Bauwerke aus dem Dritten Reich haben immer noch negative energetische Auswirkungen, wie der Autor Peter Rehlinger nach einem Gang durch Berliner Ministerien feststellen musste.

Immer, wenn ich in Berlin unterwegs bin und an bestimmten historischen Gebäuden meiner Stadt vorbeikomme, befällt mich ein körperliches Schaudern. Ich spüre, dass hier etwas Schweres und Dunkles herrscht. Meine Laune, meine Schultern, mein Atem, mein Denken, mein Energielevel – alles fühlt sich irgendwie schwer und eng an. Solche Symptome zeigen in diesem Zusammenhang eine starke energetische Belastung von Räumen und Gebäuden an. Ich kann das sagen, weil ich aufgrund meiner seit zwanzig Jahren trainierten Feinwahrnehmung in Bezug auf energetische Raumqualitäten ein bewährtes „Anzeigeinstrument“ bin.

Mein Arbeitsfeld ist die energetische Wahrnehmung und Entstörung von Wohn-, Arbeits- und Geschäftsräumen, Häusern und Grundstücken. Anhand einiger sehr prominenter Gebäude möchte ich nun schildern, was mit mir und meinem Energiesystem passiert, wenn ich auf eines der im Weiteren beschriebenen Gebäude „eingetuned“ bin. Ich weiß natürlich, dass nicht alle Menschen derart sensibel auf ihre räumliche Umgebung reagieren, wie ich das tue. Ich habe jedoch bei meiner Arbeit erfahren, dass viele Menschen in ihrer Wohnung und anderswo sehr wohl ein Gespür dafür haben – nur wissen sie nicht, woher ihr Unwohlgefühl kommt, und dass sie von alten und fremden Energien beeinträchtigt werden.

Schwächende energetische „Abdrücke“

In Berlin findet man viele Gebäude, die von den Nationalsozialisten gebaut oder von ihnen genutzt wurden. Diese Gebäude sind bekanntermaßen immer noch in Gebrauch. Sie werden heute oft als Regierungs- oder Verwaltungsgebäude genutzt oder unterliegen einer privaten Nutzung als Geschäftsräume, Gaststätten, Büros oder Wohnung. Um zu vermeiden, wenig vorteilhafte Aussagen über Energiequalitäten von privat genutzten Gebäuden zu treffen, beschreibe ich am Beispiel von drei öffentlichen Gebäuden, welche schwächenden Auswirkungen angesammelte energetische „Abdrücke“ auf meinen Organismus haben. Aus Erfahrung weiß ich, dass es beim Kontakt mit diesen Energien vielen anderen Menschen ähnlich geht wie mir. Die Auswirkungen der machtvollen Vergangenheit dieser von mir ausgewählten Gebäude sind wegen der besonderen Stellung, die sie im Machtgefüge des NS-Regimes hatten, für mein Empfinden besonders deutlich.

In anderen Gebäuden aus dieser Zeit sind die Wirkungen nicht ganz so drastisch zu spüren, aber in der Tendenz sehr ähnlich. (Ein für mein Empfinden ebenfalls sehr stark belastender und stressender Gebäudekomplex auf Berliner Stadtgebiet ist die ehemalige Stasizentrale innerhalb des Straßenblocks Normannenstraße, Magdalenenstraße, Frankfurter Allee und Ruschestraße, die allerdings an dieser Stelle nicht Gegenstand der Untersuchung ist.) Anders als viele glauben, reicht es leider nicht, in Räumen, in denen großes Leid geschehen ist oder von denen großes Leid ausging, lediglich ein wenig neue Farbe auf die Wände zu pinseln, einige kosmetisch-bauliche Veränderungen vorzunehmen und das Mobiliar auszutauschen, um frei von den Altlasten der Vergangenheit ein gutes Leben und Arbeiten zu ermöglichen.

Vermutlich haben viele Leser schon die Erfahrung gemacht, sich in leeren Räumen – etwa bei der Suche nach einer neuen Wohnung – total unwohl zu fühlen, verbunden mit dem starken Wunsch, diesen Ort sofort zu verlassen. Ausschlaggebend für diesen Fluchtreflex ist nach meiner Wahrnehmung die starke Abwehr des Körpers auf den belastenden emotionalen, mentalen, seelischen Inhalt der Räume, mit dem das Energiekostüm der betreffenden Besucher nichts zu tun haben will.

Heutige Ministerien in NS-Bauten

Kommen wir nun zu den einzelnen Gebäuden, die ich beispielhaft ausgewählt und energetisch untersucht habe. Da ist einmal das heutige Finanzministerium in der Wilhelmstraße. Es entstand 1935-1936 als Reichsluftfahrtministerium für den zweiten Mann des Dritten Reiches, Hermann Göring. Zu DDR-Zeiten war dieses Gebäude ebenfalls ein Zentrum der Macht, als „Haus der Ministerien“. Als Zweites habe ich mich für das Ministerium für Arbeit und Soziales interessiert, das in den drei Gebäuden Wilhelmstraße 49, Mauerstraße 45–52 und Mauerstraße 53 (Kleisthaus) untergebracht ist. Genau in diesen Gebäuden befand sich das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda von Joseph Goebbels!

Die Gebäude sind zwar umgebaut und modernisiert worden, dennoch zeugt der Satz von Frau Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales von 2013-2017, von tragischer Unkenntnis bezüglich der atmosphärischen Wirkung dieses Hauses auf Mitarbeiter und Besucher, wenn sie sagt: „Die bauliche Erneuerung steht für eine demokratische Architektur, in der sich die Menschen wohlfühlen sollen.“ Bei allen baulichen Veränderungen und Modernisierungen der Gebäude strahlen diese dennoch den Geist des alten Propagandaministeriums und auch den Geist ihrer Nutzung zu DDR-Zeiten aus. Beide Ministerien sind für die Öffentlichkeit allerdings entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt zu betreten.

Doch als jemand, der beruflich häufig mit Themen wie dem energetischen Abdruck von emotionalen, mentalen und seelischen Geschehnissen in Wohn- und Arbeitsräumen konfrontiert ist, bin ich sehr geübt darin, die verschiedensten energetischen Wirkungen zu identifizieren und zu beschreiben, selbst wenn ich keinen körperlichen Zugang zu den Räumen habe.

Abziehen der Lebensenergie

Ich möchte im Folgenden zwei verschiedene Arten der Beurteilung und Beschreibung der energetischen Situation von Räumen, Gebäuden und Orten vorstellen. Die Angabe von Boviseinheiten („BE“) als Maßeinheit der Lebensenergie von Organismen, Substanzen und Örtlichkeiten ist für Menschen, die sich mit solchen Themen befassen, gebräuchlich. Sie ist in vielen Fällen aussagekräftig und ermöglicht Vergleiche. Die Messung erfolgt über Pendeln. Ein gesunder Organismus braucht eine Lebensenergie von mindestens 7500 BE. Das bedeutet: Hält ein Mensch sich viele Stunden an Orten auf oder nimmt er häufig Lebensmittel zu sich, die weniger als 7500 BE Lebensenergie haben, so senkt dies seine eigene Lebensenergie auf Dauer unter das Maß, das der Körper zur Aufrechterhaltung seiner Gesundheit braucht. Boviseinheiten unter 1000 sind dementsprechend sehr stark belastend für ein lebendes System. Und solche niedrigen Werte habe ich in beiden genannten historischen Gebäuden vorgefunden.

Im Falle des heutigen Arbeitsministeriums hatte ich den Eindruck, die Boviseinheiten der Räume liegen zwischen 200 und 500 BE. Die Räume des heutigen Finanzministeriums befinden sich energetisch in einer Größenordnung von 600 bis 1000 BE und damit auch weit unterhalb der Werte, bei denen sich Menschen normalerweise wohlfühlen und in ihrer Kraft bleiben.

So fühlt sich ein ehemaliges Nazi-Ministerium an

Eine andere Art der Energiebetrachtung und – messung, die mir persönlich näher liegt und lieber ist, ist eine Art „Ganzkörperkinesiologie“, eine Wahrnehmung über den Muskeltonus. Sie bietet ein differenzierteres und persönlicheres Ergebnis. Die Wirkung eines bestimmten Raumes ist nämlich im Detail für verschiedene Menschen sehr unterschiedlich. Ich beschreibe jetzt einmal auf diese Weise, wie ich körperlich und psychisch die energetisch stark belasteten Räume des heutigen Finanzministeriums wahrnehme: Sobald ich im Innenhof vor dem Haupteingang stehe, erstarre ich förmlich, meine Atmung geht schwer, mein Nacken ist angespannt, ebenso mein Unterkiefer und der Bereich der Schlüsselbeine, meine Arme fühlen sich kraftlos an, ich habe keinen Impuls, etwas tun zu wollen. Mein Blick ist starr und tunnelartig, mein Kopf fühlt sich an, als hätte ich eine enge Mütze auf, meine Beine fühlen keinen guten Kontakt mehr zur Erde, alles fühlt sich schwer und eng an.

Für die Situation im Arbeitsministerium gilt eine ähnliche Symptombeschreibung – mit ein paar Ergänzungen: Der Druck im Kopf ist noch stärker, das Gehirn fühlt sich stark zusammengezogen an, ich spüre auch einen starken Druck auf den Augen, die Atmung fühlt sich noch schwergängiger an, ich spüre Wut und Abwehr in mir, der gesamte Rücken schmerzt.

An dieser Stelle möchte ich kurz zum Verständnis der Schwere der Belastung ein Beispiel aus einem Privathaushalt einfügen, bei dem ich mich ebenso gefühlsmäßig auf die dort existierenden Energien einstellte. Ich war in der Wohnung einer älteren Frau und spürte fast am Ende meiner Entstörungstätigkeit, dass von einem Wohnzimmerschrank eine große Schwere und starker Druck ausging. Als ich sie fragte, was denn darin aufbewahrt ist, antwortete sie, darin befänden sich die Ordner mit all der anwaltlichen Korrespondenz, die mit ihrer schwierigen Scheidung zu tun hätte. Ich schlug ihr vor, lediglich das schlichte Scheidungsurteil aufzubewahren und den ganzen großen Rest zu entsorgen.

Gleich nachdem sie dies getan hatte, ging von diesem Schrank etwas Friedvolles aus und es war Ruhe und Harmonie im Raum. Wenn also schon so etwas Banales wie der Schriftverkehr eines Scheidungsprozesses unsere Körper und Energiesysteme schwächt und belastet, wie also muss es sich in Räumen arbeiten, in denen kriegerische Handlungen, Bespitzelungen, Verhaftungen, Deportationen und Todesurteile sowie die geistige Mobil – machung der Bevölkerung während der NSZeit beschlossen wurden…?

Ich hatte einmal den Auftrag, ein Haus energetisch zu reinigen, von dem die damaligen Bewohner wussten, dass es eine nationalsozialistische Vergangenheit hat. Dieses Clearing klappte prima und wie gewohnt. Plötzlich waren Leichtigkeit und Helligkeit zu spüren, die Gesichtszüge der Menschen entspannten sich und wurden weich, der Brustkorb weit, der Atem frei. Die Schultern fühlen sich an, als ob Gewichte abgefallen wären. Freude, Beweglichkeit, Tatkraft und Zuversicht stellen sich ein. Daher weiß ich, dass es auch bei anderen Gebäuden mit dieser Art von Belastung gelingen würde.

Im Falle eines Gebäudekomplexes wie dem des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums mit 112.000 Quadratmetern Gesamtfläche wäre allerdings ein Zeitraum von mehreren Wochen, wenn nicht sogar Monaten nötig. Für kleinere Gebäude oder Wohnungen reichen hingegen einige Stunden oder wenige Tage.

Heftige körperlich-seelische Auswirkungen

Das dritte angekündigte Testobjekt ist ein Ort, der von jedermann besucht werden kann und an dem sich die dunkelsten Aspekte der Energien des Dritten Reiches zeigen. Es handelt sich um das Museum „Topographie des Terrors“. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Gestapo-Hauptquartiers und der Zentrale des Sicherheitsdienstes der SS, Wilhelmstraße/ Ecke Niederkirchnerstraße. Ein Besuch dieses Geländes und des Museums ist nichts für sensible Menschen und solche mit schwacher Konstitution. Wer hier eintritt, sollte sich innerlich auf Heftiges einstellen und in guter körperlicher und seelischer Verfassung sein. Die Energie auf dem gesamten „Topographie des Terrors“-Gelände erreicht keine 100 Boviseinheiten.

Die Beschreibung der Eigenwahrnehmung – im Vergleich zu den Beschreibungen weiter oben – sieht folgendermaßen aus: Meine Kiefer und mein Nacken sind sehr stark angespannt, ich habe eine Stinkwut, bin richtig aggressiv, gleichzeitig spüre ich eine große Trauer und Ohnmacht – offenbar eine Sicht aus der Opferperspektive – und bin eigentlich nicht mehr ich selbst, das heißt, ich spüre mich nicht mehr mittig in meinem Körper – unterhalb des Brustkorbs fühle ich meinen Körper gar nicht mehr. Da ich immer wieder an Orten bin, an denen selbst ich, obwohl gewohnt im Umgang mit stark störenden Energien, es schwer habe, in meiner Kraft zu bleiben, habe ich folgende Lösung gefunden – für mich selbst und für andere: Ich habe einen tragbaren „Raumharmonisierer“ entwickelt, der in einem Radius von eineinhalb Metern den umgebenden Raum von energetischen Störungen frei hält und der auch dabei hilft, die Verbindung zur höheren kosmischen Ordnung aufrecht zu halten.

Diesen „Raumharmonisierer“, in der Form eines Dodekaeders – einer der platonischen Körper – habe ich einem Stresstest auf dem Gelände und in der Dauerausstellung „Topographie des Terrors“ unterzogen. Das Ergebnis dieses Tests: Ich kann mich mit dem Dodekaeder in der Jackentasche sehr gut auf dem gesamten Gelände bewegen, ohne die oben beschriebenen körperlichen Reaktionen zu erleiden. Ich erlebe mich trotzdem nicht als emotional weichgespült, mit rosaroter Brille auf der Nase und einer beschönigenden Weltsicht auf die historischen Ereignisse, die auf diesem Gelände stattgefunden haben.

Ich kann das Leid, das viele Wesen auf diesem Gelände und ausgehend von diesem Gelände erlebt haben, immer noch gut nachempfinden, erlebe mich hier auch in sehr trauriger Verfassung, spüre Angst und Wut, bleibe aber mit Hilfe meines Dodekaeders viel mehr in meiner Mitte und habe viel weniger körperliche Anspannungen. Der Dodekaeder hilft auch in weniger dramatischen Situationen. Er erleichtert mein Leben beispielsweise beim Fahren mit der U- oder S-Bahn, beim Besuch von Einkaufszentren, Krankenhäusern oder vergleichbaren anderen öffentlichen Gebäuden und stark frequentierten Plätzen.

Die Vergangenheit wirkt noch immer

Mein Fazit der Gebäudetests: In Berlin wie auch anderswo gibt es viele historisch belastete Gebäude, Straßen, Plätze und Freiflächen. Waren die damit verbundenen historischen Geschehnisse mit starken Gefühlen, heftigen Gedanken und Leid verbunden, so klingen sie besonders stark nach und bewirken bei den Menschen, die sich jetzt dort aufhalten, dass diese ähnlichen Gefühlen und Gedanken bis hin zu körperlichen und seelischen Störungen ausgesetzt sind. Dieser energetische Abdruck der Vergangenheit fällt nicht immer so drastisch aus wie an den gezeigten Beispielen. Er kann aber trotzdem bewirken, dass es einem schwer fällt, in den eigenen Wohnräumen oder am Arbeitsplatz sein eigenes Leben zu leben, weil das gespeicherte Leid oder die Depressivität des Vormieters die Bewohner bzw. Nutzer chronisch herunterziehen und schwächen.

Wünschenswert und gut wäre es natürlich, den energetischen Abdruck der Nationalsozialisten und ihrer Sympathisanten nach und nach aus den entsprechenden Gebäuden auszuleiten. Dazu braucht es nach meinem Verständnis allerdings einen Auftrag von Seiten der Eigentümer bzw. Nutzer der Gebäude. Da das Bewusstsein für derartige feinstoffliche Belastungen allerdings noch kaum verbreitet ist, wird ein solcher Auftrag wohl leider so bald noch nicht erteilt werden …

So schützt du dich vor belastenden Energien

Die nachfolgende Methode kannst du immer anwenden, wenn du dich durch irgendetwas von außen überwältigt fühlst: Konzentriere dich auf deinen Solarplexus, direkt unterhalb des Brustbeins in der Magengrube. Der energetische Austausch mit deiner Umwelt findet überwiegend dort statt. Das geschieht unabhängig davon, ob du dir dessen bewusst bist oder nicht. Die Energieaufnahme über diese Zone hängt davon ab, inwieweit dieses „Energierad“ geöffnet ist. Fühle genau hin, wie weit dein Solarplexus geöffnet ist, und dann schließe ihn – einfach durch deine Absicht und über die Vorstellung innerer Bilder – so weit, dass du dich nicht von der Situation überwältigt fühlst. Mir hilft es, mir vorzustellen, dass mein Solarplexus aussieht wie eine fast geschlossene Rosenblüte bei Sonnenaufgang – im Gegensatz zu einer weit geöffneten Rosenblüte in der Mittagssonne. Oder der Solarplexus sieht aus wie der Blendenring einer Spiegelreflexkamera bei Blende 16, also fast geschlossen. Falls du nach dem Besuch eines dich belastenden Ortes das Gefühl hast, es hängt energetisch noch etwas an dir, das nicht zu dir gehört, dann sprich folgenden – oder einen ähnlichen – Satz laut aus: „Alles, was aufgrund meines Besuches dieses Ortes noch auf mir sitzt und nicht zu mir gehört, kehrt augenblicklich dahin zurück, wo es hingehört.“

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