Anzeige

Letztendlich beruht unser Leiden darauf, dass sich in unserem Denk-System bestimmte Glaubenssätze verstecken, die wir noch nicht erkannt und hinterfragt haben – behauptet Karina Gerlach. Der Weg, sich von diesen Glaubenssätzen und damit vom Leiden zu befreien, muss aber kein langer und anstrengender Prozess sein, sondern verlangt nur eines: kompromissloses Einlassen auf die Untersuchung dessen, was wir für Wirklichkeit halten. Jörg Engelsing sprach mit ­Karina Gerlach.

 

Du sagst, dass hinter jedem Schmerz ein schmerzhafter Gedanke steckt. Was meinst du damit?
Schmerz ist das emotionale Echo eines Trennungs-Gedankens. Der Glaube an die Trennung – von Mutter, Vater, Gott und der Welt – ist der unbewusste menschliche Ur-Schmerz und die Ur-Sache für Leiden. Er manifestiert sich durch Glaubenssätze, die als solche meist nicht erkannt sind. Um die Trennung als Illusion zu durchschauen und genau dadurch Befreiung zu erfahren, gibt es eine einfache Verfahrensweise, nämlich die Glaubenssätze umzukehren und zu schauen, ob die Umkehrungen auch wahr sind. Dabei beginnt ein tiefes Fallen in mich selbst hinein, wo sich diese Trennung durch bewusstes Sein auflöst. Es ist die Reise in die Nichtdualität des Seins.

Dein Weg, diese Umkehr einzuleiten, ist Byron Katies „The Work“. Ich ­habe das jetzt auch schon oft gemacht und gesehen, dass sich dabei ein weiterer Raum auftut und Entspannung ­einstellt. Nur: Wirklich verändert hat sich dadurch nichts. Woran kann das liegen?
Veränderung passiert, wenn du die Umkehrungen wichtiger nimmst als den schmerzhaften Glaubenssatz, das, was du ewig geglaubt hast. Wenn du in den Umkehrungen verweilst, also dort, wo mehr Frieden ist, mehr Freiheit, dann kann etwas Mysteriöses passieren. Was sich zunächst im Kopf befindet, hat die Möglichkeit tiefer zu sinken. Der Frieden kann von deinem ganzen physischen Wesen erfasst werden. Körper und Bewusstsein sind eins. Manche machen die Work, bleiben aber im Kopf. Sie verpassen das meditative Aussitzen, die innere Stille, die bewusster Frieden ist. Sie folgen weiterhin einem Glaubenssatz, der als solcher nicht erkannt ist, und so bleiben sie an der Oberfläche des weltlichen Lebens, wo die selbst-aggressive Emotion der Trennungs-Angst regiert. Sie äußert sich weiter durch Verletztsein, Ärger, Unruhe, Juckreiz, Trauer, bis hin zur Depression. Da hilft nur, aus Liebe zur Wahrheit weiterzumachen, die Umkehrungen zu fühlen und bereit zu sein, jeden Wunsch loszulassen, der dem entgegensteht. Die Fragen führen jeden, der bereit ist, in die Tiefe zu gehen, aus seinem schmerzlichen Verstand heraus. Und zwar auf eine so geniale Weise, dass der Verstand gar nicht merkt, wie er sich auflöst. Der Verstand ist dumm, konditioniert, weil er glaubt, was er schon immer geglaubt hat, ohne dass es mit Intelligenz hinterfragt wurde.

Dumm bedeutet, dass er aus sich selbst heraus nichts Neues schaffen kann.
Genau das kann er nicht. Und wenn du die Fragen, aus denen die Work besteht, beantwortest, dann löst sich die Dummheit des Verstandes auf, der Schmerz, der sich darin verbirgt. Es heißt nicht, dass du dann nicht mehr denken kannst. Was sich auflöst, ist die menschliche Dummheit, an schmerzlichen Sätzen zu kleben, die nicht bewusst hinterfragt sind. Das Hinterfragen ist ein wunderschöner Prozess, in dem die Intelligenz der Liebe erwacht.

Und dann ist der Verstand nicht mehr Ausdruck der schmerzlichen Gedanken, sondern der tieferen Ebene, die Liebe oder Klarheit ist.
Ja, er ist Ausdruck des bewussten Seins. Kein Schmerz, sondern ungetrübte Lebensfreude.

Das hört sich jetzt recht leicht an. Ist es aber nicht auch einfach so – das ist jedenfalls meine Erfahrung –, dass es bestimmte Kernglaubenssätze gibt, die wiederum von anderen Glaubenssätzen gestützt werden? Ich habe so das Gefühl, dass ich nicht einfach ­bestimmte Glaubenssätze isoliert be­arbeiten kann und dann sind sie weg, sondern sie scheinen in einem ­Geflecht zusammenzuhängen.
Glaubenssätze müssen nicht bearbeitet werden, Schmerz muss nicht verschwinden. Erfahre seine Essenz und es bleibt nichts als Freude. Es ist tatsächlich gut, wenn schmerzliche Gedanken wiederkommen. Sie sind die Nahrung des Bewusstseins. Erinnerungssignale. Egal, welchen Glaubenssatz du im Moment vor dir hast. Die Frage ist, bringst du den Willen auf, den daran gekoppelten Schmerz, die Angst, die Unruhe, voll und ganz zuzulassen, tief in das, was als unangenehm eingestuft wird, hineinzufallen? Oder bleibst du beim Kompensations-Mechanismus, weil du nicht bereit bist? Solange der Zusammenhang zwischen Denken, Fühlen und Handeln nicht vollkommen bewusst ist, passiert keine Befreiung.

Ich habe aber das Gefühl gehabt, dass ich das durchaus auch gemacht habe, denn ich habe ja gesehen, wie sich der Raum öffnet und die Liebe sich zeigt. Obwohl ich sehe, dass etwas ein Glaubenssatz, also nicht die Wahrheit ist, fühle ich mich weiterhin von ihm beherrscht.
Na, dann gehst du, nachdem du diese Befreiung erfahren hast, wieder zurück in das, was du gewohnt bist. Sich für das Unbekannte immer wieder neu zu öffnen, erfordert wahren Mut.

Und wie kann ich die Gewohnheit durchbrechen?
Indem du willig bist, über den Umkehrungen sitzt und dort bewusst verweilst, wo mehr Freiheit ist, mehr Frieden. Das ist ungewohnt, unbekannt, denn Leiden ist, was du kennst. Vielleicht glaubst du auch, dass Leiden zur Erlösung führt.

Du sagst, dass wir uns überhaupt nicht mit unseren schmerzhaften und angstbesetzten Geschichten beschäftigen müssen. Dahinter stünde immer ein Glaubenssatz und die Geschichte, die daraus entstanden ist, ist nicht real.
Ja. Schmerz ist ein Stoppsignal, ein dringlicher Hinweis, ihn voll und ganz zu fühlen. Wenn du dich nicht weg davon bewegst, geschieht ein tiefes Fallen in dich selbst hinein, ein Fallen in die Unendlichkeit – und du bist immer noch hier. Doch im Alltag kommt die schmerzliche Emotion oft zurück, wenn der Gedanke dahinter im Moment nicht erkannt ist. Das ist, wie es sein soll. Die Illusion will erkannt bleiben.

Aber es gibt doch viele Dinge, die uns genau davon abhalten.
Ja. Glaubenssätze, die nicht als Irrtümer, Illusionen erkannt sind, wollen erfüllt werden. Das ist Unbewusstsein. Du bist Sklave deiner Wünsche, deiner Hoffnungen, dass es Erfüllung in der Zukunft gibt.

Wenn ich also sage: Beziehung ist mir letztendlich das Wichtigste, dann muss ich den Weg der Beziehung gehen, bis ich erkenne, dass es letztlich auch nicht das ist, was mir die tiefste ­Erfüllung gibt.
In diesem Fall hast du dein Leben auf dem Glaubenssatz „Ich brauche Partnerschaft, um glücklich und erfüllt zu sein“ aufgebaut. Ohne die vollständige Überprüfung, die dich hier und jetzt von dieser Vorstellung befreien könnte, ist das der lange Weg, den du gehst, um den Irrtum zu erkennen.

Was ist alles nach deiner Definition ein Glaubenssatz? Wie weit bestimmen Glaubenssätze unsere Freiheit oder Begrenztheit?
Das kann jeder selbst herausfinden. Sie beginnen mit „Ich brauche – zum Beispiel – Liebe, Anerkennung, Sicherheit, Geborgenheit, Nahrung, Sex.“ Der Glaube an die menschliche Bedürftigkeit ist universell. Schmerzhafte Abhängigkeit. Klirrende Ketten der Selbst-­Versklavung. Im Rahmen des „offenen Familienkreises“ überprüfen wir sie ­gemeinsam und erfahren Freiheit.

Der Urschmerz des Getrenntseins spiegelt sich also in jedem Schmerz, den ich irgendwo erlebe …
In jedem Schmerz, in jeder Angst, in Traurigkeit, in jeder Wut.

Und wenn ich mich diesen ganzen Gefühlen öffne, dann rutsche ich tiefer.
Ja,wenn du für eine Weile nichts anderes tust als das. Es braucht eine gewisse Auszeit. Meistens greift aber ein Automatismus – man versucht, diesen Schmerz zu kompensieren. Beispielsweise mit Glaubenssätzen wie „Ich darf nicht wütend, traurig, voller Angst sein, ich muss mich bemühen, friedlich und freundlich sein“. Wir gehen auch Menschen aus dem Wege, die uns möglicherweise verletzen könnten. Letztendlich erhält dieser ­Kompensations-Mechanismus den Trennungs-Gedanken „Ich“ und damit den Ur-Schmerz am Leben.

Aus diesem Trennungs-Ich entsteht ­also letztendlich unsere Welt.
Ja, wenn ich glaube, ich bin getrennt, dann habe ich mich als ein separates körperliches Wesen erschaffen und ­alles, was ich scheinbar nicht bin, ist ­abgespalten und erscheint als die äußere Welt. Ich ist praktisch der Ursprung der Welt, der menschliche Ur-Knall. Ver(w)irrung.

Und weil das alles abgespalten ist und die „anderen“ Menschen und die Welt durchaus andere Meinungen und ­Intentionen haben als dieses Ich, fühlt es sich vom Außen potenziell bedroht.
Ja, wenn du etwas abspaltest, erscheint das Abgespaltene immer als feindlich. Trennung macht Angst und Angst ­kreiert die Vorstellung bedroht zu sein. Und deshalb ist die Anerkennung der Spiegelung ein wunderbares Hilfsmittel, diese Feindlichkeit zu überwinden – und alles, was ich scheinbar draußen wahrnehme, zu mir zurückzuführen. Dieses Anerkennen ist eine Vervollkommnung des Seins. Es ist der Punkt, wo sich der subjektive Blickwinkel „Ich“ öffnet bis zur Offenbarung dessen, was wirklich und wahr ist. Und da bleibt nichts mehr übrig außer Freude, Liebe, Einssein. Ich bin dann nicht mehr getrennt, nicht körperlich, doch immer noch hier.

Am Beispiel des Glaubenssatzes „Ich bin nicht in Ordnung, wie ich bin“ – wie zeigt sich da die Spiegelung?
Indem du bemerkst, dass du über andere urteilst, weil du dich selbst verurteilst.

Spiegelung heißt also, dass das Außen in mir diesen Schmerz nur auslöst, weil ich mich getrennt erlebe und ­darum bestimmte Glaubenssätze entwickelt habe.
Spiegelung bedeutet, ich erkenne zunächst die spontane Projektion an und darin die unbewusst eingeprägten ­Sätze. Diese kehre ich solange um, bis sich Frieden einstellt. Die Umkehrungen sind der Schlüssel für Bewusstseins-­Entwicklung – eine wahre Evolution.

Wenn ich an Schmerz und Angst komme, zeigt sich mir das bildlich wie kleine Kinder in mir. Ich mache nichts damit, sondern lasse sie einfach nur da sein und beobachte sie. Ich ­sehe, dass hinter diesen inneren Kindern ein Glaubenssatz steht, beispielsweise so etwas wie „Ich fühle mich nicht sicher im Leben“. Ich hinter­frage diesen Glaubenssatz aber nicht, sondern nehme einfach nur wahr. Dann passiert Bewegung, langsame Bewegung, sehr langsam. Weil das bei mir gut funktioniert, frage ich mich: Ist die Arbeit mit Glaubenssätzen immer angesagt? Beispielsweise bei sehr traumatisierten Menschen: Ist es da nicht einfach erst einmal wichtig, Kontakt zu sich selbst zu bekommen, als die Glaubenssätze des eigenen ­Lebens zu hinterfragen?
Die Fragen der Work führen nach innen, in das Wahrheits-Bewusstsein, wo sich die Opferhaltung auflöst und sich durch wahren Selbst-Kontakt Frieden offenbart. Das gilt für jeden, der bereit ist, sie zu beantworten. Manche lieben ihre Geschichte jedoch mehr als den ­inneren Frieden.

Also auch für traumatisierte Menschen kann die Work hilfreich sein?
Das Trauma beginnt mit dem Trennungsgedanken „Ich“. Wer bereit ist für die Wahrheit, die bewusstes Sein ist, wacht aus seinem Traum-a auf. Nicht das Geschehnis ist das eigentliche Problem. Durch Gedankenüberprüfung wird klar, dass es die Bewertung der Geschichte ist, die den hauptsächlichen Schmerz verursacht, und nicht die Tat selbst. Wenn sich die Geschichte vom Erleben löst, kann Frieden einkehren. In dem Moment, in dem wir die Geschichte als Geschichte erkennen, erwacht konstruktive Lebensfreude.

Glaubenssätze sind also die Basis für die Geschichten, die wir über unser Leben spinnen. Wenn wir diesen schlicht nicht mehr glauben, entsteht dann wirklich automatisch Freude?
Wenn Gedanken als das erkannt sind, was sie sind, Gedanken und nicht die Wirklichkeit, ist das immer Freude. In diesem Zustand ist jede Geschichte wunderbar, es gibt keine schrecklichen Geschichten mehr.

Geschichten von Folter sind jetzt nicht so lustig, da muss ich aber sehr entspannt sein …
Das ist nur, wenn du in die Interpreta­tion springst, von den Tatsachen abweichst. Wir können und wollen die Tat nicht ändern, doch können wir die schmerzliche Geschichte drum herum überprüfen. Das ist der Moment, wo Freiheit beginnt. Du siehst dann, was an Qual noch übrig bleibt.

Du hast vorhin gesagt, dass letztendlich nur die Realität übrig bleibt, wenn man die Glaubenssätze hinterfragt – aber wie sieht denn diese Wahrheit genau aus, die hinter den ganzen Erscheinungen und Projektionen ist?
Im Ich-Verstand gibt es keinerlei Wahrheit. Es gibt allerdings eine Wahrheit, eine einzige Wahrheit. Und das ist, was ich wirklich, in Wahrheit bin. Ich bin. „Ich bin“ ist universell. Bewusstsein. VollkommenSein. Wie das im Einzelfall aussieht, kann niemand wissen, bevor er nicht selbst bewusst ist.

Und was ist nun die äußere Welt der Erscheinungen?
Jeder sieht es selbst, der der Spiegelung vertraut. Die Welt ist eine unbewusste Projektion von mir. Sie besteht aus der eigenen gewalt-tätigen Trennungs-Angst und die Umkehr ist das Ende der Gewalt in mir. Es ist der Anfang der menschlichen Handlungs-Intelligenz, die nach außen fließt. Jeder selbst ist dafür zuständig. Das ist Selbst-bewusst-Sein ist. Es ist gleichermaßen das Ende des so oft angeprangerten Selbstzerstörungs-­Mechanismus des eigenen Körpers und des Erdkörpers, was dasselbe ist. Keine Trennung, kein Täter, kein Opfer, keine Welt. Wer selbst aufgehört hat, schmerzlich zu interpretieren, in Gut und Böse zu trennen, ist in der Wirklichkeit angekommen. Hier ist durch die Liebe des Einsseins Mitgefühl und Empathie die Kraft, die mich bewegt.

Aber wie weit geht das? Ich sitze hier auf dem Sofa, habe ich das auch ­erschaffen?
Die Frage ist spekulativ. Du wirst es ­sehen, wenn du dich für Frieden entscheidest statt für Leiden. Das Sofa ist ein Bild im Verstand. Im Zustand des bewussten Seins verschwindet die äußere Welt. Sie ist Strahlung, körperliche Leere. Und wenn ein Gedanke zurückkommt, den ich glaube, habe ich die Welt wieder erschaffen und dann sitze ich wieder auf dem Sofa.

Und wer ist dann letztendlich Ich?
Ein Gedanke. Eine schöne Geschichte, die wir jetzt miteinander teilen.

Also letztendlich gibt es nur die Wahrnehmung dieser ganzen Illusion und diese Wahrnehmung ist im Grunde im jedem Menschen die gleiche.
Genau. Ich bin Eins. Ohne Anfang und ohne Ende, bis ein Gedanke dazwischen kommt.

Du benutzt oft das Wort Offenbarung, was meinst du damit?
Wenn Schmerz als spontane Interpretation und damit als unbewusste Selbst-Aggression durchschaut ist, ist die Sicht frei und klar. Hier gibt es innere Wahrnehmungen, die dem Bewusstsein entstammen. Ich nenne sie Offenbarungen, von dem, was die Welt zusammenhält. Wie auch unsere Glaubenssätze sind sie universell und von der Freude der Klarheit erfüllt. Keine Glaubenssätze. Es offenbart sich beispielsweise der Ursprung der Schöpfung oder was Gravitation ist. Offene Fragen der Wissenschaft, der Gehirnforschung oder bezüglich der Evolution sind in sich selbst beantwortet. Das Ende des Leidens ist der Quantensprung ins Bewusstsein, und darin geschehen Offenbarungen, die jeder selbst empfangen kann. Als Lehre sind sie nicht übertragbar. Kehr um, sieh selbst.


Abb: © hikrcn – Fotolia.com

Der offene ­Familienkreis:
Kehr um – sei frei
Jeden 2. Samstag im Monat von 10-17 Uhr
Mit gemeinsamen Mittagstisch

Ort: Krumme Str. 6
14554 Seddiner See (bei Potsdam)
Kontakt unter Tel.: 0160-600 91 26 oder ger.lach@gmx.de
www.umkehrkurs.de

Über den Autor

Avatar of Karin Karina Gerlach

ist Diplomphysikern und spirituelle ­Lehrerin.

Mehr Infos

Der Umkehrkurs ist nach intensivem Training in „The Work“ mit Byron Katie im Jahr 2000 entstanden. Er beruht auf dem Willen, die universelle Spiegelung, die das Wesen der Liebe ist, anzuerkennen. Bist du bereit oder beharrst du noch auf dem kindlichen Glauben an Glücklichsein durch Wunscherfüllung?

Mai-September fortlaufend in Seddin bei Potsdam

2 Responses

  1. Brigitte Knospe

    Karina Gerlach kenne ich schon viele Jahre und ich bewundere sie sehr. Sie ist eine großartige Begleiterin bei der Umkehrung unserer Glaubenssätze. Ich habe selbst erleben dürfen, wie sich Frieden einstellt, wenn man seine Gedanken untersucht und welche Freude in einem erwacht, wenn man die Geschichte, die man bisher als wahr geglaubt hatte, als Geschichte erkennt.
    Durch die Bewusstmachung, daß auch das Gegenteil wahr sein kann, erlebt man den wahren Selbstkontakt und auch die freudige Erfahrung, daß man selbst die Möglichkeit hat, aktiv etwas zu verändern. Man wird unabhängig vom Außen und begreift, daß die Arbeit (“ the work“) von einem selbst getan werden kann und auch muss. Am Anfang allerdings ist die Hilfe eines ausgebildeten Lehrers wie Karina Gerlach oft unerläßlich. Sie führt und begleitet einen durch die Klippen des Egos, das ständig versucht, die alten Glaubenssätze festzuhalten, da es natürlich keineswegs sich selbst in Frage stellen will. Das ist aus meiner eigenen Erfahrung die größte Schwierigkeit bei der Selbstuntersuchung und ich empfehle jedem, es zunächst nicht alleine zu versuchen.
    Mein Leben hat durch „the work“ soviel Lebensfreude und Frieden erfahren, ich kenne keine bessere Methode und danke Karina aus tiefstem Herzen!

    Brigitte Knospe

    Antworten
  2. Karina

    Danke, lieber Jörg, für die wunderbare Gesprächsführung, die Ausdruck deines liebevollen Wesens ist, sagt Karina

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*