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Ein Beispiel für den unkonventionellen und kreativen Ideenreichtum sozialer Netzwerke im Sinne eines neuen Bewusstseins ist eine Hilfsaktion für Fukushima, die sich seit kurzem online verbreitet und den Weg in die reale Welt finden soll. „Little Grandmother“ Keisha Crowther ruft in einem Video dazu auf, Bergkristalle mit der heilenden Kraft der Liebe zu segnen und nach Japan zu senden, wo sie in der gesamten betroffenen Region um das zerstörte und kontaminierte Atomkraftwerk eingesetzt werden. Wer mitmachen will: SEIN sammelt die informierten Kristalle und wir schicken die „Herzstrahler“ zusammen als Paket ins Krisengebiet.

 

Januar 1987: Meine jüngste Tochter kommt zur Welt. Ihre Schilddrüsenwerte sind grenzwertig. Es heißt, sie könnte geistig behindert sein oder werden. Auch ihr Aussehen deutet auf diese Erkrankung hin. Unzählige Arztbesuche in ihren ersten Lebenswochen mit qualvollen Blutabnahmen gehören in meinen Familienalltag. Was war passiert? Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl setzt seit April 1986 Radioaktivität frei. Zu dem Zeitpunkt bin ich bereits kurze Zeit schwanger und lebe in Mecklenburg-Vorpommern. Der Wind und der Regen aus Richtung Osten brachten uns seit dem Frühjahr die nicht fühlbare und nicht sichtbare Radioaktivität. Die ostdeutschen Medien spielten die Gefahr herunter und klärten unzureichend auf. Im ehemaligen Westen Deutschlands informierte man umfassender und riet den Frauen zum Schwangerschaftsabbruch. Doch in mir gab es während der gesamten Schwangerschaft das tiefe Wissen: Mein Kind ist gesund! Das bestätigte sich – bis auf eine glücklicherweise handhabbare Schilddrüsenerkrankung. Auffällig ist, dass Anfang 1987 deutlich mehr Kinder mit dieser Erkrankung geboren werden.

 

Angst um mein Kind

März 2011: Eben diese Tochter ist seit Sommer 2010 beim lang ersehnten Studium nahe Tokio und fühlt sich dort pudelwohl. Am 11. März 2011 klingelt früh mein Telefon und ich erhalte von meinem Vater Informationen über den soeben tobenden Tsunami an der Ostküste der Hauptinsel Honshu und das vorausgegangene heftige Erdbeben in Tokio. Die Bilder mit der unglaublich zerstörerischen Kraft des Wassers versetzen mich in Panik. Ich habe wirklich Mühe, halbwegs ruhig zu bleiben, denn ausgerechnet an diesem Tag wollte meine Jüngste eine Japan-Rundreise antreten. Ihr deutscher Freund war extra dazu nach Japan geflogen. Ich hatte keinen Schimmer, in welche Richtung die beiden zuerst reisen wollten. Da wir eine gut achtstündige Zeitverschiebung haben, mussten sie bereits unterwegs sein. Dann überschlagen sich die Nachrichten im Internet: Der Reaktor eines Atomkraftwerks in Fukushima brennt. Ich habe große Angst um mein Kind, das sich in Lebensgefahr befindet. Ganz nah sind die fast vergessenen Berichte aus Tschernobyl. Und natürlich besteht nach den ersten japanischen Informationen keinerlei Gefahr: Japan hat – nach offiziellen Angaben – alles im Griff. Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Qualvolle  Stunden vergehen, bis ich die erlösende Nachricht über ihren sicheren Aufenthaltort – mehrere hundert Kilometer südlich von Tokio – erhalte. Sogleich forsche ich nach der Windrichtung auf der Hauptinsel: Er weht glücklicherweise zu dem Zeitpunkt gen Osten aufs Meer und nicht ins Land hinein. Wenige Tage später brechen meine Tochter und ihr Freund die Reise ab und kommen körperlich gesund nach Deutschland zurück.

 

Fukushima und kein Ende

Jetzt haben wir das Jahresende 2013 erreicht. Ich lebe in Berlin, einer ziemlich sicheren Gegend in Deutschland – weder Vulkanausbrüche noch Erdbeben oder Tsunamis. Was bedeutet es, dass ich zweimal in meinem Leben so heftig mit Radioaktivität konfrontiert werde? Und dabei noch Glück (gehabt) habe. Andere hat es dagegen arg getroffen: damals die ukrainischen und jetzt die japanischen Familien, die ihren ­Besitz, ihre Existenz und ihre ­Angehörigen verloren. Von den nachfolgenden möglicherweise betroffenen Generationen ganz zu schweigen*. Hiroshima hätte uns lehren und dafür sensibilisieren können, wie lange Radioaktivität uns Menschen krank machen kann. Die vielen Aufräum-Arbeiter beider Unglücksorte, die bisher schon gestorben sind – niemand darf in Japan darüber reden. Was in Tschernobyl hinter den Kulissen geschah, wurde teilweise erst mit Fukushima an die Öffentlichkeit gebracht. Internetangaben zufolge versahen Sicherheitsleute ohne Schutzanzüge in Fukushima ihre Arbeit am Reaktor und starben. ­Einige Arbeiter wurden in einer Universität untersucht – und das Personal zum Schweigen verpflichtet. Warum wohl? Ein Whistleblower aus dieser Universität gab diese Infos weiter. Die radioaktiven Grenzwerte für zum Essen freigegebene Nahrungsmittel wurden bereits im Frühjahr 2011 – also kurz nach dem Unfall – einfach auf dem Papier erhöht, so dass kontaminierte Lebensmittel per Definition als nicht verstrahlt gelten. 

 

Übers Wasser um die Welt

Radioaktivität stoppt nicht an Landesgrenzen: Unser Wasser – eines der Urelemente für das Leben auf der Erde – ist gefährdet. Inzwischen gelangt seit März 2011 tagtäglich radioaktives Wasser in den Ozean und darüber in die gesamte Welt. Nach Aussage des Asia Pacific Journals lagern auf dem Unglücksgelände über 330.000 Tonnen kontaminierten Wassers in Tanks. Wie und wohin soll das jemals „entsorgt“ werden? Die Fundamente der Reaktorgebäude sind durchgeweicht und die Gebäude beschädigt. Seit November 2013 werden die Brennstäbe von einer Firma geborgen, deren Name nicht veröffentlicht wird. 

Ginge jetzt irgend etwas schief bei der Bergung der Brennstäbe oder gäbe es noch einmal ein heftiges Beben…. Nein – so denke ich nicht zu Ende. Lieber so: Es ist bekannt, dass die Kraft der Gedanken gepaart mit der Liebe im Herzen wahre Wunder bewirken kann. Ich richte meinen Fokus weiter auf das aktive Handeln mit einem tiefen Wunsch nach einer lichtvollen Welt – jenseits von Macht- und Profitgier. 

 

Das können wir tun

Der Internet-Aufruf von „Little Grandmother“ Keisha Crowther, Bergkristalle für den Ort Fukushima mit Liebe zu programmieren und als heilende Kraft dorthin zu senden, bewegt mich sehr. Little Grandmother erwähnt in ihrem Video-Aufruf, dass Wissenschaftler auf dem Gelände des Atomkraftwerkes die Wirkung der Bergkristalle messen. Die Kristalle sollen um die oberirdischen Tanks gelagert werden. Sind dort ausreichend Kristalle angekommen, werden die übrigen an die Menschen in der Region weitergegeben. Little Grandmother geht außerdem darauf ein, dass die Kristalle untereinander kommunizieren und wir uns von jedem Ort der Welt mit diesen Kristallen verbinden und ihnen liebende Kraft senden können.

Inzwischen habe ich Antworten zum Sinn der Radioaktivität in meinem Leben gefunden und nehme meine Aufgabe an, auch hier heilend für Mutter Erde zu wirken. Für den Aufruf bin ich darum sofort entflammt – er erscheint mir genial, einfach und vielversprechend. Die Wirkung von  Kristallen durfte ich persönlich mehrfach erleben und begann daher gleich mit einer kleinen Sammelaktion innerhalb meines Freundeskreises. Und ich wusste auch sofort: Da geht noch viel mehr!

Liebe Leser und Leserinnen: Bringt oder schickt uns eure mit Liebe programmierten Bergkristalle für Fukushima in die Redaktion. Da dies eine private Sammelaktion von mir ist, bitte ich pro Einsendung um eine Spende von einem Euro für das nicht unerhebliche Porto nach Japan. Ich schicke sie zusammen auf die Reise nach Japan, so dass sie dort, wo Mutter Erde, die Menschen und auch die Meeresbewohner es so dringend brauchen, ihre heilende Energie AUSSTRAHLEN können.

Heilige Mutter Erde: Wir lieben dich für all das, was du uns immer wieder so selbstlos schenkst:  Für deine Schönheit. Für deine Geduld. Für deinen Reichtum. Und wir bitten dich um Vergebung.

P.S. Ich habe mit Freunden bereits zwei Rituale gemacht, bei denen wir eine Menge Kristalle mit Liebe gesegnet haben, und es war wunderbar, kraftvoll, hochenergetisch und für alle Teilnehmenden eine Bereicherung.


* Leider haben die Verantwortlichen nichts dazugelernt: Laut einer Meldung auf Spiegel-Online vom 6.12.13 will ­Japan trotz der Katastrophe im eigenen Land vorerst an der Kernenergie festhalten. Und gerade hat die russische Regierung einem energiepolitischen Plan ­zugestimmt, der ­vorsieht, in den nächsten 17 Jahren 21 neue Kernkraftwerke zu errichten.


Abb: © Xavier – Fotolia.com
Abb 2: © JohanSwanepoel – Fotolia.com

Strohhalme

Die Frage stellt sich: Können so ein paar (oder auch viele) mit ­Liebe, Gebeten usw. programmierte Kristalle die atomare Verseuchung in Fukushima aufhalten oder sogar rückgängig machen? Schließlich weiß die Wissenschaft offenbar kein Mittel dagegen. Dazu kommt, dass wir es hier mit einer viel stärkeren Kontaminierung zu tun haben als in Tschernobyl, wo vor allem Cäsium ausgetreten ist, das eine weit geringere Halbwertszeit hat als das in ­Fukushima auch festgestellte Plutonium. Ist es nicht ein bisschen naiv zu glauben, diesem Supergau mit Gedankenkraft beikommen zu können? Vielleicht. Aber ist es nicht besser, all die Erkenntnisse aus Tausenden von Jahren Bewusstseinsforschung – von den alten Ägyptern bis Masaru Emoto – ein- und umzusetzen, als die Hände in den Schoß zu legen und zu warten, bis ignorante, unverantwortliche und kurzsichtige Wissenschaftler, Atomenergiebetreiber und Politiker unseren Planeten so zerstört haben, dass er für uns unbewohnbar ist? Ist angesichts einer solchen Perspektive nicht jeder Versuch sinnvoll? Sind wir, wenn wir einfach abwarten, dass sich schon von irgendwoher eine Lösung auftun wird, nicht ebenso blind, dumm und verantwortungslos wie die Menschen, die Fukushima zu verantworten haben? Braucht es nicht wirklich jeden kreativen Kopf, jede gute Absicht, jeden Versuch, um unsere Selbstzerstörung noch aufzuhalten?

Es ist dringend an der Zeit, neue und unkonventionelle Wege zu gehen, auch auf die Gefahr hin, dass diese Wege belächelt werden. Ich habe es so mit den inzwischen anerkannten und beliebten  „unwissenschaftlichen“ Heilmethoden Reiki, Bachblütentherapie und auch Homöopathie erlebt. Diese Heilarbeit ist inzwischen immer mehr „salonfähig“ und viele Ärzte – sprich Wissenschaftler – verwenden sie. Mahatma Gandhi sagte: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du.“ In meiner Praxisarbeit habe ich es nicht nur einmal erlebt, dass sehr kranke und verzweifelte, nach üblichen schulmedizinischen Verfahren austherapierte Menschen meine Heilarbeit als Strohhalm sahen und mir nur sagten: „Machen Sie etwas mit mir, egal was, aber tun Sie etwas.“ Wollen wir, die den Glauben an eine neue Welt immer noch bewahren, wirklich warten, bis radioaktives Wasser aus unseren Wasserhähnen läuft und unsere Kinder keine gesunden Nachkommen mehr zeugen können? Auch wenn es vielleicht erst einmal nur Strohhalme sind: Sie können Hoffnung und Kraft geben – wir sollten sie ergreifen.

2 Responses

  1. Ing. Herbert Glantschnig
    Kristalle für Fukushima - Fernenergieübertragung Kristallrad

    Liebe Kathlin
    Auch wenn es schon wieder einige Zeit her ist seit der Aktion
    KRISTALLE FÜR FUKUSHIMA bin ich selber als Humanenergetiker und Kristall-Techniker nach wie vor dabei hier energetisch aktiv mitzuarbeiten.
    Nähere Information zu der von mir entwickelten Kristallenergie-Übertragung per Foto findest du auf meiner Webseite unter http://www.kristallrad.at
    Und hier ein TV-Interview zu der seit Ende August 2013 laufenden Aktion um mit Kristallen per Fernenergie-Übertragung hilfreich mit zu wirken http://www.krypto.tv/search/label/Kristalle%20f%C3%BCr%20Fukushima
    Erdenengel-Agentur:
    http://erdenengelagentur.jimdo.com/kristalle-fuer-fukushima/

    Lieben Gruß aus Salzburg von Ing. Herbert Glantschnig

    Antworten
  2. Elke

    Danke, danke, danke für diesen Artikel!!!
    Nein, ich finde es nicht naiv, an die Gedankenkraft zu glauben……
    es waren ja auch unzählige Gedanken, die Fukushima hervorgerufen haben!!!!!
    Alles was geschieht, beginnt aufgrund von Gedanken(schwingungen).
    Also, nur Mut, dran bleiben am Bild der geheilten Welt!!!

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