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Während in aller Welt Skeptiker Stimmung gegen die Homöopathie machen, behauptete der französische Nobelpreisträger und Virologe Luc Montagnier auf einer Konferenz im Juli möglicherweise den Beweis für die umstrittene Heilkunst gefunden zu haben. Er glaubt nachgewiesen zu haben, dass Wasser über ein „Gedächtnis“ verfügt, das in der Lage ist, Informationen von gelöster DNS zu speichern.

Homöopathie-Beweis als Nebenprodukt

Eigentlich haben die Forschungen von Montagnier aber gar nichts mit Homöopathie zu tun. Der Virologe entwickelte vielmehr ein neues Nachweisverfahren für Viren und Bakterien. Montagnier entdeckte, dass Lösungen, die die DNS eines Virus oder eines Bakteriums enthalten, „Radiowellen im Niedrigfrequenzbereich ausstrahlen“, welche die Wasser-Moleküle in ihrer Umgebung so beeinflussen, dass sich diese in spezifischen „Nano-Strukturen“ anordnen. Die so organisierten Moleküle senden dann ebenfalls ähnliche Radiowellen aus. Auch wenn die DNS aus der Lösung durch Verdünnung faktisch entfernt wird, behalten die Wassermoleküle diese spezifische Frequenz-Signatur. In der Medizin könnte man die Radio-Emissionen verwenden, um herauszufinden, womit das Wasser in Kontakt war – unter Umständen ein sehr einfacher Nachweis für Viren und Bakterien.

Als Nebenprodukt lieferte Montagnier damit aber auch eine mögliche Erklärung für die Homöopathie. Auch hier lautet die Theorie nämlich, dass das Wasser die Inforationen eines ursprünglich gelösten Stoffes speichert, auch wenn dieser selbst chemisch nicht mehr nachweisbar ist. Diese Behauptung der Homöopathie konnte bisher weder bewiesen noch erklärt werden. Nun gibt es einen Vielversprechenden Ansatzpunkt, der die Wirkungsweise erklären könnte.

Umstrittene Wissenschaft

Die Entdeckung dürfte für alle Skeptiker ein Graus sein – schließlich weist Montagnier nach, dass Wasser buchstäblich die „Schwingungen“ eines Stoffes aufnimmt und speichert, denn nichts anderes sind Radiowellen. Vielleicht wurde hier wieder ein großer Schritt getan, die Schwingungs-, Energie-, und Feldmedizin endlich in das wissenschaftliche Weltbild zu integrieren. Momentan sieht es allerdings nicht danach aus: Montagnier wird nun vom Großteil seiner Kollegen für geistig verwirrt erklärt.

 

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11 Responses

  1. Bernd Harder

    Die übliche Luftnummer – Montagniers Forschungen haben absolut nichts mit Homöopathie zu tun, noch belegen sie ein „Wassergedächtnis“:

    http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=2165

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  2. digitalis

    wir bestehen ja auch nur aus relativ wenigen wirkstoffen in sehr viel wasser. wo also ist der zweifel?
    zweifeln wir an den informationen in unseren computern? auch wenn man die ursubstanz( CD oder anderen datenträger) entfernt, läuft das programm… im binären medium …wasser ist ein binäres medium. es kann speichern und kopieren. und nicht nur wasser kann es. andere moleküle auch.
    warum es mal geht und mal nicht? nun…wenn das programm nix taugt oder der user unfähig ist…versagt auch jeder PC…

    kapito? 🙂

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  3. max morlock

    die Wissenschaft will alles gemessen haben: diagnostische Kompetenz kann messtechnisch nachgewiesen werden: BFD / EAV / Biotonometrie / Organscreening usw. beweist mit obiger Messtechnik jede Diagnose und Therapie- Kompetenz.
    der Über- Kreuztest dient der Ursachen-Hinweis-Diagnose im Zusammenhang mit Dot und Antidot. entscheidend ist eine Schlüssel/ Schloss- Präzision schon bei der Arzneimittel- Bestimmung. das bestätigt ja dann auch in-vivo am Blutbild- Verlauf. und gegebenenfalls auch an den Krebs Markern.
    Obiges Vorgehen ist jeder unqualifiziert pauschal Kritik erhaben.
    jeder kann damit an zu beweisen ob seine Diagnose und Therapie richtig ist und hilft oder eben nicht.

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  4. maja

    Am besten kann man das durch ausprobieren nachvollziehen. Ich bin froh, dass es die Homoöpathie und die anderen Studien dazu gibt, allerdings für mich nichts Neues. Und die Skeptiker werden das so oder so nicht akzeptieren. Dann soll das doch jeder für sich entscheiden, was er glaubt und was nicht. Wird ja keiner zu irgendwas gezwungen.

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  5. Idioten

    Seine so genannte Entdeckung ist absoluter Schwachsinn und zeigt lediglich, dass Verblendung auch bei dem Nobelpreis keinen halt macht. Danke für den Lacher. Ich geh weiter James Randi gucken.

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  6. Selma Gienger www.anthropine.eu

    In Wahrheit hat die Wirkungsweise der Homöopathie Prof. Dr. med. Gustav Jaeger nachgewiesen (1832-1917). Man lese sein neu aufgelegtes Werk „Die Entdeckung der Seele“, Grönbeck Verlag. (Das Wort Seele ist hier in seiner Wurzel zu verstehen, Sanskrit, schuschma = IchDuft). Jaeger wurde einst an der Uni Hohenheim beauftragt den Homöopathen das Handwerk zu legen, um das elende Gesindel endlich von der Bildfläche verschwinden zu lassen .. und fand dabei das Gegenteil: Homöopathie wirkt anhand hoch verdünnter Duftstoffe. Aber nicht wie seither gedacht nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, sondern die „Schwingung“ von Duft erkannter Jaeger anhand einer spezifischen Kinetik der Stoffe, je nach Atombau … Man lese weiter das Werk „Das Vermächtnis des 7. Parfums“ … die Wieder-Entdeckung der homöopathischen Kügelchen aus Menschenhaarduft, welche 1879 an der Uni Hohenheim von Jaeger erforscht und patentiert wurden … Siehe auch anthropineateu

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  7. Christian Narkus

    Der Herr „HIV-Entdecker“ versucht sich in neuen Gefilden, soso. Vielleicht meint er es sogar ehrlich. Doch es mich interessiert wenig, ob eine engstirnige, beinahe religiös-fanatische Todes-Wissenschaft einen Beweis für das Leben produziert. Mich interessiert das Ergebnis und der praktische Wert, im Einklang mit der Schöpfung. Es wurde auch bereits angesprochen, Herr Emoto ist da um Jahre voraus – warum also dieser Wirbel? Der Herr Montagnier will wohl ein neues Buch heraus bringen und braucht vorab ein wenig Aufmerksamkeit. Wenn er wirklich etwas bewegen will, widerruft er bitte mal seinen Schwachsinn über ein „entdecktes Retro-Virus“, für den er wie Herr Gallo bis heute jeden Beweis schuldig ist. Er ist schließlich mitschuldig an Millionen Toten der „AIDS-Therapie“.

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  8. Roger

    Dieser Montagnier ist dämlicher Vollidiot und Trittbrettfahrer. Der Japaner Masaru Emoto hat das bereits vor Jahren nachgewiesen.

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  9. Anne

    Natürlich wirkt Homöopathie und dass Wasser Informationen trägt, ist ja nichts Neues, konnte halt bisher nicht wissenschaftlich bewiesen werden! Hoffe, dass dies nun erfolgt ist und alle Skeptiker endlich Ruhe geben! Am besten, sie probieren es einfach selbst mal aus.

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