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Kampf um die Liebe im Körper

 
Zunächst eine tiefergehende Betrachtung des Begriffs „radikal“. Radikal leitet sich von dem lateinischen Wort „radix“, die Wurzel, ab. Es bedeutet „an die Wurzel gehend, von Grund auf, gründlich“. Dieser Begriff ist in seiner Bedeutung neutral. Er kann jedoch sowohl im Sinne von radikal aufbauend als auch zerstörend verwendet werden. Ein Radikaler im aufbauenden Sinne ist jemand, der sich für die Liebe entschieden hat, der eindeutig lebt. Er hat die Verbindung zu der Wurzel, zum Ursprung, zur Quelle der Schöpfung, gefunden, und er hat sich entschieden, ihr zu dienen. Er kommt am schnellsten zum Ziel, indem er allem konsequent auf den Grund geht. Der Entscheidung für die Liebe geht ein Kampf voraus. Ein Kampf mit dem Egoismus, der Macht, mit dem Wahn, sich über die Schöpfung stellen zu können. Auch ein Mensch, der sich für die Macht entschieden hat, kann als Radikaler bezeichnet werden. Ihm geht es jedoch darum, die Wurzel zu zerstören. Dabei wird er radikal im Sinne von rücksichtslos, kompromisslos vorgehen. Nur ist es unausweichlich, dass er irgendwann erkennen muss, dass die Schöpfung unzerstörbar ist, dass er sich mit seinem Vorgehen nur selbst vernichtet. Jeder Mensch kennt dieses Ringen um Macht oder Liebe. Auch ich stand einmal an diesem Scheidepunkt, vor der Entscheidung, den spirituellen Weg oder den materialistischen Weg zu wählen. Ich habe mich für die Spiritualität, die Liebe entschieden. Diese Entscheidung ist die Grundlage für die Arbeit an der Auflösung meines Schicksals. Aber mit dieser Entscheidung fängt die Arbeit erst richtig an und die Konsequenz, das heißt, die Radikalität des Einsatzes nimmt stetig zu, ebenso wie die Intensität der Überprüfungen meiner Entscheidung für die Liebe. Ich überprüfe mich letztlich immer wieder selbst, wie es um meine Entschiedenheit, meine Radikalität bestellt ist, denn entsprechend dem kosmischen Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma) kommt nur das auf mich zurück, was ich selbst verursacht habe.

Im Laufe der Evolution hat sich ein hochkomplexes Zusammenspiel zwischen aufbauenden, schützenden, erhaltenden und zerstörenden Prozessen entwickelt, das dem Erhalt des Gesamtorganismus dient. Wesentliche Akteure dieser Prozesse sind auf molekularer Ebene sogenannte Radikale, frei oder gebundene, und ihre Gegenspieler, die Antioxidantien. In jedem Stoffwechselgeschehen erfolgen Verbrennungsvorgänge, auch Oxidationen genannt. Dabei entstehen hochreaktive „Abfallstoffe“, sogenannte freie Radikale, die eine stark oxidative Wirkung besitzen. Das heißt, sie haben das starke Bestreben, einem anderen Atom oder Molekül ein Elektron zu entreißen, das ihnen selbst fehlt. Freie Radikale entstehen nicht nur im Stoffwechsel, sie werden auch über die Nahrung und Atemluft aufgenommen oder im Organismus durch Einwirkung von außen, zum Beispiel durch ionisierende sowie elektromagnetische Strahlung gebildet. Eine weitere Ursache für freie Radikale ist Stress. Freie Radikale zerstören lebenswichtige großmolekulare Strukturen wie Eiweiße, Fette (Bestandteile der Zellmembranen und Mitochondrien) und Nukleinsäuren. Die Folge sind defekte Zellen mit Störungen der Organfunktion sowie zunehmende Mengen an Stoffwechselmüll, der als „Schlacken“ im Organismus liegen bleibt und seine ordnungsgemäße Funktion behindert. Das ist die biochemische Ursache von Krankheit. Diese Radikale müssen daher neutralisiert werden. Dies geschieht durch Radikalfänger oder Antioxidantien. Sie neutralisieren das Radikal, der Vorgang wird als Reduktion bezeichnet.

Im Laufe der Evolution musste der Organismus auch lernen, sich vor Angriffen von außen zu schützen. Hierzu setzt er unter anderem auch Radikale ein. Sie sind in speziellen Abwehrzellen gebunden und werden nur im Bedarfsfall eingesetzt, um zum Beispiel eingedrun- gene Krankheitserreger zu zerstören. In einem gesunden Organismus herrscht ein Gleichgewicht zwischen Oxidation und Reduktion. Ist dieses Gleichgewicht zugunsten der Oxidation verschoben, herrscht ein Übermaß an Radikalen oder ein Mangel an Antioxidantien, so spricht man von oxidativem Stress.

Dieses evolutionär entstandene innere Gleichgewicht stören wir durch die zunehmende Missachtung der kosmischen Gesetze, durch die Abkehr von einem Leben im Einklang mit der Schöpfung. Wir stören es durch die rnaßlose Ausweitung des Egoismus und Materialismus mit der Folge einer hochgradigen Verschmutzung und Zerstörung der Natur. Diese Umweltverschmutzung führt in gleichem Maße zu einer Innenweltverschmutzung. Vieles von dem, was unser heutiges Leben so bequem macht, ist in Grunde genommen Gift. Dieses Gift nehmen wir über Luft, Wasser und Erde mit den Nahrungsmitteln auf. Je mehr lebensmitteltechnisch verändert, umso denaturierter und schädlicher sind sie. Dazu kommt der stark zunehmende Elektrosmog.

Nur wenige sind sich bewusst, dass die Gifte, die wir ausgestreut haben, schon längst von uns Besitz ergriffen haben.

Eine Antwort

  1. shumil
    aufräumen ...

    hallo team von sein.de,

    falls es bei euch jemanden gibt, der im fundus aufräumen mag, dann könnte man diesen artikel komplett löschen, er erscheint einen monat später in seiner vollen version und ist da dreimal so lang:

    https://www.sein.de/radikale-und-antioxidantien-2/

    Antworten

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