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Könnten Sie zu Ihrem Partner oder zu Ihren Kindern sagen: „Ich will dich, aber ich brauche dich nicht“? Unsere Kultur hat uns das „Festklammern“ als hohes Gut mitgegeben. Wir sind aber auf der Welt, um loszulassen. Loslassen ist Liebe.

Wir mögen uns für spirituell fortgeschritten halten, aber beim Thema Ehe und Kinder halten wir oft an den Projektionen fest, die auch unsere Urgrosseltern schon hatten.

In den meisten spirituellen Büchern wird das Thema Ehe und Kinder höflich ausgespart – so als ob hier alles beim Alten bleiben könnte. Aber wir können weder uns noch die Welt verändern, wenn wir uns darüber anlügen, was ist.

Lassen Sie mich einige spirituelle Betrachtungen zu Kindern machen. (Über die Ehe spreche ich ausführlich in meinem Buch)

Vaterschaft und Mutterschaft aus spiritueller Sicht

Wir alle werden eines Tages sterben. Vaterschaft und Mutterschaft werden auf der anderen Seite vollständig aufgelöst. Die Konzepte von Vater, Mutter, Kind sind im Diesseits künstlich erschaffene Rollen, die keiner spirituellen Realität entsprechen. Vater, Mutter, Eltern, Kind … das sind erfundene Rollenbilder, die es in der spirituellen Wirklichkeit nicht gibt.

Unsere Aufgabe in diesem Erdendasein ist es jedoch, die im Jenseits gültige spirituelle Wahrheit bereits hier zu erfahren. Sie, lieber Leser, sind ein spirituelles Wesen, und der Rest der Realität ist von Ihnen dazuerfunden. Das gilt für uns alle. Unser aller Ziel ist es, alle Konzepte, die wir erschaffen haben, die nicht zu unserem wahren Wesen gehören, bereits hier auf Erden zu durchschauen und damit aufzulösen.

Die Rollen von Vater und Mutter haben nichts mit Ihrem wahren Wesen zu tun.

Die gesellschaftliche Überhöhung von Familie und Eltern ist aus spiritueller Sicht nicht haltbar. „Den Eltern dankbar sein“ ist eine Gesellschaftsschablone, an der in keiner Kultur gekratzt wird. Warum aber soll Dankbarkeit gegenüber den Eltern, die ja behaupten, selbstlos zu geben, etwas Heiliges sein? Warum soll ich meine Eltern mehr achten, als den Bettler am Straßeneck? Fast alle Eltern erpressen ihre Kinder mit dem Begriff „Dankbarkeit“.

Die Projektionen in unsere Kinder

Ich habe meine Eltern nicht gebeten, mich in die Welt zu setzen. Der Kinderwunsch fast aller Eltern ist eigentlich der Versuch, innere Löcher zu stopfen. Die Kinder sollen Ihnen „etwas geben“. Und dieses „Etwas“ ist für das Kind unerreichbar viel. Eine riesige Erwartung lastet so auf den Schultern eines jedes Neugeborenen:

Durch das Kind wollen Eltern ihre innere Leere ausfüllen. Sie wollen wieder mit ihrem Partner etwas zu reden haben. Sie wollen ihre Einsamkeit nicht mehr erleben. Sie wollen einen von allen anerkannten Sinn im Leben. Sie wollen neben ihrem Job eine nicht infrage gestellte Beschäftigung und Aufgabe.

Sie wollen bedingungslos und abgöttisch geliebt werden. Sie wollen, dass ihr Name weitergegeben wird. Sie wollen Ablenkung und Spaß. Sie wollen ein Gefühl der Geborgenheit um sich herum schaffen.

Sie wollen ein süßes, tollpatschiges Kuscheltier zum Rumknuddeln. Sie wollen Bedeutung in den Augen anderer gewinnen. Sie wollen ihre eigenen Eltern nicht enttäuschen. Sie wollen gegen das Vergessenwerden kämpfen. Sie wollen die eigene grenzenlose Bedeutung in den Augen eines ohne sie lebensunfähigen Wesens spüren.

Sie wollen ihre zerrüttete Partnerschaft wieder kitten. Sie wollen ein kleines Wesen mit den eigenen Vorstellungen prägen. Sie wollen als Gegenpol zur depressiven Erwachsenenwelt etwas um sich haben, das sorgenfrei, im Moment lebend, und so herrlich unschuldig ist.

Sie wollen die eigene fehlgelaufene Kindheit ausgleichen. Sie wollen, dass ihr Nachwuchs etwas schafft, was sie nie geschafft haben. Sie wollen durch die erhoffte spätere Bedeutung ihres Nachwuchses in den Augen der Gesellschaft ihre eigene Bedeutung aufwerten. Sie wollen im Alter nicht allein sein.

Sie wollen, dass jemand sie pflegt, wenn sie bedürftig sind. Sie wollen, dass etwas von ihnen weiterlebt. Sie wollen, dass jemand ihr Andenken pflegt. Sie wollen, dass ihr Nachwuchs die Welt rettet, weil sie zu feige waren, selbst die Welt zu retten. Sie wollen ihr Vermögen weitergeben, damit die Illusion erhalten bleibt, sich nicht ein Leben lang umsonst krummgeackert zu haben ….

Niemand hat das Kind gefragt!

 

Bedingungslose Liebe und Kinder

Und das alles wird dann mit dem Aufkleber „bedingungslose Liebe“ etikettiert.
Beim Spiel mit den Kindern geht es von der Elternseite nur um „ich, ich, ich,…“ Das Kind ist das Spielzeug, mit dem sie alle ihre Erwartungen und Projektionen erfüllen wollen. Das ist ein Geschäft, aber keine bedingungslose Liebe.

Im spirituellen Reich gibt es aber nur bedingungslose Liebe.

 

Betäubungsmittel Kind

Das alles wäre nicht schlimm, wenn wir uns darüber nicht anlügen würden. Wir tun so, als ob das alles nicht stimmt.

Wenn Ihr jüngstes Kind 18, 19 wird, dann erkennen Sie auf irgendeiner Bewusstseinsebene im Rückblick, dass die sinnstiftende Glücksquelle doch nur eine Fiktion war. Diese ganze Glücksprojektion und das Sinngebende war nicht erst jetzt, sondern auch im Kleinkindalter nur scheinbar da – Sie haben es damals nur nicht erkannt.

Kinder sind einfach so süß, sie sind unverdorben, ehrlich, unprogrammiert, unschuldig und tollpatschig – man kann mit ihnen knuddeln – und sie brauchen mich doch … Nach welchem Sinn soll ich denn noch suchen? Das Betäubungsmittel wirkt.

Bei Eltern schlummert im Unterbewusstsein die Angst: Ich habe dich erschaffen, damit du mir Sinn gibst und ich mich nicht so einsam fühle. Bitte erfülle meine Erwartungen. Alle Eltern werden am Ende enttäuscht.

Der vorgenannte Text ist ein Auszug aus dem neuen Buch von Matthias Pöhm „Sie wollen keinen Erfolg – Sie wollen glücklich sein. Der Weg zum Glücksdurchbruch“

 

 

Sie wollen keinen Erfolg – Sie wollen glücklich sein.

 

 

Der Weg zum Glücksdurchbruch

Von Matthias Pöhm

Das „tiefe Glück“ ist das letztendliche Ziel unseres Erdenaufenthalts. Es ist das Ziel hinter allen anderen Zielen. Wenn wir Wohlstand wollen, eine gute Beziehung, eine erfüllende Arbeit, suchen wir in Wirklichkeit nur tiefes Glück. Wir machen jedoch den Fehler, nicht in erster Linie das tiefe Glück anzustreben. Denn dann ergäbe sich alles andere von selbst.

 

ISBN 978-3-9523 680-6-0
Preis 24.90 €
Erschienen: 21. Juni 2011

Bestellung über: http://www.poehm.com/produkte/

 

 

Über den Autor

Avatar of Matthias Pöhm

Es gibt nicht sehr viele spirituelle Autoren, die einen wirtschaftlich erfolgreichen Hintergrund haben. Matthias Pöhm gehört dazu. Er ist ein in der Schweiz lebender bekannter Rhetorik-Trainer, der bereits 10 Bücher über Kommunikation geschrieben hat.
Im März 2005 hatte er mit seiner verstorbenen Schwester ein spirituelles Erlebnis, das sein Leben auf eine andere Grundlage stellte. Jetzt ist das erste spirituelle Buch von ihm erschienen.

7 Responses

  1. Wolfgang

    Ich habe beide Bücher von M. Pöhm gelesen. Ich bin voll begeistert. Es ist ein Stoff, den man nicht überall liest, es ist auch ein Stoff, den viele nicht hören wollen. Die Bücher sind voller Erkenntnis und es öffnet die Augen auch an Stellen wo es schmerzt hinzusehen. Angenehme Botschaften sind nicht immer wahr, wahre Botschaften sind nicht immer angenehm. Ich spüre: Es ist wahr – wir versuchen mit unseren Kindern unsere Angst vor dem Leben in den Griff zu bekommen. Das hört niemand gerne, der selbst Kinder hat – inklusive mir.

    Pöhm veruteilt Kinder haben nicht, er sagt nur, dass wir unerfüllbare Projektionen in die Kinder haben, die uns letztendlich von uns selber weg führen. Und das stimmt leider. Das anzuerkennen ist nicht leicht, aber es hilft, mich zu erkennen.

    Wir schauen immer nur auf unsere Herkunftsfamilie und denken, wir machen alles besser. Wir übersehen, dass unsere Eltern und deren Eltern und alle Eltern davor genau das selbe gedacht haben…
    Wenn wir endgültige Befreiung wollen, können wir die Familie nicht ständig ausklammern. Hier ist ein Zitat von Krishanmurti: „Die Familie zerstört. Sie ist etwas Tödliches, denn sie ist ein Teil der Gesellschaftsstruktur, die das Individuum fesselt“.

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  2. MessiAss

    Mon Dieu, da wird das Eine mit dem Anderen rhetorisch geschickt verschwurbelt und der pseudoesoterische Dauerbrenner „Loslassen“ scheinbar neu verpackt.

    Wir sind nicht nur spirituelle, sondern in erster Linie auch biologische Wesen, und da gibt es nicht nur bei uns Menschen, sondern auch – wohin man blickt – Elternschaft. Von der Natur wurde uns nicht die viel beschworene Dankbarkeit an die Eltern auferlegt, sondern von einer seit Jahrtausenden Schuld-und-Sühne auferlegenden Religion, die sich in Grundzügen auch wieder in viele esoterischen Richtungen niederschlägt: Du sollst so und nicht so sein, diese Gefühlsregung ist schlecht, weil nicht erleuchtet usw. usf..

    Dass Kinder ihren Eltern nicht dankbar sein müssen für ihre Existenz, ist nur natürlich und keine neue Weisheit für Freigeister. Das schließt aber nicht aus, dass man Verantwortung – auch für seine Kinder – übernehmen darf und ihnen ALLES geben darf, was sie auf ihrem Weg brauchen, von Anfang an: bedingungslose Liebe, Fürsorge, Achtung und Achtsamkeit, Gelassenheit usw. usf.

    Wenn wir das alles beachten, uns von unserem biologischen Code leiten lassen und nicht von vermeintlicher Moral und gesellschaftlichen Normen, dann lassen wir als Eltern und unsere Kinder irgendwann ganz von alleine los, wenn es Zeit wird. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der weder befördert noch gehemmt werden muss, sondern sich von allein ergibt. Jedes Tier macht uns das vor, wie das geht, ganz ohne spirituelles Erwachen.

    Schöne Grüße, Messiass

    Antworten
  3. Mathias

    Ich habe Matthias Pöhm in einem Seminar zur „Wirksprache“ kennengelernt und halte ihn auf dem Gebiet der Rhetorik für einen ausgewiesenen Fachmann.

    Natürlich will er provozieren. Natürlich will er sein Buch promoten. Natürlich verknüpft er das eine mit dem anderen.

    In dem kurzen Auszug ist natürlich nicht viel Raum, Thesen verständig und umständlich auszubreiten.

    Wer sich dennoch in seiner Rolle als Kind oder Elternteil verletzt sieht, kann sich aus den folgenden „Streiflichtern“ erlesen, dass es u.U. noch schlimmer geht:

    Es trifft nicht zu, dass sich Kinder ihre Eltern nicht aussuchen.

    Die inkarnierende Seele sucht sich die Ahnenreihe/ Ahnenenergie ebenso bewusst aus, wie die Konstellation der kosmischen Energien zum Zeitpunkt der Geburt. (Astrologisch/ Numerologisch usw.)

    Der Kinderwunsch der Eltern ist wie die „überraschende“ Elternschaft und die nachfolgende Namenswahl vorbestimmt. Sie folgt den Vereinbarungen auf Seelenebene und den energetischen Naturgesetzen.

    Eine Seele kann noch so alt und weise sein, wenn sie inkarniert, ist sie ein Kind, welches ohne Hilfe die Anforderungen der Dichte nicht überleben kann. Für diese Hilfe werden Eltern gebraucht, die ein hilfloses Bündel, was sich nur durch Schreien artikulieren kann, versorgen.

    Weiterhin versorgen die Eltern das Kind mit den gewünschten Energie-Einflüssen, sei es aus der Ahnenreihe oder dem sonstigen Umfeld.

    Die „bedingungslose Liebe“ der Eltern zu ihrem Kind wird durch das Hormon Oxitocin verursacht, leider nicht bei allen Eltern. Energetisch ist zu vermuten, dass die Ausnahmen keine Zufälle sind, sondern ebenfalls auf Seelenverträgen beruhen, die einem „Vertragspartner“ eine bestimmte Erfahrung verschaffen sollen, Karma auflösen o.s.ä.

    Die „neuen“ Beziehungen ermöglichen es dagegen, aus dem sexuellen Kontext auszubrechen und die bedingungslose Liebe zur Grundlage zu machen. Damit kann man dann etwa Herrn Pöhm, auch wenn man seine Auffassung nicht teilt, ebenso bedingungslos lieben, wie ein Wesen mit im Verhältnis zum Körper zu großem Kopf, rundem, glattem Gesicht, zu kleiner Nase und zu großen Augen. (= „Bambi“, Kleinkind und alles, was sonst noch süüüüß ist)

    Herzliche Grüße

    Mathias

    PS:

    Die „Babysprache“ der Eltern ist nicht infantil, sondern beruht auf knallharter Auslese. Wer nicht in der Baby-Sprache mit dem Klein(st)kind spricht, wird von diesem ignoriert. Wer meint, dass ich mir das ausgedacht hätte, einfach mal nach der entsprechenden Studie googeln…

    Antworten
  4. Dorothea

    Guten Tag Herr Pöhm,

    ich kenne Sie zuwenig ausser, dass ich diesen Bericht gelesen habe und erfühle, dass sie die Spiritualität von der Sie berichten nur im Kopf haben.
    Wenn man spirituell sein möchte, liebt man bedingungslos. Jeden universell, wenn man aber das Glück hat, ein eigenes Kind ER-leben zu dürfen ist es die Krönung. Allerdings sollten wir uns nicht an ES binden. Übrigens habe ich auch keinen großen Kontakt mehr zu meinem Sohn und seiner Familie. Sicher, ich habe es mir auch anders vorgestellt, doch ich weiß, jede Seele hat etwas zu lernen, damit es dieses Spiel nicht noch einmal durchleben muss. – Die Eltern bestimmen übrigens nicht über das „hiersein“. Wussten Sie nicht, dass sich jede Seele den Lebensweg und die Eltern vor jeder Inkarnation aussucht um die entsprechende ER-fahrung zu machen? Wir sollten ER-kennen, dass wir alle zusammen gehören und uns wie Erdengeschwister fühlen und nicht werten, auch wenn wir zeitweise enttäuscht sind. Ich fühle, Sie haben noch etwas aufzuarbeiten, doch nur die Erkenntnis, das wir alle göttlich sind, hilft uns weiter ins Licht und in den Frieden zu gehen. In universeler Liebe grüße ich Sie.

    Antworten
  5. APIS

    Lieben Dank für den Artikel und an Annette.

    2. „Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
    Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.“

    Dies ist das was ich „meinem“ Sohn stets erkläre, und oh Wunder er sieht dies genau so. Ich sah das als Kind auch schon so und äußerte dies auch sehr oft. Nur wurde ich niedergebrüllt.
    Ich freu mich und tanze, dass das Leben sich endlich einmal wieder in dieser Richtung äußert. Es wirkt. Hier und von da aus immer weiter,…

    Mein Sohn ist 14 und fragte: Kann es sein das Eltern Kinder bekommen um mit ihnen anzugeben. Ich krieg das so mit bei uns an der Schule,oder wenn ich bei meinen Freunden zu Hause bin.

    Das lass ich mal so stehen…
    Herzlich
    APIS
    www.deutscheseelenwordpress.com

    Antworten
  6. Annette

    Whow!
    Endlich mal jemand, der diese Wahrheiten ausspricht!!!!
    Danke, lieber Herr Poehm!

    Ich selbst bin bewusst kinderlos geblieben: deshalb!
    Und ich bin stolz darauf!
    Bin mir bewusst, dass nur ICH für mich und mein Leben verantwortlich bin. EIGENVERANTWORTUNG heisst dieses Zauberwort :-)!

    Ich hoffe, dass diese Wahrheiten anerkannt und auch gelebt werden.

    Ich bin gespannt, welche Reaktionen Sie, lieber Herr Poehm, auf diese Wahrheiten erhalten werden … :-).

    An dieser Stelle erinnere ich mich an Khalil Gibran (arabischer Dichter, 1883-1931):

    1. „Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln. Wenn Kinder groß sind, gib ihnen Flügel.“

    2. „Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
    Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
    Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
    Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
    Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
    Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
    Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
    Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
    Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
    und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
    Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
    Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.“

    Dies zu beherzigen wäre schon … super!

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  7. Vanessa

    Guten Morgen Herr Pöhm,

    ich möchte Ihnen auf keinen Fall zu nahe treten, aber dieser Auszug liest sich recht wuterfüllt. Es ist nur ein Auszug, ich werde ihn nicht in seinem großen Kontext lesen, aber ich möchte kurz meine Gedanken dazu ausdrücken.
    Auch unsere Eltern sind „nur“ hier, um Erfahrungen zu machen und zu diesen Erfahrungen gehört auch die Projektion von Ängsten und Wünschen auf ihre Kinder. Auch Kinder tun dies.
    Wenn die Kinder es im Laufe ihrers Lebens schaffen die Mechanismen zu durchschauen, dann können sie verzeihen, sich vom familiären Drama lösen und so ihren Beitrag dazu leisten es aufzulösen. Das ist nicht so einfach, wie wir alle die wir uns damit beschäftigen wohl wissen, aber Wut kann höchstens die Energie beitragen, um den Wunsch nach Vergebung anzustoßen, sie kann nicht lösen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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