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Wir leben in einer herausfordernden Zeit.
Wir entscheiden, wie das Leben auf diesem Planeten in 1000 Jahren aussehen wird.

Unsere Zeit ist geprägt von rasanten Veränderungen. Einerseits herrscht allgemein die resignative Einsicht, dass Politik nichts wirklich zu Lösungen beitragen kann und ich als einzelner Mensch auch nicht viel zur Politik. Auf der anderen Seite wächst die Notwendigkeit, als Menschheit andere Wege einzuschlagen.

Können wir Menschen überhaupt eine Präsenz auf der Erde schaffen, die ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und spirituell erfüllend ist? An dieser Frage setzt das Symposium „Welt im Wandel“ ein. Es ist ein eintägiger Prozess mit Kurzfilmen und interaktiven Übungen und wurde entwickelt, um Menschen wieder in Kontakt zu bringen mit der Aufgabe jedes einzelnen angesichts der Situation in der Welt. Als ich es kennen lernte, war es ein weiterer Baustein auf meiner Suche, wie wir gesellschaftlich die Trennung zwischen Politik, innerem Wachstum und Spiritualität aufheben können und was es braucht, damit wir ein globales Veränderungsbewusstsein entwickeln.

Also absolvierte ich die Ausbildung als Trainerin des Symposiums. Mitte November fand meine Premiere mit zehn Menschen statt. Wir erlebten einen intensiven Tag in Verbundenheit mit uns selbst, den anderen und der Welt. Hier einige Aspekte aus dem Erleben der Teilnehmer:

„Für mich war das Wichtigste im Prozess, wieder ins Fühlen zu kommen. Wir wissen viele Fakten, aber wir haben uns davon abgeschnitten, weil es zu schmerzhaft ist, sie zu fühlen. Sich wirklich mit der Trauer, der Wut und der Angst zu verbinden und sie mit anderen zu teilen, war ein sehr heilsamer Schritt für mich, der es mir ermöglicht, jetzt offener in die Welt zu blicken.“

„Dass ich auf der einen Seite wirklich hingeguckt habe und trotzdem mit Hoffnung aus dem Tag herausgekommen bin ist für mich das größte Wunder. Vielleicht können wir doch offen bleiben und so zur Heilung beitragen.“

„Ich glaube, dass es nicht nur der Welt schadet, wenn wir uns von der schwierigen aktuellen Situation abschneiden, sondern auch unseren Herzen. Es geht darum, alles zu integrieren, auch die Ohnmacht. Vielleicht können wir dann erst zulassen, dass die andere Seite genauso stark sein kann. Mut gemacht hat mir, zu sehen, wie viele engagierte Menschen auf der Welt sich immer mehr ermächtigen, etwas anderes aufzubauen.“

„Dieses Symposium müsste überall verbreitet werden, die Botschaft ist so hoffnungsvoll. Wir leben in einer fantastischen Zeit mit enormen Möglichkeiten eines kulturellen Wandels, an dem wir mitarbeiten können. Es macht mich glücklich, mich verbunden zu fühlen mit einer großen Bewegung, die sich für ein anderes Leben auf diesem Planeten einsetzt.“


Entstanden ist das Symposium durch den Ruf des indigenen Stammes der Achuar nach Kooperation. Die Achuar sind ein Indianerstamm in Ecuador/ Peru. Ihr Lebensraum ist von der westlichen Zivilisation bedroht und daraufhin haben sie als dringlichste Aufgabe der heutigen Zeit erkannt, „den Traum“ der westlichen Welt zu ändern. Hier geht es darum, die lebensfeindlichen Prämissen, auf denen unsere Lebensweise aufbaut, zu hinterfragen und zu verändern.

Als Antwort wurde die Pachamama Alliance gegründet, die als Werkzeug für diese Veränderung das Symposium „Welt im Wandel“ geschaffen hat (auf englisch: „awakening the dreamer“). Inzwischen wird es von über 2000 Trainern auf der ganzen Welt weitergegeben. Kontakt und Infos über Aktivitäten in Deutschland: www.be-the-change.de.

 

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe aufmerksamer, engagierter Bürger die Welt verändern kann. Tatsächlich ist es das einzige, was die Welt jemals verändert hat.“

(Margaret Mead)

 

Video zum Thema:

Der Ruf nach Veränderung – Be The Change

 

Weitere Artikel zum Thema:

Der große Wandel: Die größte Bewegung aller Zeiten

Nicht wogegen, sondern wofür! Über die Träumbarkeit der Welt

Der Wandel beginnt innen und die Verantwortung bei uns selbst

Erklärung kultureller Revolutionäre

 

 

Eine Antwort

  1. Lauretta Hickman

    Super Artikel, Barbara! Danke dir.

    Ich bin ebenfalls Symposienfacilitator, wohne in München und in allen möglichen Regionen unterwegs damit, auch in Österreich und der Schweiz. Derzeit, Stand Februar 2011, gibt es im deutschsprachigen Raum etwas über 60 Facilitators… und jeder Ort kann mehrere Symposien im Jahr gut gebrauchen …

    Für mich ist das Symposium eines der besten Werkzeuge der Jetztzeit, um den vernetzten Zusammenhang der drei Bereiche ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigleit und Spiritualität deutlich zu machen.

    Hier noch zwei weitere Clips aus dem Symposium:

    Connection- eine Liebeserklärung an den Planeten.
    http://www.youtube.com/watch?v=1eYtRO0M_aA

    Und 4 Years. Go. Eine Kampagne von Wieden & Kennedy zum Thema aus 2010.
    http://www.youtube.com/watch?v=Uo64Tf6itTw

    Herzlich- Lauretta

    Antworten

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