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Hangab, Aushängen am Baum mit dem Kopf nach unten, ist eine neu entwickelte Methode, um körperliche und seelische Probleme zu lösen. Auf den Kopf gestellt und von Schwerkraft und herkömmlicher Sichtweise befreit, kann man alte Muster, Traumen, Emotionen einfach…

Steigt einem da nicht das Blut in den Kopf?“ Das ist die Frage, die ich am häufigsten gestellt bekomme. Dahinter verbirgt sich oft Angst vor Kontrollverlust und Ausgeliefertsein. Und doch erinnern sich viele, wie sie früher als Kinder an einem Ast kopfüber gebaumelt haben.
Um die Frage gleich zu beantworten: Mit gepolsterten Manschetten, die um die Fußknöchel gelegt werden, wirst du langsam mit dem speziell entwickelten Hangab-Lift hochgezogen,
bis die Beine senkrecht hängen und sich das Gesäß abhebt. In dieser Position wird an den Fußsohlen sowie mit Dreh- und Schwingbewegungen gearbeitet. Lange genug, damit sich der Körper an die Umkehrhaltung gewöhnen kann und so kein unangenehmer Druck im Kopf entsteht.

Loslassen

Dann, frei in der Luft (aus)hängend, steht die Welt Kopf. Deine Wirbelsäule streckt sich, Bänder und Muskeln dehnen sich. So fällt es leicht, jede Faser deines Körpers zu entspannen, und ein wunderbares Loslassen kann beginnen. Dabei wirst du einfühlsam und intuitiv unterstützt – gehalten, geschwungen und massiert. Vielleicht lachst du oder weinst du, wie viele vor dir, weil du auf den Kopf gestellt bist, dies total ungewöhnlich ist und so Emotionen fließen können. Du selbst bestimmst den Zeitpunkt der Rückkehr auf die Erde. Spannend ist dieser Moment des „Landens“- Zeit & Raum verändern sich. Nicht mehr zu wissen, wo oben, wo unten ist, sowie das äußerst langsame Abrollen Wirbel um Wirbel und In-den-Boden-Einsinken öffnet einen Raum von gedankenloser Stille. Für viele ist dies wie eine Geburt, ein neues Ankommen auf der Erde.

 

Testergebnisse

Vom Yoga weiß man von der enormen Wirkung des Kopfstandes. Der gesamte Gehirnbereich wird mit mehr Sauerstoff versorgt, die Zirbeldrüse wird angeregt. In Zusammenarbeit mit einer Ärztin, Kinesiologin & Osteopathin haben wir darum Tests gemacht. Die Ergebnisse waren erstaunlich: Der Blutdruck wurde harmonisiert, die linke und rechte Gehirnhälfte  ausgeglichen, die inneren Organe entlastet. Die Bandscheiben füllten sich – die Probanden waren 2-3 Zentimeter größer. Drei Personen hatten einen Beckenschiefstand, der bei allen strukturell eingerichtet wurde. Knie-, Schulter- & Hüftgelenke regenerierten sich, die Nacken-, Schulter-, Gesäß- und Rückenmuskulatur wurde gedehnt und konnte sich entspannen. Auf körperlicher und feinstofflicher Ebene lösten sich Schockzustände, die Selbstheilungskräfte wurden bei allen auf 90 bis 100 Prozent angehoben, die Chakren aktiviert.

Einzelgeschichten

Die Erfahrungen sind sehr individuell. Jeder bringt eine andere Geschichte mit und die Bereitschaft loszulassen ist sehr unterschiedlich. Manche verändern nach einmal Aushängen ihr komplettes Leben, weil sie bereit waren loszulassen und dadurch Raum für Neues entstehen konnte.
Wilfried zum Beispiel, ein 70-jähriger Maurerpolier, plagten schon jahrzehntelang  Rückenschmerzen. Er sah einen Artikel über Hangab in der Tageszeitung und wusste sofort: „Das muss ich machen.“ Kurzerhand suchte er mich auf. Das ist jetzt drei Monate her und Wilfried ist immer noch beschwerdefrei.

Oder Peo. Der Rollstuhlfahrer hatte eineinhalb Jahre zuvor einen schweren Motorradunfall gehabt. Seither konnte er nicht mehr alleine gehen, seinen linken Arm nicht mehr bewegen und sah alles doppelt. Beim „Hängen“ spürte ich eine große Anspannung in Peos gesamtem Körper. Sein linker Arm hing stark angewinkelt und verdreht da. Nach dem Aushängen sagte Peo nur: „What an amazing trip!“ Am anderen Morgen erzählte er unter Tränen, dass er wieder normal sehen konnte. „Und was ist mit dem linken Arm?“ fragte ich, „merkst du da einen Unterschied?“ Ohne Worte streckte er diesen Arm gen Himmel und strahlte mit leuchtenden Augen. Per E-Mail ließ Peo nach Monaten wissen, dass diese Veränderung  anhält und er gerade dabei sei, das Laufen wiederzuerlernen.

Über den Autor

Avatar of Hartmut Bez

hat eine mehrjährige Ausbildung in Körperarbeit. Vor allem aber ist er Baumpfleger. Er klettert auf Bäume, um diese beispielsweise von Totholz zu befreien. Beim wiederholten Kopfüber-Hängen an Ästen entstand der Wunsch richtig loszulassen und die Idee, ein Seilsystem zu konstruierten, womit das möglich ist. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin Petra Hensel bietet Bez mittlerweile mit diesem System Workshops, Einzelsessions und Ausbildungen in ganz Europa an. Ab 6 Personen reisen sie vor Ort. Nach einem 2-Tages-Workshop können die Teilnehmer selbständig Menschen aushängen. Seine neueste Entwicklung: die mobile Hangab-Pyramide.

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