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Aufgestiegene Meister, Engel, höhere Wesenheiten – gibt es sie nun oder sind sie nur Wunschprojektionen und Produkte einer lebhaften Phantasie? Und: Kann man das eine oder das andere irgendwie beweisen? Das langjährige Channelmedium Beate Bock sagt: Jeden Beweis kann man in Zweifel ziehen. Das Wissen um die Existenz dieser Wesenheiten ist innerlich und zutiefst persönlich.

 

Das ist schon so eine Sache mit den aufgestiegenen Meisterinnen und Meistern. Man kann die Arbeit mit ihnen so schlecht beschreiben, auch weil ich von diesen Wesenheiten selbst nach über 20 Jahren der Zusammenarbeit immer noch und immer wieder überrascht werde. Sie haben einfach kein wirklich typisches Vorgehen, außer dass diese Wesen alles Sein auf der Erde lieben, respektieren und als wichtig erachten. Sie lieben also auch Sie, die/der Sie gerade diese Zeilen lesen, auch wenn Sie selbst vielleicht gar nicht an diese Wesenheiten glauben oder sich selbst gar nicht für so liebenswert halten. Trotzdem werden die geistigen Welten Sie unterstützen, so, wie Sie es eben brauchen und erlauben, aber nicht unbedingt so, wie Sie es eventuell erwarten oder erhoffen. Und manchmal wird einem erst nach Jahren klar, warum diese Wesen etwas so oder so gesagt und/oder so oder so getan haben.
Gerade diese Woche hatte ich eine neue Klientin, die das erfahren hat, nämlich einen überzeugenden persönlichen Beweis, doch eben ganz anders als gedacht. Diese Klientin war interessanterweise durch einen Irrtum zu mir gekommen. Sie glaubte nämlich, dass mein Buch „Wie der Zufall aus meinem Leben verschwand“ ein psychologischer Ratgeber wäre. So war sie also erst einmal gar nicht so wirklich erfreut, als sie herausfand, was für ein Buch da eigentlich gerade mit der Post zu ihr gekommen war. Sie hat es dann aber trotzdem gelesen und war am Ende des Buches so begeistert davon, dass sie sich gleich zu einer Einzelsitzung bei mir angemeldet hat. So kann das manchmal gehen, wenn man um Hilfe bittet und die geistigen Welten dann auf ihre Art und Weise antworten.

 

Die Wahrheit erfühlen

Ein aufgestiegener Meister namens St. Germain hat mir dann vor der Sitzung zwei Informationen mitgeteilt, die ich bitte dieser Frau explizit in seinem Namen ausrichten sollte. Das eine war ein sehr kurzer Hinweis auf ein vergangenes Leben dieser Frau und das andere der Titel eines klassischen Liedes, das ich der Klientin am Ende der Sitzung vorspielen sollte. Die Frau war über diese beiden Informationen wirklich zutiefst erschüttert, da diese zwei Dinge für sie eine sehr tiefe persönliche Bedeutung hatten. Zum einen, weil sie selbst zu hundert Prozent wusste, dass ich diese Information über sie und ihre persönliche Geschichte, ihre speziellen Vorlieben und die Fragen, die sie innerlich hatte, einfach nicht wissen konnte, und weil St. Germain zum anderen mit diesen beiden Dingen einfach komplett ins Schwarze getroffen hatte. Und doch liegt es letztendlich im Ermessen eines jeden Einzelnen, ab wann er seine eigene oder “die“ Wahrheit fühlt oder wodurch er sein eigenes Vertrauen zu einer Sache bestätigt sieht und wodurch etwas für ihn zu einer dann feststehenden Tatsache wird.
Denn war dieses Beispiel auch für Sie ein „echter“ Beweis für die wirkliche Existenz der aufgestiegenen Meisterinnen und Meister, so wie für diese Klientin? Ich denke, eher nicht.

 

Was sind eigentlich Beweise?

Mit den so genannten „echten Beweisen“ ist das immer so eine Sache – sie sind eigentlich immer sehr relativ. Denn jeder auch angeblich rein wissenschaftliche Beweis ist letztendlich kaum nachzuvollziehen oder ein „echter“ Beweis, an den man zu hundert Prozent glauben kann, wenn man nicht persönlich bei diesem Versuch oder bei dieser Begebenheit anwesend war und/oder die genauen Umstände kennt, die zu diesem angeblich „bewiesenen Ergebnis“ geführt haben.

So hatte ich selbst zum Beispiel in den letzten Jahren mehrmals sehr tiefe und deutlich zu sehende „Stigmata“ an meinem Körper. Ich spreche hier also von echten Wunden, blauen Flecken und einem sogar sichtbaren Handabdruck auf meinem Körper, die auch andere Menschen, also mein Mann, meine engsten Freunde und engste Klienten, zu sehen bekommen haben. Aber kann ich wirklich überzeugend beweisen, dass diese Abdrücke und Wunden aus dem Nichts erschienen? Nein, denn jeder Beweis lässt sich letztendlich von jedem, der das wirklich will, widerlegen oder relativieren – selbst „beweisende“ Fotos, die ja zum Beispiel retuschiert sein könnten. Obwohl ich und andere Menschen also wissen, dass es diese Wunden vor zirka drei Jahren tatsächlich gegeben hat, und ich auch weiß, dass ich mir diese Wunden nicht selbst zugefügt habe, kann ich trotzdem verstehen, dass mir das manche Menschen trotzdem (manchmal sogar schon aus Prinzip) nicht glauben würden.

So oder so: Bei solchen Begebenheiten oder in außergewöhnlichen Situationen kann man letztendlich dem Anderen einfach nur in die Augen schauen oder in ihn oder in sich selbst hinein fühlen und dann für sich selbst entscheiden, ob man demjenigen oder derjenigen glauben und vertrauen kann – oder eben nicht. Als Betroffener oder Zeuge eines außergewöhnlichen Ereignisses zählt letztendlich also eigentlich nur, dass man selbst weiß, was man eben weiß und gesehen, gehört oder gefühlt hat – und welche Schlüsse man dann daraus zieht und ob man in diesem Fall der Person, sich selbst oder dem Geschehnis vertrauen oder glauben kann und will.

 

Hausaufgaben

So wie eine Klientin, die von den geistigen Welten drei Hausaufgaben ans Herz gelegt bekommen hatte. Sie sollte sich bitte ein Handy besorgen, eine Putzfrau suchen und eine Vorauszahlung für die Steuer machen. Wie bitte? Was haben bitte diese drei Dinge miteinander zu tun oder zu bedeuten? Das fragte sich diese Frau natürlich auch. Sie hatte keine Ahnung, wozu diese Dinge gut sein sollten, und dennoch hat sie sie aus Vertrauen gegenüber den geistigen Welten einfach gemacht. Ein paar Monate später hat sie sich dann überraschend von ihrem Mann getrennt, was überhaupt noch nicht im Raum gestanden hatte, als die geistigen Welten ihr die Hausaufgaben gegeben hatten. Die geistigen Welten wussten jedoch schon lange Zeit vorher, dass das passieren würde, und haben im Sinne der Bedürfnisse dieser Frau schon einmal vorgesorgt. Aufgrund der Energiestruktur genau dieser Klientin sahen sie nämlich, dass es für sie sehr wichtig sein würde, ihren Mann trotz der Trennungs-Situation gut versorgt zu wissen, was in diesem Fall bedeutete, dass die Wohnung für ihren Mann weiterhin sauber gehalten werden musste. Außerdem hätte ihr Mann zu hundert Prozent nicht an die Steuerzahlung gedacht. Mit dem neu angeschafften Handy war sie schließlich vollkommen unabhängig und konnte alle Dinge gut klären. Ist das jetzt ein Beweis für Sie? Für diese Frau schon. Sie fand es sogar extrem liebevoll von den geistigen Freunden, dass sie so vorausschauend fürsorglich an sie und ihren Mann gedacht hatten, und sie war nachträglich sehr froh und dankbar, diese Hausaufgaben gemacht zu haben, ohne deren tieferen Sinn damals wirklich verstanden zu haben.

 

Gründliche Vorbereitung

Die geistigen Wesen legen an sich schon sehr viel Wert darauf, dass die Dinge, die einfach ganz klar anliegen und getan werden müssen, auch so früh, so liebevoll und so gründlich wie möglich vorbereitet werden, damit alles, was in einer bestimmten Situation geschieht, für möglichst alle Beteiligten so gut, liebevoll und sanft wie möglich ablaufen kann.

Nur durch solche langjährigen und vorbereitenden Hausaufgaben war es mir auch überhaupt erst möglich, mich so weit zu verändern und zu entwickeln, dass jetzt eine der höchsten Wesenheiten, die mir bekannt sind, Kontakt mit mir aufnehmen konnte. Nämlich Babaji. Und obwohl diese Zusammenkunft über einen Zeitraum von drei Jahren vorbereitet worden ist, bin ich froh, ihm jetzt überhaupt schon als Channel dienen zu können. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.


Abb.: © David Humphrey – Fotolia.com

Über den Autor

Avatar of Beate Bock

channelt seit 1989 die aufgestiegenen Meisterinnen und Meister. Sie gibt regelmäßig Einzelsitzungen und Seminare und hat einmal im Monat eine feste Coaching-Gruppe. Ebenfalls einmal im Monat hält sie gemeinsam mit der Heilerin Marion Rump einen Gebetskreis mit einem Channeling und Klangschalenunterstützung ab. Sie freut sich, wenn sich so viele Menschen wie möglich an diesem Lichtdienst beteiligen.

Bücher von B. Bock:
Wie der Zufall aus meinem Leben verschwand, ch.falk-verlag, 2003
Aufbruch in das Neue Jahrtausend, ch.falk-verlag, 2000
Interviews mit Außerirdischen, ch.falk-verlag, 1994
Unmögliches möglich machen, Silberschnur-Verlag, 1993

4 Responses

  1. Galahad

    Hallo Bionomed,

    wieso sind die Wesen altmodisch? Es war doch die Frau, die kein Handy hatte. Ich denke nicht, dass Aufgestiegene Meister so etwas wie Handys für ihre Kommunikation brauchen 😉

    Diese Wesen kümmern sich um die innersten Bedürfnisse des Menschen, der sich auf sie einstellt. Und wenn es für diese Frau ein Bedürfnis war, ihren Mann versorgt zu wissen, für den sie vielleicht das ganze Eheleben lang gesorgt hat (davon kenne ich genügend Paare, wo das genau so abläuft), dann möchte sie, dass er eine saubere Wohnung hat und dass er keine Probleme mit der Steuer bekommt.

    Es geht hier darum, energetisch nichts unerledigt zu lassen und ein „gutes Ende“ hinzulegen. Das hat sie getan. Und konnte damit den Mann getrost verlassen, denn sie wusste ihn vorerst versorgt. Dass er nach einer gewissen Zeit dann für sich selber sorgen muss und sie nicht mehr dafür „in der Verantwortung“ steht (wie es vielleicht noch in der Ehe der Fall war, aufgrund „unausgesprochenener, stiller Vereinbarungen“ zwischen den beiden), das ist klar. Aber: sie konnte die Trennung so in Ruhe vollziehen und dabei ein gutes Gewissen haben.

    Von „altmodisch“ kann hier also keine Rede sein. Sondern nur von SEHR umsorgend und voraus schauend …

    Herzliche Grüße und
    Friede Sei Mit Dir
    Galahad

    Antworten
  2. Bionomed

    …etwas altmodisch, die Wesen, oder? Eine Putzfrau für den zu verlassenden Mann? Erinnerung an die Steuererklärung – und noch kein Handy….?
    Seltsam

    Antworten
  3. Galahad

    Liebe Beate,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Er beschreibt deine Arbeit und dich so, wie ich dich kenne. Und auch ich bin immer wieder überrascht, dass es für Situationen und Erlebnisse immer wieder genauso viele Pro- wie Contra-„Beweise“ gibt. Letzten Endes muss jeder immer für sich selbst entscheiden, was FÜR IHN richtig ist und seinen Überzeugungen und seinem Herzen folgen.

    Liebe Grüße und noch eine schöne Zeit
    Galahad

    Antworten

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