liegt auf der zunehmenden Herzensöffnung der Gemeinschaftsmitglieder. Die Gemeinschaft sollte ein Ort der Liebe und Freude, der Stille, des Singens und Tanzens werden, wo Menschen mit Achtsamkeit, Wertschätzung und einem offenen Geist für Praktiken verschiedener Wege aus Ost und West spirituelle Erfahrungen machen können und alten Traditionen frischen Atem einhauchen. Ranjita hat selbst viele Jahre in Gemeinschaften gelebt, unter anderem zwölf Jahre in Kalifornien, wo sie lange in der Leitung einer Gemeinschaft tätig war. Ihre Erfahrungen fließen in die Aloha-Vision ein.

Gemeinschaft Aloha am See: Herzensverbindung leben

Ich liebte das Gemeinschaftsgefühl aus Seminaren, wenn die Gruppe durch die gemeinsame Ausrichtung und zunehmende Herzensverbindung am Ende gar nicht mehr auseinandergehen wollte. In Ranjitas Ausbildungsgruppen und Bewusstseinstrainings habe ich solch einen inneren Frieden, so viel Verbundenheit, Glück und Liebe erfahren, dass der Wunsch aufkeimte, diese tiefe Erfüllung auch in meinem Alltag dauerhaft zu erleben.

Vor fünf Jahren gründeten wir die Aloha-Gruppe, die sich regelmäßig in Berlin zur Vorbereitung der Gemeinschaft traf. Damit wurden die ersten Samen für die Umsetzung der Vision gesät. Wir begaben uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz. Weltweit besuchten wir in den kommenden Jahren verschiedene Gemeinschaften und hielten nach „unserem“ Ort Ausschau. 2014 war es dann soweit. Ein wunderschönes Retreatzentrum der Gemeinschaft „Ein Kurs in Wundern“ in Wusterwitz, unweit von Brandenburg an der Havel, stand zum Verkauf.

Heute, anderthalb Jahre und viele Wunder später, die dazu führten, dass wir diesen traumhaften Ort kaufen konnten, sind wir, die Aloha-Gemeinschaft, nun die neuen Eigentümer der Anlage. Ende März sind die ersten Bewohner eingezogen. Und zum Frühlingsanfang keimen manche Samen schon von ganz alleine auf – heute haben wir am Seeufer Unmengen Bärlauch geerntet und zu leckerem Pesto verarbeitet. Beim anschließenden Kaffeetrinken auf der Terrasse mit Blick auf die Pferdekoppeln kann ich mein Glück noch immer nicht fassen. Ich bin unendlich dankbar für alles, was die Natur uns hier bietet – und für diesen traumhaften Platz, den das Leben uns beschert hat.

 


Gemeinschaft Aloha am See

Im „Aloha am See – Zentrum für Lebensfreude“ entsteht eine spirituell-ökologische Lebensgemeinschaft für zirka zwanzig Bewohner. Der idyllische Platz ist 1,7 Hektar groß und liegt an einem 200 Meter langen Badeteich. Fünf Gebäude mit 50 Zimmern bieten Platz für die Bewohner und Seminargäste. Auch eine historische holländische Mühle gehört dazu. Sie ist denkmalgeschützt und renovierungsbedürftig. Das Storchenpaar auf unserem Schornstein zeugt von dem gesunden Ökosystem des Platzes. Im Seminarzentrum werden zukünftig Meditationen (u.a. von Osho), Yoga, Energy-Dance-Kurse und Workshops, Body-Enlightenment-Ausbildungen, Kommunikationstrainings u.v.m. angeboten. Die Fahrt mit dem Auto von Berlin nach Wusterwitz dauert eine gute Stunde, mit dem Zug ist man vom Bahnhof Zoo aus in 50 Minuten am Wusterwitzer Bahnhof. Bei den Schnuppertagen am 4. und 5. Juni 2016 und im Sommer-Workcamp vom 24. Juni bis 3. Juli 2016 könnt ihr uns und unseren Platz näher kennenlernen.
Näheres unter www.aloha-am-see.de.

Für wen sind wir offen?

Die Aloha-Gemeinschaft ist spirituell undogmatisch. Jeder ist frei, seinen individuellen Weg zu gehen und die eigene spirituelle Praxis auszuüben. Derzeit sind wir zehn Leute. Wir sind offen für Paare, Kinder, Alleinerziehende und Singles aller Altersgruppen. Wir möchten Menschen ansprechen, denen es mehr bedeutet, abends am Lagerfeuer zu singen, zu tanzen und zu feiern, als das neueste Smartphone zu besitzen. Menschen, denen das persönliche Gegenüber wichtiger ist, als neue Freunde über facebook zu gewinnen. Menschen, die es schätzen, gemeinsam mit anderen Naturzeremonien zu zelebrieren, anstatt alleine vor dem Fernseher abzuhängen.

Wir suchen neue Mitglieder, die mehr über sich und das Leben lernen möchten, die bereit sind, persönlich und spirituell zu wachsen, und in der Gemeinschaft Unterstützung finden für ihren Weg.

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