Anzeige

Links zur Finanzkrise: Wie schlimm ist es wirklich?

Auch in den Mainstream-Medien werden die Berufs-Optimisten zunehmend kleinlauter und warnende Stimmen kommen derzeit aus alen Himmelsrichtungen. Immer mehr hochgeachtete Wirtschafts-Analysten weisen jedes Versprechen auf einen baldigen Aufschwung als unrealistisch zurück und werfen den Politikern vor, die wahre Natur der Krise zu verkennen und deren Ausmaße fatal zu unterschätzen.

Vor allem die Natur der Krise als eine Systemkrise wird nach Meinung vieler Kritiker nicht erkannt: Es war nicht die Gier einiger unmoralischer Manager, die diese Krise ausgelöst hat; sondern das System selbst, das auf grundfalschen Annahmen beruht und nun an diesen zerbricht.

Die Frage ist also nicht, wie man die Witrschaft wieder ankurbelt, oder wann es wieder bergauf gehen wird, sondern wann endlich begonnen wird, an konstruktiven Alternativen zum aktuellen Finanzsystem zu arbeiten. Nicht Rettungspakte, sondern ein radikales Umdenken ist jetzt gefragt. Geschieht dieses nicht, so haben wir schwierige Zeiten vor uns:

Ein Zusammenbruch von Dollar und des Euro zwischen dem Herbst 2009 und Sommer 2010 ist nach Ansicht vieler Wirtschaftsbeobachter unabwendbar, wenn die aktuelle Politik fortgesetzt wird. Dies hätte nicht nur einen Zusammenbruch der wirtschaftlichen, sondern auch der politischen Ordnung der Welt zu Folge, mit unabsehbaren gesellschaftlichen Folgen.

Der US-Ökonom und Analytiker Gerald Celente, der wegen seiner bisher auf den Punkt genauen Voraussagen der Hypothekenkrise, der Bankenkrise und des Börsencrashs inzwischen einen Guru-Status errungen hat, geht in seiner jüngsten Analyse davon aus, dass in Kürze restlos der Boden aus den Finanzmärkten fällt und dies den Anfang der „Greatest Depresssion“, der größten Depression der Weltgeschichte, einleiten wird.

Michael Mross, n-tv und CNBC-Wirtschaftsexperte sagt voraus: Erst Deflation, dann Inflation. Staatsbankrott aller Industrienationen. Ende des Dollars und Euros. Insolvenzen ohne Ende. Einlagen und Renten sind weg. Zusammenbruch der EU. Zusammenbruch der USA.

Nils Minkmar stellt in der FAZ fest: „Um die Gesellschaft vor Unruhen und kalten Bürgerkriegen zu bewahren, muss ein großer Dialog begonnen werden. Das alte System wird sich nicht fangen, (…)“

Der Wirtschaftsbrief leap2020 geht davon aus, dass mit dem vierten Quartal 2009 eine fünfte Phase der Krise einsetzt, in der die öffentlichen Ordnung zerfallen wird.

Igor Panarin, der Dekan der russischen Diplomatenakademie vertritt die Meinung, die Wirtschaftskrise wird den USA das Rückgrat brechen und Präsident Barack Obama werde noch 2009 das Kriegsrecht verhängen.

Peter Dausend und Mark Schieritz erklären in der Zeit, wie das Szenario einer Staatspleite aussehen könnte.

Videos:

Jim Rogers auf NDTV

Walter Zimmermann auf Fox

Einige kritische Quellen zur Finanzkrise:

http://www.hartgeld.com/systemkrise.htm
http://www.mmnews.de
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

 

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*