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Die Befürchtungen einiger Geldsystem-Kritiker, dass Bargeld langfristig durch ein rein elektronisches Zahlungsmittel ersetzt werden soll, haben neuen Wind bekommen: Griechenland verbietet ab Januar 2011 alle Bargeldgeschäfte über 1500 Euro.

Ab dem Stichtag müssen alle Geschäfte, die eine Höhe von 1500 Euro übersteigen per Überweisung oder Kreditkarte getätigt werden – Bargeldgeschäfte werden illegal. Mit dieser Maßnahme soll der Steuerhinterziehung entgegengewirkt werden.

Griechenland steckt tief in den Schulden und versucht nun offenbar verzweifelt an das Geld seiner Bürger zu kommen. Dazu wurden nicht nur fast alle Steuern angehoben, sondern auch diverse Maßnahmen beschlossen. So müssen die Griechen nun auch alle Auslandskonten offenlegen. Wer dies innerhalb einer 6 monatigen Frist nicht tut und später erwischt wird, dessen Vermögen wird konfisziert.

MMNews.de berichtet außerdem, Taxifahrer müssten Quittungsdrucker in ihren Autos installieren und die Regierung plane, detaillierte Konsumprofile von ihren Bürgern zu erstellen. Diese Profile sollen helfen, Menschen zu überführen, die nur einen Teil ihres Einkommens versteuern.

 

 

Eine Antwort

  1. fnordlicht

    Sagt doch bitte, bitte nicht Griechenland, sondern die „…“- Administration in Griechenland hat das und das getan. Übung im achtsamen Umgang mit der Sprache.

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