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Telepathie: Eine Neurologin glaubt, bei mehreren autistischen Kindern erstmals wissenschaftlich telepathische Fähigkeiten beweisen zu können

Autisten mit telepathischen Fähigkeiten

Der Glaube daran, dass der Mensch über mehr als fünf Sinne verfügt, ist fester Bestandteil vieler mystischer und esoterischer Richtungen. Bisher konnten solche Fähigkeiten allerdings nie unter wissenschaftlichen Bedingungen bewiesen werden.

Das könnte sich nun geändert haben. Die Neurologin Dr. Powell berichtet, in Versuchen mit dem fünfjährigen Autisten Ramses Sanguino und der Autistin Hayley klare Anzeichen telepathischer Fähigkeiten belegt zu haben. Ramses war offenbar in der Lage, die Gedanken anderer Personen zu lesen und konnte in bisher drei Testreihen alle Versuche erfolgreich absolvieren.

Ramses ist nicht der erste Autist, bei dem Dr. Powell solche außergewöhnlichen Fähigkeiten feststellen konnte. Ihre Theorie geht davon aus, dass sich Telepathie bei Autisten als ein alternativer, nonverbaler Kommunikationsweg ausbildet, da viele Autisten große Schwierigkeiten mit verbaler Kommunikation aufweisen.

„Wenn ihre primäre Sprache beeinträchtigt ist, dann könnte dies eine perfekte Voraussetzung für Telepathie darstellen Ich habe viele autistische Kinder gefunden, die als telepathisch beschrieben wurden, und ich wollte das selbst sehen und untersuchen, ob man diese Fähigkeiten tatsächlich unter strengen, kontrollierten Bedingungen testen kann.“

Genie und Telepathie

Auch ohne telepathische Fähigkeiten wäre Rames ein beeindruckender Fall: Mit nur 5 Jahren spricht und liest er neben seiner Muttersprache hebräische, japanische, griechische und arabische Worte, beherrscht das Rechnen mit Quadratwurzeln und einfache Algebra. Wie der Junge sich diese Dinge beigebracht hat, ist auch für die Mutter ein Rätsel – vielleicht über ihren Computer, an dem der Junge manchmal Zeit verbringt, so vermutet sie.

Dr. Powells erste Versuche arbeiteten mit einem Zufallsgenerator, der zufällig Zahlen zwischen Eins und Zehn generierte. Diese Zahlen wurden nur der Mutter gezeigt, die gebeten wurde, fest an diese Zahlen zu denken. Ramses konnte 16 von 17 Zahlen korrekt nennen, nachdem er gebeten wurde, den Geist seiner Mutter auszulesen. Selbst die falsche Zahl, war teilweise richtig: Es war die 10, bei der Rames mit „Eins“ antwortete. Die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls ist so gering, dass man ihn ausschließen kann.

Weitere Versuche sollten heimliche Zeichen der Mutter ausschließen und arbeiten mit größeren Zahlen. In einem Versuch etwa schrieb Dr- Powell die Zahlenreiche 8134 auf ein Blatt und bat die Mutter, spontan Teile der Zahl einzukreisen. Die Mutter umkreiste 81 und Ramses sagte sofort „81“, quer durch den Raum.

Beweise für Telepathie?

Obwohl die Test bisher alle erfolgreich verliefen, ist Dr. Powell vorsichtig in ihrer Auswertung. Telepathie sei noch immer ein wissenschaftliches Tabu.

„Es ist sehr riskant, seine Glaubwürdigkeit bei einem Thema wie diesem zu riskieren“, sagt sie. „Ich bin zuversichtlich, dass Telepathie existiert. Die meisten anderen Wissenschaftler, glauben normalerweise nicht an Telepathie. Ich habe aber privat mit vielen gesprochen, die mir gesagt haben, dass sie es zwar nie öffentlich erklären würden, aber dass sie an Telepathie glauben und es tatsächlich selbst beobachtet und erlebt haben. Viele von ihnen sagen, dass der Grund, warum sie damit nicht an die Öffentlichkeit gehen, die Angst ist, dass sie lächerlich gemacht werden oder möglicherweise sogar ihren Job verlieren.“

Dr. Powell ist bereit dieses Risiko einzugehen und sehr zuversichtlich, dass sie in den nächsten Jahren eindeutige Beweise erbringen kann.

Telepathische Kinder

Ihre größten Hoffnungen liegen derzeit auf einem schwer autistischen Mädchen names Hayley, dass nur über ein Touchpad mit der Außenwelt kommuniziert.

Bereits in den Vorversuchen konnte Haley Dr. Powell tief beeindrucken, als sie zufällige Dinge, wie den Namen des Vermieters eines Therapeuten oder den Titel eines Buches korrekt aus den Gedanken lesen konnte.

Auch in den kontrollierten Versuchen waren die Ergebnisse erstaunlich. Hayley war in der Lage, Bilder, Nonsense-Wörter mit fünf Zeichen, 9-stellige Zahlen und ganze Sätze bis zu 35 Zeichen mit nahezu 100 Prozent Trefferquote aus den Gedanken verschiedener Personen lesen.Die Probandin und die auszulesende Person waren dabei durch einen Sichtschutz getrennt, jedoch brauchte Hayley Hilfe bei der Formulierung ihrer Antworten, die sie durch Buchstaben-Matrizen diktierte – sie hatte sich wegen Aufregung geweigert, ihr Touchpad zu verwenden. Dies bot natürlich Raum für Betrugsversuche, jedoch konnten durch 5 Kameras aus allen Perspektiven und 3 Mikrophone keine Betrugsversuche ermittelt werden. Dr. Powell arbeitet dennoch mit Hayley daran, dass sie ihr Touchpad ohne äußere Hilfe bedient, um zu einem perfekten Versuchsaufbau zu gelangen, bei der Hayley und die auszulesende Person sich in verschiedenen Räumen befinden.

Sollte dies gelingen, dürfte das Mädchen einen unwiderlegbaren Beweis für Telepathie erbringen. Bis dahin möchte die Familie anonym bleiben. Die wissenschaftliche Studie zu den ersten Versuchen ist bereits in der Peer-Review und etwa 100 Forscher haben die fünf Stunden Videomaterial bisher gesehen und zeigten sich sehr beeindruckt.

2 Responses

  1. Stefan Kolla

    noch was jetzt wo sie auf das kind aufmerksam gemacht wurden werden sie versuchen sich schnellstmöglich mit ihm zu verbinden und blockieren so ihre fähigkeiten und beeinflussen es. also sollten sie bei weiteren untersuchungen mit dem Hintergedanken spielen dass dies zeitlich begrenzt ist.

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  2. lumi
    "Nonverbal Autistic" und nicht "telepatisch"

    Im Titel liest man „Forscher untersuchen telepathische Kinder“.
    Warum werden die Kinder als telepatisch bezeichnet, wenn es keine Beweise dafür gibt? (sogar noch mit dem Vorwort „Beweise für Telepathie“) ?

    Selbst Dr. Powell schreibt im Titel: „Evidence of Telepathy in a Nonverbal Autistic Child“.
    Also „Nonverbal Autistic“ und nicht „telepatisch“.

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