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Ängste, Depressionen und Krankheiten sind in der modernen Welt unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Die Heilmeditation kann ein Ausweg aus seelischen und körperlichen Nöten sein.

Technologie, Wissenschaft und alle materiellen Dinge entwickeln sich so schnell  wie nie zuvor, doch die Bewusstseinsentwicklung hält bei weitem nicht Schritt.  Dafür zahlen wir einen hohen Preis.
Ein Weg, den inneren Standard diesem äußeren anzugleichen, ist die gezielte Schulung des Bewusstseins. Dafür sind Meditation und Kontemplation, im Besonderen auch die Kraft- und Heilmeditation, eine ausgezeichnete Übung.
Hinter dieser Meditationsform stecken jahrtausendealte Weisheit und Wissen um die Wirkungsweisen der universellen Energie, die Leben erschafft, die Leben erhält und im Fluss hält.

Der Mensch ist ein Wesen aus Materie (Körper) und zugleich ausgestattet mit Verstand und Geist (feinstoffliche „Substanzen“). Außerdem ist er zu Selbstreflexion, zu mentaler Kreativität und in einigen Fällen auch zu wahrhaft wachem Bewusstsein fähig. Das alles macht ihn zu einem Wesen, das sich der Lebensenergie oder der göttlichen, der kosmischen, der universellen Energie bedienen kann.
Dafür bedarf es allerdings einer weiteren Voraussetzung. Diese Voraussetzung ist die Selbsterkennung als inhärentes Wesen und die Benutzung eines klaren Bewusstseins, geschult in der Meditation.
Jeder Mensch ist in der Lage, dieses Bewusstsein, das ihn an diese kosmische Energie anschließt, in sich zu erkennen und zu fördern. Die einzige Voraussetzung ist eine starke Motivation, dem Leiden, den Ängsten, den Depressionen und auch Krankheiten aus innerer Kraft und mit starkem Willen zu begegnen.
Dieses Bewusstsein, von dem hier die Rede ist, unterscheidet sich stark von dem Tagesbewusstsein, das wir allgemein mit Bewusstsein meinen und dabei zugleich verwechseln. Diese ununterbrochenen Denkprozesse, mit denen die meisten Menschen ihr Leben verbringen, haben wenig mit der Art von bewusstem Sein zu tun, das für ein Leben in geistiger, seelischer und körperlicher Harmonie nötig ist. Dass dies so ist, beweisen unsere Gesellschaften. Krankheiten und Unzufriedenheit breiten sich aus, selbst wenn der materielle Wohlstand steigt.
Wer wirklich gesunden, heilen will, dem bleibt keine andere Chance, als sich das wahre Gesicht der materiellen Welt genau anzuschauen.
Es handelt sich um ein sehr konzentriertes, meditativ geschultes und erkennendes Anschauen der Dinge. Dies ist nur bei vollem Bewusstsein, außerhalb der permanent springenden Denkstrukturen wirklich möglich. Diese Bewusstseinsform zu entwickeln ist für jeden, der das wirklich und mit innerem Nachdruck will, nur eine Frage der Übung.

Materie ist eine Illusion

Die moderne Physik hat uns mit ihren neuesten Erkenntnissen gezeigt, dass wir den Wert der Materie weit überschätzt haben. Materie ist eine Illusion in der Dualität. Eine sich permanent verändernde, ununterbrochene Endlichkeit, geformt von der Unendlichkeit des Geistes. Da wir als Menschen in dieser Dualität leben, müssen wir die Dinge erkennen lernen, die es mit unserer Welt wirklich auf sich hat.
Das Wichtigste, was es zu ergründen gilt, ist, dass vor und in aller Materie der Geist, das ultimative Feinstoffliche steht und existiert, ja sogar die Existenz erst möglich macht. Feiner als alle Wellenlängen, die wir bisher kennen und messen können.
Materie ist immer etwas bedingt Entstandenes oder Entstehendes. So wie ein Tisch als Bedingung unter vielem anderem das Holz und den Tischler hat.
Der Geist hingegen hat diese Bedingungen nicht, außer der einer Kontinuität.
Diese Kontinuität macht ihn grundsätzlich fließend und ermöglicht ihm, besser noch als Luft alles zu durchdringen.
Wenn wir Luft mit technischen Mitteln aussperren können, den Geist können wir nicht aussperren, nicht verdrängen und nicht vernichten. Wir können ihn nur durch unheilsame Gedanken verunreinigen. Wir können ihn aber auch in bescheidenem Rahmen beherrschen lernen, jedoch ohne ihn in seiner Allmacht zu unterschätzen.

Kontakt zur Lebensenergie

Haben wir uns klar gemacht, wie Geist und Materie zusammenspielen, dass die Materie immer vom Geist abhängig sein und bleiben wird, dann ist auch der Schritt zum Verständnis der Kraft- und Heilmeditation nicht mehr schwer.
In dieser speziellen Form der Geistesschulung üben wir, den unmittelbaren Kontakt zu dieser allgegenwärtigen Lebensenergie bewusst aufzunehmen. Dass sie da ist, beweist unser eignes Leben und die vielfältige Natur.
Schneiden Sie sich in den Finger, und Sie werden sehen, wie die Lebenskraft, die körpereigne Heilenergie ans Werk geht. Hier ist es für jeden selbstverständlich.
Haben wir ernsthaftere Erkrankungen, streiken unser Verständnis, unser Wissen und damit unser Glaube. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Wir suchen Heilung im Außen.
Wir wissen, dass eine Wunde heilt. Doch dort, wo Zweifel und Ungewissheit sich breit gemacht haben, steigern wir uns bei dieser Suche nach Heilung erst richtig in das Denken um das Erkranktsein hinein.
Ein verletzter Finger tut weh, doch er macht keine Angst. Krebs und viele andere schwere Erkrankungen tun zu Beginn nicht weh, sie lösen jedoch sofort das schlimmste Kontra gegen Heilung aus – die Angst.
Keine Ursachenerkenntnis, kein Wissen um die Zusammenhänge unterschiedlicher Schwingungen und kein Zutrauen zu der uns weit überlegenen Intelligenz des universellen Geistes kommt auch nur im geringsten zum Einsatz.

Wie können wir auch, da wir uns doch von uns selbst oft wie abgetrennt fühlen. Dieses Abgetrenntfühlen verdanken wir unserem so weit überschätzten Verstand, der uns für  eigenständig hält.
Leben wir ein Leben in dem Bewusstsein der Einheit, leben wir harmonisch und damit auch gesünder. Gesünder an Leib und Seele und im Fluss des Lebens ohne die üblichen Versuche, es austricksen zu wollen.
Ganz gleich, welcher Religion oder Philosophie wir anhängen, diese Wahrheit steht hinter und über jeder menschlichen Doktrin. Jede große Weltreligion weist uns diesen Weg, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus.
Machen auch Sie sich auf zu neuen Ufern. Verlassen Sie depressive Dunkelheit, beschreiten Sie den Weg der Genesung Ihres Geistes.

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Über den Autor

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55, Psychologin, 30 J. praktizierende Buddhistin, neun Jahre Auslandsstudium, u.a. in buddhistischen Klöstern. Seit 12 Jahren Meditationslehrerin. Lehrt, basierend auf eigener Erfahrung, Selbsthilfewege zu harmonischerem Leben.

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