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Nada Ignjatovic-Savic ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und hat diese Methode weiterentwickelt. Inmitten des lebendigen Tanzes gegensätzlicher Bedürfnisse vermittelt sie, wie wir uns selbst und unsere Beziehungen heilen können – und uns mit dem verbinden, was wir wirklich sind.

 

Nada Ignjatovic-Savic forscht seit mehr als 30 Jahren als Entwicklungspsychologin und Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation über die Herausforderungen von Beziehungen und widmet sich dabei insbesondere der Frage, woher unsere Lebensenergie kommt und wie wir uns damit verbinden können. Ihre Arbeit basiert auf den Prinzipien und der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation (GfK). „Die GfK ist nicht einfach eine Sprache oder ein Satz Techniken für den Umgang mit Worten. Das Bewusstsein und die innere Einstellung, die das Ganze erst voll erfassen, können auch durch Schweigen ausgedrückt werden, durch eine hohe Qualität der Präsenz oder auch durch den Gesichtsausdruck und die Körpersprache“ sagt GfK-Entwickler Marshall Rosenberg.

Nada lebt und lehrt diese innere Einstellung nicht nur. Sie hat die GfK auch weiterentwickelt und um wesentliche Modelle bereichert. „Der Tanz gegensätzlicher Bedürfnisse“ ist eines davon: Hier geht es darum, Bedürfnisse, die sich scheinbar widersprechen, nicht als gegensätzlich und einander ausschließend, sondern als zusammengehörend und immer wieder neu ausbalancierbar zu erfahren. So wird es möglich, mit unserer Liebe in Verbindung zu bleiben, ohne Abhängigkeiten zu erzeugen. „Ich habe noch nie so eine friedliche Truppe von Menschen erlebt“ sagte mein 16-jähriger Sohn bei einem von Nadas Urlaubsseminaren.

 

Verbindung zur Lebensenergie

Mit den Werkzeugen, die sie uns an die Hand gibt, können wir eingefahrene Denkmuster verändern und eine Verbindung zwischen unserem Kopf und der Quelle unserer Lebensenergie herstellen. Dadurch verändert sich fast wie von alleine unser Blick auf die Welt, die Lebewesen und unsere Beziehungen. Denkmuster, die durch schmerzvolle Erfahrungen zu Blockierungen geführt haben und häufig für Verwirrung sorgen, können in einem Vergebungsprozess aufgelöst werden. 

Im Vergebungsprozess geht Nada in die Rolle desjenigen, mit dem ein Konflikt besteht oder der in der Vergangenheit Schmerz verursacht hat. Das kann ein Partner, ein Familienmitglied oder sogar ein Vergewaltiger sein. Sie schlüpft „in die Haut“ dieser Person und hört  demjenigen, der mit dieser Person den Konflikt hat, solange einfühlsam zu, bis er vollständig gehört wurde. Dann erst bittet sie aus ihrer Rolle heraus ebenso um Gehör und teilt mit, was in ihr lebendig ist. Liebe und Vergebung passieren in dem Augenblick, in dem derjenige, der vorher den Schmerz empfand, vollständig gehört wurde und sich mit den Bedürfnissen desjenigen verbinden konnte, durch den dieser Schmerz in ihm ausgelöst wurde. „Für mich ist Nada eine „weise“ Frau“ begeistert sich Anja Buschmann, Mediatorin aus Bochum. „Wenn ich sie frage, woher sie das holt, dann sagt sie: “Aber das sind doch Anteile in jedem von uns, wir haben doch alle diesen großen Erfahrungsschatz in uns. Es braucht einzig die Verbindung dorthin.“ In ihren Seminaren vermittelt Nada, wie wir diesen Vergebungsprozess umsetzen können und wie wir immer wieder mit unserer bedingungslosen Liebe in Verbindung kommen.

 

Das tiefste Wollen

In dieser Verbindung spüren wir wieder die grenzenlose Energie, die in allen von uns ist. Sie wird frei, wenn wir mit unserem tiefsten Wollen in Kontakt sind. Dieses Wollen richtet sich dann nicht mehr an eine bestimmte Adresse, erwartet nichts von einer bestimmten Person und ist nicht auf ein konkretes Ziel gerichtet. Unabhängig von all dem sind wir frei anzunehmen, was für uns förderlich ist. Wir entfalten unsere volle Kraft, indem wir mit unseren Wurzeln, unserem wahren Motor – den Bedürfnissen – in Verbindung stehen. Dann ist unser Herz geöffnet und wir können uns und andere hören, ohne Urteile zu fällen, weder über uns noch über die anderen. Unsere Aktivitäten sind dann auf das gerichtet, was wir wirklich wollen, was uns alle bereichert – mich genauso wie dich –, uns Freude macht, uns leicht fällt, ohne Anstrengung und viel Grübelei. Wie sagte eine Teilnehmerin des Seminars hinterher: „Ich fühle mich aufgeladen wie eine Batterie.“


Abb: © photocreo – Fotolia.com

Mit viel oder wenig GfK-Erfahrung bist du willkommen. Grundlage ist mindestens das Buch von Marshall Rosenberg „Gewaltfreie Kommunikation“ gelesen oder einen Einführungskurs besucht zu haben.

Einführung/Gewaltfreie Kommunikation
2.5.2011
von 18.30-21.30 Uhr
           
Seminar mit Nada Ignjatovic-Savic
11.-14. Mai 2011 von 10-18 Uhr
Aquariana-Praxis- und Seminarzentrum,
Am Tempelhofer Berg 7d, 10965 Berlin

Info & Anmeldung
bei Andrea Hoberg (Beratung, Seminare, Coaching) unter
Tel.: 030-86 20 66 24 oder mail@andrea-hoberg.de, www.andrea-hoberg.de

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