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Wir haben in unserem Kulturkreis Weihnachten zum Fest der Wünsche umgestaltet. Die Tatsache, dass dem Jesuskind vor zirka 2000 Jahren die heiligen drei Könige Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke gebracht haben, zeigt sich in unserer Zeit entsprechend angepasst. Wir wünschen uns von anderen Menschen Geschenke, die unsere eigene Bedürftigkeit und Sehnsucht stillen sollen. Wir haben Herzenswünsche, die uns „gefälligst“ jemand erfüllen soll. Aber was ist eigentlich ein Wunsch?

 

Im Grunde ist ein Wunsch das bohrende, körperliche Gefühl, dass mir etwas in meinem Leben fehlt, von dem ich denke und mir erhoffe, dass es mich glücklicher, gesünder und kompletter macht. Wenn ich ein Kind frage, was es sich wünscht, antwortet es: „Einen Ball, eine Puppe, einen MP3-Player“. Ein junger Erwachsener wünscht sich „einen treuen Ehemann, einen gut bezahlten Beruf, ein Haus, zwei Kinder“. Ein älterer Mensch antwortet: „Hauptsache gesund, Zeit für mich, innere Ruhe und Zufriedenheit, Frieden in der Welt“.

Haben Sie schon einmal überlegt, was Sie sich eigentlich wünschen? Wir sind es in unserer Kultur gewohnt, die eigentlichen Bedürfnisse mit etwas anderem zu überdecken, und lernen dies von klein auf. Wir meinen tatsächlich, dass das im Leben funktioniert, und sind auf diese Weise tief in eine Konsumgesellschaft hineingeraten, die immer neue Ideen zum Stopfen von Löchern mit der falschen Methode hat. Darüber haben wir mehr und mehr das Wesentliche vergessen.

Der neue Fernseher, die Stereoanlage und der Diamantring können nicht die wirklichen Wünsche sein, denn diese Bedürfnisse können Sie sich mit Geld selbst erfüllen. Sie wünschen sich einen Partner? Was soll dieser in Ihr Leben bringen? Die Liebe, die Sie selbst für sich nicht empfinden können? Sie wünschen sich Urlaub? Warum ist Ihr Leben derart angefüllt mit Dingen, die Sie anspannen, so dass Sie Urlaub brauchen? Wozu brauchen Sie von ihrem Partner Schmuck als Geschenk? Fühlen Sie sich selbst nicht schön genug?

 

Die verborgene Sehnsucht

Der Grundgedanke des Weihnachtsfestes ist eine wundervolle Gelegenheit, sich mit den eigenen Wünschen, Sehnsüchten und dem Wesentlichen genauer zu beschäftigen. Denn hinter jedem materiellen Wunsch steht immer die tief verborgene Sehnsucht, von anderen Menschen in unserem wahren Sein erkannt zu werden. In diesem inneren Licht, das sich tief in unserem Herzen verbirgt, wollen wir uns verbunden fühlen mit allem. Jeder von uns wünscht sich nichts sehnlicher, als dieses eigene Licht in seinem Herzen wieder zu entdecken. Wir wünschen uns Geborgenheit, Liebe und Ankommen, Frieden, Entspannung und Verbundenheit.

Diese Werte sind nicht zu kaufen, geschweige denn zu verschenken. Im Gegenteil, wenn wir versuchen, diesen Grundmangel mit materiellen Werten zu erfüllen, wird das den Geschenken folgende Gefühl der Sehnsucht noch größer und die Enttäuschung kommt bestimmt. Wir fühlen uns in den Geschenken nicht wirklich gesehen. Sie oder er hat das Falsche gekauft, die falschen Worte dazu gesagt, die falsche Farbe erwischt. Möglichkeiten, beim Schenken etwas falsch zu machen, gibt es so viele wie Geschenke. Denn nicht das Geschenk ist falsch, sondern die Tatsache des Schenkens. Denn ein anderer Mensch kann mir nicht „das Richtige“ schenken, weil es „das Richtige“ gar nicht zu kaufen gibt!

 

Verbundenheit und Liebe

Das Richtige gibt es nur zu fühlen, und zwar in mir, in meiner Mitte. In meinem Herzen bin ich komplett und, wenn ich selbst es will und mich dafür entscheide, auch glücklich. Hier finde ich Geborgenheit, Frieden, Entspannung, Verbundenheit, Liebe und bin dann endlich angekommen.

Überlegen Sie jetzt noch einmal, was Sie sich wünschen. Spüren Sie das Gefühl des Mangels an einer Stelle in Ihrem Körper. Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu diesem Schmerz und lassen Sie Ihren Atem an diese Stelle strömen. Spüren Sie nun, wie sich das Mangelgefühl langsam löst und sich ein Gefühl von Glückseligkeit breit macht. Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne ein erfüllendes Weihnachtsfest!

Nächste Termine

3.12.11 Heilenergetikertag – ACTivity Schauspielschule, Akazienstr. 27, 10823 B.

4.12.11 Sinnanalytische Aufstellungen – ebenfalls in der ACTivity Schauspielschule

5.12.11 Einzelberatungen:
Buchhandlung Adhara,
Pestalozzistr. 35, 10627 Berlin,
Tel.: 030 – 312 24 62

6.12.11 Einzelberatungen:
Buchhandlung Mandala,
Husemannstr. 27, 10435 Berlin,
Tel.: 030 – 441 25 50

7.12.11 Einzelberatungen:
Buchhandlung Daulat,
Wrangelstr. 11, 12165 Berlin,
Tel.: 030 – 791 18 68

Weitere Infos und Anmeldung bei
Marion Augustin, Gutes Gelingen,
Tel.: 030-36 28 44 92
www.gutes-gelingen.de
und in den genannten Buchhandlungen

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