Schungit heißt ein Gestein, das schon vor 100 Jahren zu Heilzwecken eingesetzt wurde und dem die begeisterten Anwender eine verjüngende Wirkung zuschrieben. Das schwarze Mineral ist äußerst selten: Eine einzige Fundstelle in Karelien ist bekannt, die mittlerweile kaum noch etwas hergibt.

 

Beim Schungit (auch Shungit geschrieben) handelt es sich um schwarzes, präkambrisches Gestein. Mineralogisch ist der Schungit ein hochinkohltierter Anthrazit, also ein Mineral, das durch Hitze und Druck immer mehr verdichtet wurde. Erstmalig wurde es 1880 wissenschaftlich beschrieben, das geologische Alter gab man zwischen zwei Milliarden und 600 Millionen Jahren an. Die Entstehung des Schungit ist bis heute noch nicht gänzlich geklärt. Eine Theorie besagt, das es sich beim Schungit um fossile Ablagerungen von Kleinstlebewesen, Meeresalgen und Moosen handelt. Eine andere Entstehungstheorie bringt den Schungit mit dem Planeten Phaeton in Zusammenhang. Dieser Planet kommt in der griechischen Mythologie vor und soll seine Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter gehabt haben. Der Legende nach ist dieser Planet auf der Erde eingeschlagen, und lediglich der Schungit blieb vom ihm übrig.

Der Schungit ist bisher nur an einer Fundstelle der Welt bekannt, in der Republik Karelien, die an Finnland grenzt. Schon zu Zarenzeiten wurden mit Wasser, das über Schungit lief, heilende Bäder und Kuren durchgeführt. Der Schungit besteht zu 95 Prozent aus Kohlenstoff und enthält weiterhin Silizium, Aluminium, Eisen, Magnesium, Kalium, Schwefel, Kalzium, Phosphor und geringe Bestandteile anderer Mineralien. Seine positive Wirkung auf den Körper des Menschen hat er durch die natürlich vorkommenden kugelförmigen Ionen, Fullerene genannt. Als Fullerene werden Moleküle aus Kohlenstoff-Atomen bezeichnet, die, ähnlich wie Diamant und Graphit, Modifikationen des Kohlenstoffs sind. Einsatz finden Fullerene heute zum Beispiel in Anti-Aging-Cremes. Aufgrund ihrer elektronischen Eigenschaften können sie extrem viele Radikale aufnehmen und binden, was den Alterungsprozess der Haut verlangsamt. Durch den hochgradigen Ionenaustausch nimmt auch der Schungit aus dem menschlichen Organismus belastende Stoffe auf und verbessert damit das innere Gleichgewicht des Körpers.

Dass am Schungit wirklich etwas dran ist, zeigt der tierische Instinkt. Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde von Wissenschaftlern in Karelien beobachtet, dass wildlebende Tiere wie Hirsche, Elche und Wölfe verstärkt Wasser tranken, das über Schungit-Felsen lief. Sie sahen zudem, dass die Tiere auch trockene Stellen des Schungit-Felsens ableckten. Anfänglich ging man davon aus, dass die Tiere ihren Salzhaushalt ergänzen wollten. Heute weiß man, dass die Tiere instinktiv die Schungit-Energie suchten. Und die hat es in sich: Mit Schungit energetisiertes Wasser verlangsamt den Alterungsprozess und schafft eine frische Lebensqualität. Es eignet sich zudem ideal, um Wasser zu neutralisieren und saure Anteile zu binden.

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