Anzeige

Auszüge aus dem im Oktober erscheinenden neuen Buch der Theologin und Friedensforscherin Sabine Lichtenfels anlässlich der geplanten Buchpremiere im Rahmen der IGF-Herbsttagung im ZEGG (Belzig) unter dem Motto:
„Ein Urmodell menschlicher Gemeinschaft“.

Aus einer Rezension von Leila Dregger:

„ (…)  Ihren Schöpfungstraum entfalten sie nach und nach: den Traum der sinnlichen Liebe zwischen Frau und Mann. Und um die sinnliche Liebe dreht sich auch die sorgfältige Ausbildung der jungen Menschen, die geistige, spirituelle und körperliche Vorbereitung. All das klingt wie ein Märchen – oder es klänge so, wenn nicht inzwischen ethnologische und archäologische Berichte nahelegten, dass einige weiblich orientierte, archaische Hochkulturen tatsächlich über ein Friedenswissen und eine Intelligenz verfügten, die unserer heutigen überlegen waren. (…)
Woran sind sie gescheitert? Wie kam das Böse in die Welt? (…) Nicht Bosheit war es, und auch nicht Sünde. Die Ungeduld im Bereich der sinnlichen Liebe führte dazu, dass der Apfel zu früh gereicht wurde. Allein der Abschnitt über Manu und Meret, die urgeschichtlichen „Adam und Eva“ lohnen die Lektüre des Buches. Neben seiner weiblichen und sinnlichen Weisheit ist es eine ausführliche Anleitung für mediale Forschung mit vielen konkreten Hinweisen.“

Aus dem Geleitwort von Dieter Duhm:

„Dieses Buch ist der Bericht einer ungewöhnlichen Entdeckung. Die Autorin fährt nach Portugal und besucht dort den Steinkreis in der Nähe der Stadt Evora im Alentejo. Der Steinkreis ist eines der besterhaltenen Dokumente der Steinzeit, erbaut etwa 5000 Jahre v.Chr. Er ist also wesentlich älter als Stonehenge und andere bekannte Stätten der Megalithkulturen. Im Steinkreis gerät sie durch mediale Eingebungen in ein Informationsnetz aus uralter Zeit, sie empfängt Botschaften und Bilder jener Stammeskultur, welche den Steinkreis erschaffen hat. Sie erhält ungewöhnlich präzise Einblicke in das Weltgedächtnis, die sogenannte „Akasha-Chronik” der menschlichen Evolution und Geschichte. Es beginnt eine Entdeckungsreise, die weit über die lokale Bedeutung des Steinkreises hinausführt. Durch eine lange Kette von „Zufällen” und Fügungen, von Hinweisen, Träumen, Trancen und Begegnungen entsteht das fast lückenlose Bild einer archaischen Hochkultur, welche mindestens 2000 Jahre lang, aber wahrscheinlich noch sehr viel länger, in vielen Teilen der Erde vorherrschte und erst durch den Einbruch der sogenannten Kurgan-Völker im fünften vorchristlichen Jahrtausend einer viel niedrigeren Kulturentwicklung weichen musste.“

Auszug:

Die Entdeckung

Fast kam es wie eine Bitte von den Bäumen zu mir herüber: „Holt noch die letzten Informationen von uns ab, bevor wir ausgedient haben. Wir haben euch Geheimnisse zu erzählen, die in keinen Büchern geschrieben stehen, denn unter unserem Schatten haben sich die Menschen ihre Märchen erzählt, ihre Brotmahlzeiten geteilt und mündlich weitergegeben, was unter der Herrschaft der Römer, der Goten, der Mauren, oder in der Zeit der Seeherrschaft Portugals in der Öffentlichkeit nie laut gesagt werden durfte. Dem haben wir Jahrhunderte lang gelauscht. Wir hüten das Geheimnis, aber es wird nicht mehr lange dauern, dann hüllen wir uns in Schweigen, und die Insekten werden sich an unseren abgestorbenen Resten erfreuen und ihre Häuser darin bauen. Es gehört zu unserem matriarchalen Wesen, dass wir genutzt werden wollen. Wenn das vorüber ist, treten wir ab.“ – „Schau dort“, sagte Paul leise und wies mit dem Finger nach vorn. Ich schreckte aus meinen gedankenversunkenen Träumen hoch, erstaunt darüber, in welches Traumgebäude mich die Korkeichen verführt hatten, und sah von weitem helle große aufrechte Steine links vom Weg stehen.  …

Der Steinkreis

Der ganze Kreis erschien viel größer, als ich es erwartet hatte. Still und gebannt schauten wir auf die Megalithen. 92 Steine standen hier in einem Kreis, oder besser gesagt eiförmig angeordnet, an einem Hang, in einer Lichtung, leicht nach Osten geneigt, mitten im Wald. Der Ort wirkte freundlich und gleichzeitig erhaben. Aus welcher Zeit stammten diese Steinriesen? Waren wir an einem Festplatz, an einem Tanzplatz, an einem Orakelplatz? Wer hatte diese Steine aufgestellt und wofür? Wie hatten sie die vielen Jahrhunderte oder Jahrtausende überdauert? Sie standen dort so würdevoll, als wären es echte Persönlichkeiten.

Zum wiederholten Mal setze ich mich auf den flach liegenden kleinen Stein, der im energetischen Zentrum des Kreises zu liegen schien. Wieder begann sich bei geschlossenen Augen alles zu drehen. „Wenn du diesen Energievorgang verstehst, dann wirst du das Wesen der Telepathie verstehen. Suche innerlich den Ort auf, wo dir nicht schwindlig wird und wo du zur Ruhe kommst. Es ist wichtig für euch. Ihr müsst Überlebenswissen sammeln, es ist längst an der Zeit, dass ihr alte Gewohnheiten verlasst, indem ihr neue Gewohnheiten entwickelt. Das genügt für heute. Du wirst noch oft herkommen.“

Die Steine antworten

Wir suchten uns einen Schlafplatz dicht neben dem Steinkreis. … Vor dem Schlafengehen ging ich noch einmal nachdenklich durch die Runde der Steine. Dieses Mal bekam ich weder kalte noch warme Hände, wenn ich mich prüfend zu ihnen beugte. Ich wollte auch noch einmal testen, ob es noch funktionierte, dass sich meine Chakren auf die verschiedenen Steine mit verschiedenen Reaktionen meldeten, so, wie ich es von meinen ersten Besuchen her kannte. „Du wirst uns mit keiner fest eingrenzenden schematischen Methode ergründen können. Nichts ist wie es gestern war. Beweise im alten Sinn funktionieren bei uns nicht. Das einzige das gilt, ist absolute Nüchternheit, Präsenz in der Wahrnehmung, Unvoreingenommenheit, Bereitschaft und Offenheit. Das sind Qualitäten, die man braucht, um sich immer tiefer auf unser Interaktionsfeld einzulassen. Es funktioniert sehr präzise, aber anders, als ihr es erwartet“, empfing ich als Botschaft, während ich nachdenklich vor einem der riesigen Denkmäler saß. Ich hatte eindeutig das Gefühl, als ob ein Stein mit mir spräche. „Du wirst lernen, Phantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden durch die Evidenz deiner Erfahrung und Wahrnehmung. Es gibt eine innere Instanz, die weiß, was wahr ist und was nicht. Zur Annäherung an die Wahrheit brauchst du als Mittel einen nüchternen Forschergeist, ein echtes Wissen-Wollen, Bereitschaft zur Veränderung und Entwicklung in deinem Leben; aber auch Phantasie, Neugier, Humor, Spielfreude sind ganz wichtige Qualitäten, um sich unserer objektiven Wahrheit als Erfahrung überhaupt nähern zu können. Unsere Wirklichkeit hat etwas mit Kunst und Schöpfung zu tun. Ein Aspekt der Wahrheit des Lebens besteht darin, daß nie etwas bleibt, was es war. Diese Erkenntnis kommt in eurer Welt zu kurz. Viele Leiden entstehen dadurch, daß Menschen sich an bestimmte Denkmuster festklammern.”
Ich ging staunend durch den Kreis. Wie war das möglich, dass die Steine eine so vollkommen andere Energie ausstrahlten als bei Tag? Einmal hatte ich sogar den Eindruck, als löse einer sich vollkommen auf. Ich erschrak bei dieser Wahrnehmung, und sofort kehrte alles in einen ganz normalen Zustand zurück.   …

Am Anfang war der Traum

„Es war vor vielen Tausenden von Jahren, da hatte die Schöpfung einen Traum.    …    Wenn wir von Traum sprechen, so kann man auch von Bewusstsein sprechen, einem Bewusstsein, das immer und zu jeder Zeit tätig ist, in einem dauernden Schöpfungsvorgang    …     Das ganze Universum sollte einen materiellen Ausdruck auf der Erde finden.   …    Da entschlossen sich die Urschöpfungswesen, selbst in ihren Traum hineinzugehen, als eine humane Kreatur.    …    Sie gingen in ihre Schöpfung, um sie selbst materiell zu erfahren.    …    Natürlich hatten sie ein Bewusstsein darüber, dass sie selbst diesen Traum erfunden hatten und deshalb gingen sie äußerst behutsam damit um. Sie wussten, dass jeder Teil der Schöpfung ein Aspekt ihrer selbst war, und wenn sie diese Schöpfung verletzten, dann verletzten sie immer sich selbst damit. Deshalb kamen sie gar nicht auf den Gedanken, etwas zu zerstören, zu verletzen oder zu vernichten. Im Grunde lebten sie von Energie. Das Essen war ein sinnlicher Liebesakt, ein Akt der Kommunikation, aber nicht eine Sache der Notwendigkeit. Angst und Schmerz waren ihnen fremd. Sie kannten auch nicht den Gedanken, dass man in irgendeiner Situation Opfer sein könnte. Sie hatten diese Schöpfung ja selbst geschaffen, und jetzt waren sie in ihr eigenes Schöpfungswerk hineingegangen, um nachzusehen, wie es sich von innen her anfühlte.    …    Da alles, was sie taten, ein Kommunikationsakt war, konnten sie nicht lügen. Es gab keine zurückgehaltene Energie, alles war ein Geben und Nehmen, ein Austausch, ein Schöpfungs- und Liebesakt. Es gab kein losgelöstes Tun, man wusste, dass ein kleiner Gedanke, hier gedacht, eine kleine Tat, hier getan, Auswirkungen hatte auf das gesamte Geschehen. So standen sie in telepathischer Verbindung mit dem gesamten Universum.“    …

Ein Urmodell menschlicher Gesellschaft

„Es war vor Tausenden von Jahren, da lebten Menschen auf der Erde, Männer und Frauen, die waren sehr glücklich. Sie lebten in einem völlig anderem Bewusstsein als ihr heute, und deshalb könnt ihr ihre Gedanken und Werke auch nur in Ansätzen verstehen. Aber wer eine Erinnerung trägt in seinem Herzen, der kann ihren Ruf aus vergangenen Zeiten auch heute noch hören. Viele Steine, Pflanzen und Tiere erzählen ihre Geschichte, und es wird eine Zeit kommen, in der ihr Menschen ihre Sprache wieder verstehen werdet, in der ihr ganzes Geheimnis gelüftet wird, und ein lange ersehntes Paradies sich vor euren Augen entfaltet und schließlich zur Wirklichkeit wird.“ …
(…)

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*